Samstag, 30. Juli 2011

Vieospiel-Halbzeitshow

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Laien würden vermutlich meinen, dass es sehr beeindruckend ist, mit welcher Präzision und Kreativität die Marschkapelle der University of California diese Halbzeitshow im Spiel gegen Stanford aufführt.


Allerdings haben sie bei der Performance nicht beachtet, dass bei Tetris volle Reihen verschwinden. Noobs!

Spatz ist gekommen, um zu bleiben

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Hätte dieser Vogel einen Lieblingssong, dann wäre es wohl entweder Gekommen um zu bleiben von den Helden oder, wenn er französisch kann, J'y suis, j'y reste von Zebda (nach dem Sprung zu hören).

Oder sieht man hier eine Situation wie von Wilhelm Busch beschrieben?
Es sitzt ein Vogel auf dem Leim,
er flattert sehr, doch kann nicht heim [...]

Polly wants a cracker Ormie wants a cookie

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Ein Bisschen wie Wile E. Coyote und Roadrunner, nur mit passivem Roadrunner und ohne ACME... und tanzbar.


Der Kurzfilm Ormie von Rob Silvestri hat mehrere Preise auf diversen Festivals eingesackt, unter Anderem den Publikumspreis und Best Short Film. Also, schlecht ist er nicht.

Freitag, 29. Juli 2011

Zwei an den Haaren verwachsene Schädel geben Ego-Boost

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Manchmal braucht man sowas.


Hippy Dialectics (ourhouse) von Nathaniel Mellors, gefilmt auf der Ausstellung Illuminations auf der Venice Art Biennale 2011.

Alles ist besser mit süßen Tieren

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Das zeigt dieser Werbespot für eine Reise-Website ziemlich deutlich beziehungsweise überhaupt nicht. Was er zeigt, ist eigentlich nur, dass Menschen süße Tiere bestenfalls semi-gut ersetzen oder vertreten können. Klassischer logischer Denkfehler der Werbeleutchen. Macht aber nix, das Video ist trotzdem sehenswert, zumal die Idee hinter der beworbenen Site Hipmunk so wunderbar unsinnig und absurd ist.


Fake Trailer: Iron Baby

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Nichts Besonderes, nur ein superreicher, superschlauer Superhelden-Säugling.

Fake Trailer von Strob. Zur Making Of-Playlist geht's hier.


Donnerstag, 28. Juli 2011

Trailer: The Guard

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Wenn Iren nicht so verdammt schwer zu verstehen wären, ließe sich The Guard vermutlich unter "leichte Unterhaltung" einordnen. Weil irisch aber eben eine gewisse Grundkonzentration erfordert, verpasse ich dem Film das Label "leichte  Unterhaltung".


Durch die Pubertät in einer Minute

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Hach, die Pubertät! Erst kann man nicht erwarten, bis Haare, Stimme und Samen das erste Mal sprießen, brechen oder ergießen; sehr schnell merkt man aber, wie unangenehm und/oder peinlich es werden kann, wenn man nicht Herr seiner Hormone und Talgdrüsen ist, sodass man sich sehnlichst das Ende des großen Umbruchs in seinem Inneren herbeisehnt und froh wäre, wenn dieser nur eine Minute dauerte. Denn vor lauter Warten, Streiten, Buhlen und Spontanerektionsverstecken merkt man beinahe nicht, dass man gerade die vermutlich Beste Zeit seines Leben durchlebt.

Wie die Ataris es ganz richtig und gut formuliert haben:
"Being grown up  isn't half as fun as growing up!"
Diesem Zitat mag vielleicht nicht jeder zustimmen, so wie auch der einleitende Absatz auf maximal die Hälfte der Menschheit überhaupt zutreffen kann. Das passt aber ganz gut, denn auch das Video von Alexander Gellner für Future Shorts zeigt nur einen exemplarischen Ablauf der Pubertät. Ich, zum Beispiel, habe mir noch nie etwas gebrochen, auf meinem Skateboard durfte ich immer nur sitzend die Spielstraße entlang rollen (das war allerdings und übrigens auch prä-pubertär) und cooler E-Gitarrist war ich auch nie. Das Video ist aber trotzdem toll! Und die Pubertät war es, unter'm Strich, auch.


Animations-Short: Second Hand

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Geradlinig vs. chaotisch, gehetzt vs. besonnen, verschwenderisch vs. erhaltend, die Geschichte zweier divergent unterschiedlicher Nachbarshaushalte. Oder, um es mit den Worten des Machers zu sagen:
"The term 'second hand' refers to the ticking hand on a clock; it also describes re-used items. Would you rather save time? Or save stuff? This film examines the imbalance and waste created by these modern obsessions."

Die Wahrheit liegt, wie so oft, irgendwo in der Mitte.

Sehr ungewöhnlich aber schön animierter Siebenminüter von Isaac King mit Schmunzelmomenten und viel Liebe zum Detail.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Show Off Reel

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Connor van Vuuren ist unter Anderem Stuntman, Schauspieler und verzweifelt auf der Suche nach Arbeit. Zu diesem Zweck hat er eine selbstironische, augenzwinkernde Demonstration seines Könnens und seiner Verzweiflung auf YouTube hochgeladen, in der Hoffnung, so das Interesse von Filmemachern zu wecken.

Sollten diese nach dem Gucken des Videos noch unentschlossen sein, betont er in der Videobeschreibung:
"Behold my glorious stunt/acting SHOW OFF REEL
Contact me at connorvanvuuren@yahoo.com.au and give me a job!
Will do nudity if it's artistic and story driven. Or if it's just plain SEXY.
Will advertise anything. Even if your product is deadly, and/or exploits child labor."

L. Ron Hubbards Großenkel slamt aus dem Nähkästchen

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Ich möchte dieses Video nicht unnötig mit einer Einleitung entwerten.

L. Ron Hubbards Großenkel Jamie DeWolf über seine Familie; Ausschnitt aus dem noch unveröffentlichten Film "Drama Momma".


Dienstag, 26. Juli 2011

The MP3 Experiment Eight

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Improv Everywhere hat mal wieder zum MP3 Experiment aufgerufen.

Die Teilnehmer haben sich eine MP3-Datei heruntergeladen, spielten diese zeitglich zum verabredeten Zeitpunkt ab und folgten den Anweisungen, die ihnen in dieser MP3 gegeben wurden.

Das diesjährige Experiment kommt nicht ganz an die siebte Ausgabe heran, zu großartig war die darin entstandene Time Freeze-Aktion auf dem Times Square. Dafür ist Ausgabe acht schon bunt und blinkig und ein Anschauen allemal wert!


Verschenkte Beats

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Herbst 2008: Barack Obama hatte die Präsidentschaftswahl gewonnen und eine Aura der erwartungsvollen Hoffnung auf Veränderung tünchte tunkte die Welt in flauschige Pastelltöne.
"Yes, we can!" schrie es aus den Herzen der bushmüden Amerikaner und in leicht veränderter Form von Canon-Werbeplakaten. Afro-Amerikaner freuten sich mit dem ersten schwarzen Präsidenten der US of A einen weiteren bedeutenden Schritt weg von ihrer Geschichte der Sklaverei geschafft zu haben, gewissenhafte WASPs freuten sich, mit dem ersten schwarzen Präsidenten der US of A einen weiteren bedeutenden Schritt weg von ihrer Geschichte der Sklaventreiberei geschafft zu haben. Überhaupt schien eigentlich alles total Heididei und jeder hatte sich lieb.

All das hat, obwohl es darin explizit betont wird, eigentlich ziemlich wenig mit dem folgenden Video zu tun, außer vielleicht, dass die Idee, Beats zu verschenken möglicherweise in dieser Stimmung der Einigkeit und Brüderlichkeit jener Tage fußte.


Wie dem auch sei, hier nun das Video von Beatboxer Chris Sullivan zusammen mit extrovertierten New Yorker Passanten inklusive Comedian Reggie Watts.

Der Tag an dem die Erde bunt wurde

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Böse Menschen sagen über Andere gerne mal, dass sie, als Gott igendwas verteilte, entweder zu gierig oder abwesend waren, ja nachdem was verteilt wirden sein soll.

Dieses kurze Animations-Video von AKAMA für den französischen Kindersender Tiji ("Das Fernsehen auf der Höhe seiner Phantasie") greift dieses Bild auf, nur nicht so bösartig, dafür aber mit Farbe und Mitgefühl.


Samstag, 23. Juli 2011

Geteilte Knuffigkeit ist doppelte Knuffigkeit... und extrem cool!

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Mit diesen Tanz-Videospielen ist das ja so eine Sache, entweder man ist über 30, dann sieht man albern beim Spielen aus, oder man ist zwischen 10 und 30, dann will man das gar nicht spielen, oder man ist unter 10, dann aww!

Diese beiden Mini-Outkasts sind unter zehn.

Interessant, wie die Tanz-Skills von Zwilling zu Zwilling zu springen scheinen, aber nie an zwei Orten/in zwei Brüdern gleichzeitig auftreten. Beide um Meilen talentierter als ich, und knuffiger, und doppelter, und knuffiger! Ob die wohl zur Adoption freigegeben sind?

Freitag, 22. Juli 2011

Verbotene Liebe im Tierreich

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Folge 1042: Puppet und Puff!

Samtpfote Puppet hat sich in das Rauhbein Puff! verguckt. Haben die beiden eine gemeinsame Zukunft? Oder wird die naserümüfende Geselsschaft einen Keil zwischen das ungleiche Paar treiben? Oder sorgt Puppet selbst für das Ende der "PuPu!" getauften Beziehung, indem sie ihren Partner mit ihrer Liebe erdrückt?


Die schnellste Rasur ever

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Will ich auch können, dann würde ich mich vielleicht auch mal öfter als alle 4 Wochen (grob geschätzt) rasieren.


Dance, Wind and Fire

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Daniel Wurtzel macht Kunst. Wackelpuddingskulpturen, zum Beispiel, oder sehr schicke "herrkömmliche" Skulpturen. Unser, also euer, Augenmerk möchte ich aber auf seine kinetischen Windskulpturen lenken.

Nevermind the Plastiktüte aus American Beauty, here come zwei tanzende Tücher. Und ein Feuertornado, und Ähnliches. Wind macht tolle Bewewgungsmuster!


Donnerstag, 21. Juli 2011

(M)ein ♥ für Blogs V

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Heute ist es soweit, heute findet zum fünften Male die Aktion "Ein Herz für Blogs" statt!
Das Ganze dient dazu, lesenswerte Blogs anderen in der Blogosphäre vorzustellen, den Blogrollhorizont etwas zu erweitern und kleinen Blogperlen die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdient haben.
Ich muss zugeben, viele kleine Blogperlen kenne ich nicht, ich bin tatsächlich überwiegend auf englischsprachigen Blogs unterwegs. Aber genau dafür gibt es diese Aktion ja: damit Leute wie ich solche Perlen kennenlernen.
Ich mache trotzdem mit, denn vielleicht kenne ich ja doch den ein oder anderen Underdog. Außerdem haben lesenswerte Blogs grundsätzlich mehr Aufmerksamkeit verdient, egal, wieviel sie davon schon haben. Einige der von mir hier vorgestellten Blogs werdet ihr schon kennen, zu einem nicht unerheblichen Anteil hatte ich sie auch schon letztes Mal in meiner Auswahl, aber: siehe oben.

Die Länge des Textes, den ich zu den verschiedenen Blogs schreibe hat übrigens nichts mit Sympathie, Begeisterung, Empfehlenswürdigkeit oder sonstwas zu tun, zieht darauf basierend also bitte keinen voreiligen Schlüsse!

Los geht's erst mal mit den beiden diesjährigen Initiatoren dieser Aktion.

.musslautsein

Gleich zu Beginn muss ich nochmal was zugeben: von .musslautsein habe ich immer mal wieder was gehört/gelesen, mich lange aber nicht näher damit beschäftigt. Woran das liegt weiß ich auch nicht, vermutlich daran, dass ich es bislang eher als Musikblog wahrgenommen habe. Muskblogs mag ich nicht so. Ich bin zwar immer auf der Suche nach neuen akustischen Wohltätern, aber zum Einen habe ich noch einen Riesenhaufen uninspizierte Empfehlungen abzuarbeiten und außerdem ist mein nur mäßig fundiertes Bild von Musikblogs folgendes: Mashups, Remixes und stundenlange Playlists; mag ich nicht, brauch ich nicht.
Dass ich mit meinen Ressentiments bezüglich .musslautsein falsch lag, wurde mir erst kürzlich bemerkt. Schon die Reiter verraten es: Design, Nerdkram, Mukke... .musslautsein ist so viel mehr als ein Musikblog: es ist ein Allround-Nerd-Knorkesse-Blog, wie ich sie liebe. Und Podcasts gibt's da auch noch. Ein Besuch lohnt sich!

LangweileDich.net

LangweileDich.net war eines der ersten Blogs, die ich besucht habe und auch nicht ganz unschuldig daran, dass ich mich entschloss, selbst zu bloggen, mein Einstieg in die Blogosphäre sozusagen. Und ich habe ihm bis heute die Treue gehalten. Auch hierbei handelt es sich um eines dieser Allround-Nerd-Knorkesse-Blogs, wie ich sie liebe. Was LwD.net von anderen Blogs unterscheidet sind die wöchentlichen Highlights, allen voran die montägliche Bilderparade; neuerdings macht mir Maik mit der kapitelweisen Veröffentlichung seines Romans auch meinen literarischen Mittwoch streitig, nur so viel besser und regelmäßiger. Auch toll: die Rezensionen und Interviews.

Ab hier wird's alphabetisch.

æonism

Wenn ich mich recht entsinne, war æonism eines der Blogs, auf die ich durch Ein Herz für Blogs IV aufmerksam geworden bin, beschwören möchte ich das aber nicht. Was ich an diesem Blog besonders mag ist, dass mir Blogger Peter die schwierige Aufgabe, sein Blog zu beschreiben, abnimmt:
Aeonism, dieser Blog, ist eine Schöpfung meiner übrigen Zeit, viel Arbeit und vorallem ein Freizeitprojekt. Ein Ablageplatz für meine Gedanken und Gespräche, die mich im Alltag quälen. Das Wort selbst, – aeon – kommt aus dem griechischen und bedeutet Ewigkeit. Weil ich etwas schaffen will, was von Dauer ist.
Ewigkeit beschreibt auch das subjektive Empfinden der Zeitspanne zwischen den einzelnen Posts auf  æonism ganz gut. Wenn dann mal was kommt, ist das in aller Regel aber auch sehenswert: Netzzeugs, Filmrkritik, Bierrezension. In Peters Kopf schwirren diverse Gedanken rum, die in Schubladen zu stecken Frevel wäre.

angelslayers rumpelkammer

Ansteckender Niveau-Limbo.

Diese Selbstbeschreibung wollte ich mal eben für sich wirken lassen. Viel hinzuzufügen habe ich auch nicht, außer vielleicht, dass angelslayer und NupharLutea von angelslayers rumpelkammer auch ganz toll twittern... und nicht BratwurstkönigIn geworden sind! Muahaha!

KlonBlog

KlonBlog ist kein Allround-Nerd-Knorkesse-Blog, sondern ein Marketing- und Designblog. Schöne Designs und gute Werbung gibt's da zu finden... und stylische, wechselnde Header. Schnieke!

 Kotzendes Einhorn

Kotzendes Einhorn ist ein Blog, das Großartiges, Glitzerndes, Regenbogenbuntes postet. Es ist so unglaublich schwer, das kotzende Einhorn zu beschreiben, aber ihr kennt es vermutlich ohnehin alle schon. Wenn nicht, dann macht euch selbst ein Bild!

Was mich an diesem Blog, neben der wirklich ganz eigenen "normalen" Themenauswahl, begeistert, ist, dass Daniel dort auch eine Prise Weltverbesserei betreibt. Er hat über die Aufstände im arabischen Raum berichtt, über die in Spanien, er macht aufmerksam und regt an. Und das alles nicht mit dem Holzhammer, sondern in nicht nur akzeptablen, sondern sogar sehr angenehmen Dosen.

mindgears

Social Media, Android, Movies, Web Today... and more. So prangt es einem auf mindgears entgegen, und das ist dann auch das, was einem geboten wird. Nichts, weswegen ich persönlich täglich dort vorbeischnorcheln würde, aber das ist mein Problem. Interessant, gut lesbar und lesenswert ist mindgears trotzdem, erst recht, wenn man sich für die Themen mehr als nur marginal interessiert, vermute ich. Für mich ist das "...and more".

Minds Delight

Minds Delight kennt ihr, gell?
Comics. Und Cosplaymates. Nicht unbedingt mein Kerninteressengebiet, aber trotzdem sehr kernig und interessant. Ansonsten ein großartiges Nerd-Knorkesse-Blog mit toller Schreibe und noch tollerem Schreiber. Außerdem: Bratwursttag-Initiator.

nom nom nom

nom nom nom: ein Knuffigkeitsblog. Überwiegend.

poppeBLOGt

Bei Poppe geht eindeutig Qualität vor Quantität. Wenn irgendwer noch Zweifel daran hat, dass Blogs auch journalistisch sein können, der sollte mal bei poppeBLOGt reinschauen. Jeder Andere aber auch.

Auf sich aufmerksam gemacht hat Poppe gleich schon mit seinem ersten Blogpost, in dem er von seiner Undercover-Teilnahme an und den verwerflichen Methoden von einer Kaffe-/Butterfahrt berichtet. Sehr lesenswert!

Seitvertreib

Ihr kennt Seitvertreib! Gefälligst!
Ich gucke da täglich rein. Als Erstes. Auf Seitvertreib gibt es alles, was ich von einem Allround-Nerd-Knorkesse-Blog erwarte. Außer Daddel-Thematik. Und Musik auch eher selten. Aber dafür immer Zeugs, dass man nicht auch auf jedem anderen Allround-Nerd-Knorkesse-Blog findet. Und so tolle Animations-Filmchen. Seitvertreib ist the place to go für großartige Animations-Shorts! Und sowieso!

Mittwoch, 20. Juli 2011

Damn, Nature, you scary!

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Augen auf bei der Parkplatzwahl (in Montreal)!


Griechenland: Zähneklappernd durch die Schuldenkrise (Animationsshort: Tooth Fairy Affair)

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Und ihr wisst ja, wie das ist,
Es ist: Das Geld kommt aus der Wand,
Und ist es schließlich erstmal da,
Erinnert sich keiner mehr daran,
Wie's da hinkam, was geschah,
Nur dass es weg muss, das ist klar.
 Nicht selten schallen mir unverhofft diese Zeilen aus Kettcars Money Left to Burn durch den Sinn.

Was aber tun, wenn das Geld eben nicht aus der Wand kommt, weil man erstens zu jung für eine Geldkarte ist und zweitens ohnehin kein Geld zum aus der Wand ziehen hat, der Jahrmarkt in der Stadt aber dennoch mit großer Anziehungskraft auf Einen einwirkt? Dann muss man erfinderisch werden.

Hach, die Kindheit! Noch einmal das tun können, von dem man weiß, dass man es eigentlich nicht tun sollte, und am Ende geht doch alles gut aus...


Sehr schöner Independent Animations-Short von Izabela Milamed.

Dienstag, 19. Juli 2011

Nett animiertes japanisches Wetter-Voodoo

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Bei Teru Teru Bozu (Teru: scheinen, Bozu: ursprünglich Mönch, heutzutage auch Glatzkopf, sowie ein Begriff für kleine Jungen) handelt es sich um eine kleine, handgemachte Figur, die nach einem alten japanischen Brauch in das Fenster gehängt wird, um Regenwetter zu vertreiben oder gleich ganz zu verhindern. Hängt man die Figur, die hierzulande auch als schnödes Schlossgespenst durchgehen könnte, falschrum, also mit dem Kopf nach unten auf, soll das im Umkehrschluss dafür sorgen, dass es am nächsten Tag regnet. Also: Kopf nach oben vor Sommerfest, Kopf nach unten vor Bundesjugendspielen. So hätte ich es jedenfalls gemacht.

Basierend auf diesem Brauch,gibt es auch einen Kinderreim, der im Folgenden Video angenehm unjapanopoppig vertont und wunderhübsch animiert wurde. Wäre ich eine Regenwolke, ich ließe mich erweichen!


Die in dem Kinderreim ausgesprochene Drohung, dass bei weiterhin schlechtem Wetter Teru Teru Bozu der Kopf abgeschnitten werde, beruht übrigens auf der Legende, dass einmal ein Mönch vom schlechtem Wetter geplagten Bauern versprochen haben soll, für den ersehnten Sonnenschein zu sorgen. Als er dieses Versprechen nicht einhalten konnte, wurde er hingerichtet. Wäre ich so ein magisches Wetter-Glatz-Dingens, ich ließe mich einschüchtern!

The Beautiful Robots

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Eine Band aus Robotern spielt Marilyn Mansons The Beautiful People. In zweierlei Hinsicht bemerkenswert: zum Einen beeindruckt es, dass es jemand geschafft hat, Maschinen so zu programmieren, dass sie den Marilyn Manson-Song annähernd ebenbürtig zu covern, andererseits beeindruckt es gar nicht, dass es jemand geschafft hat, MAschinen so zu programmieren, dass sie den Marilyn Manson-Song annähernd ebenbürdig zu covern. Ersteres geht an YouTuber bd594, Letzteres an Herrn Manson und seine Band... so wirklich anspruchsvoll scheint der Song, nüchtern betrachtet, nicht zu sein.


Montag, 18. Juli 2011

Times Square in Videospielen

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Geoff und Jack von Achievement Hunter haben diverse Pixelvarianten des New Yorker Times Square zusammengesucht und vergleichen sie.

Das finde ich prinzipiell eine sehr gute Idee, weshalb ich an dieser Stelle auch davon berichte, allerdings finde ich, da hätten sie mehr draus machen können. Wenn sie schon so betonen, dass es Bazillionen von Videospielen gibt, in denen der Times Square auftaucht, weshalb kramen sie dann nur ein Handvoll aus? Außerdem hätte ich gerne mehr Billboards gesehen.

Trotzdem nette Idee und durchaus mal sehenswert.


Kaley Cuoco für mehr Cosplay-Fantasie

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So wirklich viel fällt mir als Einleitung zu diesem Video auch nicht ein. Kaley Cuoco! Ist doch eigentlich schon genug gesagt...

Außerdem wird das Video mit großer Wahrscheinlichkeit auch auf Minds Delight auftauchen, inklusive gut geschriebener, amüsanter Einleitung. Warum also versuchen?


Man's Best Friend... with Benefits

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Dieses wirklich sehr verstörende Video spottet jeder Einleitung. Warum also versuchen?


Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!

Samstag, 16. Juli 2011

Grausam: Mopskampf

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Scheinbar verlassene Fabrikhallen, Zwielicht, Hundegebell, der Geruch von Blut... da kann doch nichts gutes bei rumkommen!

Schockierender Animations-Short von mdwyer.


DJ-Kätzchen

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Drei süße Kätzchen werden auf ein DJ-Deck losgelassen und stellen sich dabei gar nicht mal so dumm an. Ein wenig wundert es mich ja, dass sie nicht How Much Is The Fish? auflegen. Jedenfalls ist die Musik, die das Trio in bemerkenswerter Teamarbeit da produzieren nicht viel schlechter als das, was ihre menschlichen Kollegen durch die Tanzlokale erschallen lassen.

Ich weiß jetzt nicht, ob das ein Kompliment für die Kätzchen oder ein Armutszeugnis für DJs war. Wahrscheinlich beides, oder keins von beidem. Ist ja auch egal.


Katzatonie

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Hui, auf diese Überschrift bin ich jetzt doch ein Bisschen stolz!

Katatonie bezeichnet, wie ihr sicher alle wisst, ein psychomotorisches Syndrom, dass sich in einer Verkrampfung des gesamten Körpers äußert. Setzt man da nun an der richtigen Stelle ein Z ein, hat man ein 1a Wortspiel geschaffen, dass die versteckte Pause-Funktion unserer felinen Freunde kalauerisch beschreibt.

Und da bin ich ganz alleine dauf gekommen!


Dieser Dog hat viel zu viel Content...

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...weshalb der Tierarzt ihm eine besondere Ernährung verordnet hat.

Der Sketch ist eher so mehßig, aber Nick Frost spielt mit! Außerdem passt er so gut in meine heutige Tiercontent-Orgie. Und er sorgt dafür, dass es nicht zu Caturday-ig wird. Zudem macht er euch auf die Sketch-Serie Man Stroke Woman aufmerksam, die zum Teil auch sehr lustig ist, so wie hier, zum Beispiel.


Diese Cat hat auch zu viel Content...

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...weswegen geplante Routen überdacht werden müssen.

Eine Frage: Warum rückwärts?


Diese Cat hat zu viel Content...

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...deswegen muss sie downsizen. Weil zu viel Körpergewicht aber auf die Gelenke geht, nutzen, ganz offenbar nicht nur menschliche, Abnehmwillige gerne mal den Auftrieb von Wasser, um Knie und Hüften zu schonen.

Eigentlich ist das Video reichlich unspektakulär, genau diese Ereignisleere gepaart mit der Soft-Porno-Mucke üben auf mich aber eine rätselhafte Faszination aus. Ich gucke bisweilen aber auch schon mal minutenlang Bildschirmschoner.


Freitag, 15. Juli 2011

Rosenthaler Platz wird quietschbunt gefahrstrichen

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Es ist so einfach: man nimmt ein paar Fahrräder, bastelt ihnen Kippwannen vorne dran, füllt diese mit Farbe und leert sie dann auf einer belebten Kreuzung in Berlin aus, fertig ist das Projekt Painting Reality.

Das Sorglose in mir rüft entzückt: "Wie schön!". Das Besonnene in mir erwidert: "Es rutscht und schmiert und überdeckt die Straßenmarkierungen. Sicher ist was anderes!". Alter Spielverderber! Aber Recht hat er/es/ich, wenigstens ist die Farbe wasserlöslich und angeblich umweltfreundlich.


Gemeinschaft macht stark

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Ich fahre nicht allzu gerne Bus, und De Lijn war mir immer suspekt: Sobald man die Stadtgrenzen von Brüssel verlässte, sind alle Busse von De Lijn, in jeder verdammten Stadt! (Zumindest im flämischen Teil Belgiens.) What, bitteschön, is up with that?

Aber auch, wenn De Lijn sich nicht entscheiden kann, ob sie nun Stadt- oder Überland-Busdienst sein will und überhaupt, zu welchem Kreis, welcher Provinz, oder was auch immer sie gehört, die Werbung von De Lijn kann sich sehen lassen: kurze, knuffige Animationen mit Witz, die verdeutlichen, warum es besser ist, gemeinsam mit Anderen unterwegs zu sein.


Bevor es zu den Videos geht, hier noch schnell mal wieder ein Bisschen El Spotto-Trivia:

Ich hätte mal eine Kinderlied-Kasette, auf der ein Lied über eine Omnibusfahrt und alle möglichen Ereignisse während einer solchen drauf war. An einer Stelle im Lied hieß es:
"Der Heini ruft: 'Pinkelpause!', der Heini ruft: 'Pinkelpause!', der Heini ruft: 'Pinkelpause!', wir steigen aus dem Bus."
Bei dieser Textstelle habe ich immer extrem abgefeiert, kam sie mir doch so schön unanständig und verrucht vor.

Mal sehen, ob ich das Lied irgendwo finde, hier aber jetzt erst mal die Werbespots für De Lijn.

Ankündigung: Ein ♥ für Blogs V

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"da könnte in Kürze was kommen. ;)", das hat mir Maik von LangweileDich.net zugezwitschert, als ich mich jüngst erkundigte, ob sich denn nach dem Mimimi-Debakel beim letzten Mal keiner mehr an die Ein Herz für Blogs-Aktion traue. Und er sollte recht behalten, da ist wirklich in Kürze was gekommen: die Ankündigung, dass er und Fred von musslautsein zur fünften Runde der Shout Out-Orgie aufrufen.


Der Gedanke hinter Ein ♥ für Blogs ist folgender: Als Blogger hat man es nicht leicht, die verdiente Aufmerksamkeit zu erlangen, als deutschsprachiger Blogger erst recht nicht. Dabei gibt es so viele gute, bemerkenswerte Blogs im Netz, die eigentlich viel mehr Leser haben müssten. Ein ♥ für Blogs soll dabei helfen, das kollektive Auge ein wenig mehr auf diese Geheimtipps zu lenken.

Am 21. Juli ist es so weit, die teilnehmenden Blogger stellen in einem Post auf ihrer Seite jene (deutschsprachigen) Blogs vor, denen sie (mehr) aufmerksamkeit wünschen und/oder gönnen. Diese ganzen Beiträge werden dann von Maik und Fred gesammelt und in einem zentralen Post gebündelt.

Toll, ich mache mit!

Donnerstag, 14. Juli 2011

Da steht ein Einhorn in Wald und Flur

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Wisst ihr, wo ich heute vor einer Woch war? In Wuppertal war ich, da war nämlich ein umsonst&dreußen-Fest vom AStA der Uni Wuppertal. Wisst ihr auch, wer noch da war? Der Daniel Decker, der olle Einhorn- und Klampfenstreichler. Der hat da nämlich hervorragendst performt, auf dem umsonst&draußen-Fest des AStA der Uni Wuppertal. Und wollt ihr wissen, wer da noch noch da war? Der Christoph Neumann, seines Zeichens Fotograf. Der hat auch performt, aber nicht auf der Bühne, sondern hinter seiner Kamera, die er auf das Einhorn gerichtet hielt. Und wisst ihr auch, wer außer euch auch noch nicht da war? (Wo wart ihr eigentlich, aber echt mal?!?) Der Assistent vom Christoph Neumann war nicht da. Und so kam es dann, dass ich die Funktion des Blitzdingens-Halters übernommen und mir was im Fuß gezerrt hab.

Halb so schlimm, danke der Nachfrage. Aber da ich mir durch meine hervoragende Blitzdingenshalterleistung das mehr als verdient habe, darf ich euch nun die Ergebnisse des Fotoshoots präsentieren. Ich hab mir mal ein paar Favoriten aus den Bildern von Daniel Decker ausgesucht, die ihr jetzt hier bestaunen könnt, auf Christoph Neumanns Seite gibt es noch mehr davon und noch viele weitere großartige Fotos von anderen Menschen und so. Ein paar davon habe ich hier auch mal noch angehängt. Enjoy!


Regenbogenbärtige Wissenschaftler

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Simon Bent hat für seine Serie Science Vs Delerium Wissenschaftler stark vereinfacht und vertrippt. Im Klartext heißt das, er hat ihre Haarpracht (und Freuds Brille) genommen und ihnen einen psychedelischen Anstrich verpasst. Heraus kam eine Sammlung minimalistischer, nett anzusehender Portraits.


Covern und gecovert werden: They Might Be Giants

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Einmal Istanbul (not Constantinople) und einmal Tubthumping, beide Male They Might Be Giants, einmal ürsprünglich von und einmal gecovert von, beides gut.


Rube Goldberg-Ramen-Koch-Maschine

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Schon lange gab es hier keine japanische WTFerie mehr zu bestaunen, dabei gibt es davon doch so viel! Das muss sich wieder ändern!

Aber nicht heute, denn dieser Wettbewerbsbeitrag zu einem Rube Golgberg Wettbewerb ist zwar sehenswert, aber eben eine Rube Goldberg-Maschine, die einem nicht unbedingt dieses wunderbare WTF-Gefühl liefert, dafür aber einen Teller Nudelsuppe zubereitet. Auch nicht schlecht!

"Pah!", denkt sich jetzt vielleicht der Griesgram in euch, "Rube Goldberg-Maschinen gibt es im Netz doch wie Sand am Meer!", und ich gebe eurem Griesgram recht. Aber diese hier hat die Japan-TV-typischen Einplingungen* und außerdem Radetzky-Marsch-Gescratche. Irgendwie doch WTF...


*Das habe ich mir gerade als Begriff für diese Pop Ups ausgedacht, die beim Erscheinen "Pling" oder "Wupp" machen, wobei letzteres wohl eher Einwuppungen wären.