Mittwoch, 31. August 2011

Philosophisch-morbides Flash Game: The End

Keine Kommentare:
So wirklich morbide ist es gar nicht, aber es dreht sich rund um den Tod. Nicht um die anthropomorphe Personifizierung, sondern um das Phänomen Tod.
The game about death & philosophy I commissioned from lovely Preloaded, to have a look at death and all the things around it. It's something as a society we report on a lot, and fetishise/agonise over, but we never really talk about how to handle it when it happens.
Kids (in the UK) are predominantly atheist or agnostic these days (large numbers of adults, too), and religion usually has quite a lot of ritual and support ideas around death, but the secular world, not so much. Us atheists are on our own, a bit. This game was commissioned around wanting to help out with that, a bit.
It's a platformer, and a quiz, and a 2-player card game, and a bunch of thought-provoking, open ended questions. Oh, and collectibles. Dig in.
So beschreibt Alice Taylor ihr Spiel The End auf ihrem Blog.


The End ist so viel mehr, als das gewöhnliche Flash Game! Das bemerkt man schon bei der anfänglichen Erstellung seines eigenen Spielcharakters. Der Umfang der Auswahlmöglichkeiten ist bemerkenswert und schon hier lässt sich die Liebe für's Detail spüren, die das gesamte Spiel bestimmt.

Das Grundprinzip des Spiels ist einfach: man läuft und hüpft durch die einzelnen Levels, sammelt Sterne und Schlüssel, ab und zu setzt man seine Lichtkraft ein, um aus Schatten solide Ebenen zu machen, ohne die man manche Abgründe nicht überqueren und manche Rätsel nicht lösen kann. So weit, so schon mal irgendwie dagewesen. Aber das ist eben nur das Grundprinzip, auf dem noch so viel mehr aufbaut.

Jedes Mal, wenn man einen Schlüssel, der einen das Level verlassen und somit abschließen lässt, einsammelt, bekommt man ein Zitat zum Themengebiet "Tod" zu lesen. Jedes Level endet mit einer abschließenden, mehr oder weniger philosophischen Frage, wie zum Beispiel "Sollten Menschen selbst bestimmen können, wie sie aus dem Leben scheiden?". Je nachdem, ob man sich für die Ja- oder die Nein-Tür entschieden hat, verändert sich das Profil, dass das Spiel von einem erstellt. So wird man dann am Ende, abhängig von seinen Entscheidungen als "Truth-Teller", "Mystic", "Awakener" oder "Crusader" eingestuft. Doch damit nicht genug, man bekommt auch mitgeteilt, welchem Philosophen/Intelektuellen man am ehesten entspricht. Derzeit ist das bei mir George Orwell. Schön!

Vom Standard-Plattform-Jump'n'Run grenzt sich The End auch durch seine Endkämpfe ab, die einem nach jedem Level erwarten. Hier geht es nämlich in einem Denkspiel den Computer zu besiegen. Das kann, wie die eigentlichen Level auch, mit der Zeit ganz schön anspruchsvoll sein.

So, jetzt hier eben noch den Trailer zum Spiel gucken, und dann ganz schnell losspielen!


hier erschnorchelt

Der Junge und die Gummi-Stachelwurst

Keine Kommentare:
Zehn Sekunden Video, da kann ich nicht viel zu sagen.


Bored Tour Guide is Bored

Keine Kommentare:
Ich käme mir ja auch albern vor, wenn ich versuchen müsste, den Besuchern der Universal Studios Hollywood weismachen sollte, die mäßig beeindruckenden Busget-SFX wären echt... ein Bisschen mehr Mühe würde ich mir aber schon geben. Oder ist ihr George nur einfach sowas von egal?


Dienstag, 30. August 2011

Die Mama wird's schon richten!

Keine Kommentare:
Der kleine Teddy verzückte schon einmal mit seiner unschuldigen Knuffigkeit das Internet, als er seinen ersten selbstgefangenen Fisch "Free" nannte und in Ehrfurcht vor dessen Schönheit aufging.

Jetzt ist er zurück und sinniert mit unerschütterlichem Glauben an ein Happy End über die Überlebenschance eines Insekts in einem Spinnennetz. Aww!


Animations-Short: For The King

Keine Kommentare:
Als Bratwurstkönig weiß ich: Man hat als Monarch so seine Verpflichtungen gegenüber dem eigenen Volk. Leider weiß ich aber nicht, welche Verpflichtungen das in meinem Fall sind, und wer überhaupt mein Volk ist. Wäre ich so ein ganz richtiger König, dann gehörte aber zu jenen Pflichten, sparsam mit dem Humankapital umzugehen und es nicht für aussichtslose Eroberungszüge zu – Achtung, Wortspiel – verbraten.


For The King: ein König und sein ergebener Untergebener. Ein animierter Kurzfilm von  Amund Lundvall, Tarje Pladsen, Håvard Munkejord und Jørn-Harald Paulsen. Entstanden im Rahmen des 3D-Animationskurses Idefagskolen 2011.

Montag, 29. August 2011

Animations-Short: Chump and Clump

Keine Kommentare:
Irgendwo im arktischen Deutschland, weit und breit nichts als eine Bushaltestelle. Dummerweise fährt der Bus erst in 143 Stunden – da muss man sich schon was einfallen lassen, um sich die Zeit zu vertreiben. Die mitgebrachte Flasche Schnaps ist da nur der Anfang.

Chump and Clump ist die Abschlussarbeit von Stephan Sacher und Michael Herm. Ein Film über Fremde die zu Freunden werden. Und Alkohol. Und Drogen. Und den Sieg von Emotionen über die Rationalität.


Sex McFarlane

Keine Kommentare:
In seinem unverkennbaren Stil und Humor präsentiert uns Seth McFarlane, wie Techtelmechtel mit den unterschiedlichsten Personen und Persönlichkeiten aussehen könnten.


Samstag, 27. August 2011

Infomerzielle Dummheit

Keine Kommentare:
Ich liebe Infomercials! Besonders die Ausschnitte, wo sich seltsam farblose, stets mies gelauntte und schlecht frisierte Menschen dümmer anstellen, als man es für möglich gehlten hätte, um die Überlebensnotwendigkeit des beworbenen Produkts zu demonstrieren.

"ist ihnen so etwas schon einmal passiert?" ist bei uns in der Familie ein geflügeltes Wort geworden, universell einsetzbar für Situationen, wenn einem selbstverschuldet ein kleines Malheur passiert. Der Ursprug des Satzes ist ein Infomercial für ein Schneidebrett, dass sich zu so einer Art Halbtrichter zusammenfalten ließ, sodass nichts mehr neben der Pfanne landete – aber auch nicht in ihr, denn mit dem Messer geschmeidig schieben, wie man das eben so macht, ging bei hochgeklappten Seiten auch nicht mehr.

Die Szene, in der jemand versuchte, geschnittene Möhren aus 20cm Höhe über die breite Seite seines Schneidebretts zielsicher in der Pfanne zu versenken und dann oben genannter Satz aus dem Off kam, ist in folgendem Video nicht vertreten, dafür aber viele andere Tollpatsche mit total alltäglichen Problemen.


Geschenke für Alle! Webschnorcheln wird 1!

Kommentare:
Heute in drei Wochen, am 17. September also, wird mein und euer Lieblings-Underblog ein Jahr alt!

–"Wie toll!", denkt ihr euch, "Bei Bloggeburtstagen gibt's immer ein Gewinnspiel, dieses Mal bestimmt auch!"
–"Jein!" halte ich dem entgegen, denn für mein ganz besonderes Blog habe ich mir auch eine ganz besondere Geburtstagsaktion einfallen lassen.  
Im Allgemeinen ist es ja so, dass man zum Geburtstag Geschennke bekommt, statt sie zu verteilen, warum also sollte ich zum einjährigen Bestehen meiines Blogs leer ausgehen? Weil ich aber nicht so sein will, sollt ihr auch etwas bekommen. Geschenke für alle!
Webwichteln nenne ich das. Und so stelle ich mir das vor:
Jeder, der teilnehmen möchte, überlegt sich ein nettes, kleines Geschenk (so im Wert bis maximal 10€ ungefähr) und schickt es mir nicht. Stattdessen lässt er mich per Kommentar, Mail oder Twitter wissen, was er sich ausgedacht hat. Von all den Vorschlägen suche ich mir dann meinen Favoriten aus und lasse ihn mir zuschicken. So weit, so eigennützig.

Wie eingangs schon erwähnt, sollt ihr aber auch nicht leer ausgehen! Denn jetzt kommt der Clou: Derjenige, der sich mein favorisiertes Geschenk hat einfallen lassen, darf nun seinerseits aus den restlichen Geschenkvorschlägen (inklusive einem von mir beigesteuerten) wiederum seinen Favorit auswählen. So geht das dann weiter, bis am Ende einer übrig bleibt, der dann zwar keine Wahl mehr treffen kann, aber dennoch mit dem noch ungewählten Präsent belohnt wird. Es geht also wirklich niemand leer aus, noch besser: durch die Wertvorgabe wird sichergestellt, dass man ungefähr seinen Einsatz zurückbekommt, es ist also quasi ein Spaß zum Nulltarif (zzgl. Verpackung und Versand)!

Das ist die grobe Idee hinter Webwichteln, jetzt geht es in's Detail.

Um sicherzustellen, dass auch wirklich jedes Geschenk tatsächlich verschickt wird, werde ich etwas umständlich als Zwischenlager für die Geschenkchen wirken. Da ich, meine Pappenheimer kennend, zwar nicht mit allzu reger Teilnahme rechne, sie aber auch nicht ausschließen kann, habe ich, meine praktisch non-existente Portokasse im Hinterkopf,  beschlossen, die Teilnehmerzahl auf 10 Leute zu beschränken. Sollte es tatschlich so viele, beziehungsweise mehr als so viele, Interessenten geben, werde ich nach der Auswahl meines Favoriten euch hier im Blog über die restlichen neun Teilnehmer abstimmen lassen.
Stehen so die 10 Teilnehmer fest, schicken diese mir die Präsentchen zu und ich werde mich der Reihe nach mit ihnen in Verbindung setzen, um sie sich ihr Präsent aussuchen zu lassen, welches ich ihnen dann per Post zukommen lasse.

Und hier noch mal die Regeln in Kurzform:

Webwichteln besteht aus dreieinhalb Phasen.

Phase 1: Das Einsenden der Ideen

Bis zum Tag vor dem Geburtstag von Webschnorcheln, bis zum 16. September 2011 also, habt ihr Zeit, mir per Kommentar, Mail oder Twitter ein Photo von eurem Einsatz zukommen zu lassen.
Hierbei gilt:
  • die Ideen sollten einen Wert von ungefähr 10 Euro haben
  • erlaubt ist alles, was nicht illegal ist und per Post versendet werden kann
  • Selbstgemachtes wird natürlich auch akzeptiert, aus Gründen der Fairness solltet ihr aber auch hier darauf achten, dass der realistich geschätzte Wert des Präsents 10 Euro beträgt, es gilt also nicht, einen Apfel herzunehmen, einmal kräftig in die linke Apfelbacke zu beißen und dann zu behaupten, dass dieser nun mindestens zehn Euro wert wäre, weil er ja nun schließlich ein Markenprodukt sei.
  • die Ideen müssen neuwertig und funktionstüchtig sein, oder andernfalls als gebraucht und/oder nicht funktionsfähig gekennzeichnet sein
  • Zur Teilnahme berechtigt sind alle volljährigen, in der Bundesrepublik Deutschland wohnhaften Personen. Über die Teilnahme von  Lesern aus Schottland, Neuseeland oder sonstwo würde ich mich natürlich sehr freuen, die Versandkosten würden meine Freude aber dann doch stark trüben!

Phase 2: Die Auswahl der Teilnehmer

Am 17. September 2011 werde ich hier im Blog einen Sammelpost veröffentlichen, in dem alle eingesandten Ideen zu begutachten sein werden und auch bekannt gegeben werden wird, für welches der Präsente ich mich entschieden habe und welcher Einsender somit auf jeden Fall zu den maximal zehn Teilnehmern zählen wird. Außerdem werde ich offenbaren, was mein Einsatz ist.
Sollten mehr als zehn Ideen zusammengekommen sein, werde ich eine Abstimmung starten, in der die Besucher meines Blogs eine Woche lang Zeit haben, die restlichen neun Teilnehmer (zusätzlich zu meinem Favoriten) zu wählen.
Sollten weniger als zehn Interessenten ihre Ideen eingeschickt haben, werden die potenitellen Teilnehmer eine Woche lang die Möglichkeit haben, die Ideen zu begutachten und gegebenfalls Einwände gegen die Teilnahme der anderen potentiellen Teilnehmer vorzubringen, sollten sie der Meinung sein, dass eine Idee nicht den unter Phase 1 genannten Punkten entspricht und somit keine gleichwertiges Wichtelgeschenk darstellt.

Phase 2,5: Das Einsenden der Präsente

Nach Ablauf der Abstimmung beziehungsweise der Einspruchsphase werde ich die Teilnehmer auffordern, mir ihre Beiträge zuzuschicken. Hierzu haben sie eine Woche Zeit. Für den Versand selbst gebe ichzusätzlich noch einen großzügigen Sicherheitspuffer von einer Woche. Teilnehmer, deren Beitrag nicht bis zum Ablauf des Sicherheitspuffers, also nicht bis zum Stichtag am 08. Oktober 2011 bei mir eingegangen sind, werden von der Teilnahme ausgeschlossen.

Phase 3: Die Auswahl und der Versand der Präsente

Sobald alle Beiträge bei mir eingegangen sind, spätestens aber nach Ablauf der eingeräumten Zusendezeit bis zum 08. Oktober 2011, werde ich mich mit dem Teilnehmer, der das von mir als Favorit gewählte Präsent eingesandt hat, in Verbundung setzen und ihn zur Auswahl seines Präsents auffordern. Sobald dieser Teilnehmer mir seine Wahl mitgeteilt hat, werde ich ihm seine Wahl zukommen lassen und mit mich dem Einsender dieser Wahl in Verbindung setzen und diesen auffordern, aus den verbliebenen Präsenten wiederum seine Wahl zu treffen. So werde ich weiterverfahren, bis alle Beiträge einen neuen Besitzer gefunden habe. Sollte das Präsent eines Teilnehmers gewählt werden, der widerum seine Wahl bereits getroffen hat, wird der Nächstbestplazierte angeschrieben, sofern eine Abstimmung stattgefunden hat. Andernfalls darf jener noch nicht kontaktierte Teilnehmer als nächstes wählen, dessen Beitrag chronologisch am frühesten bei mir eingegangen ist.

Hui, das klingt jetzt vielleicht kompliziert, ist es aber eigentlich gar nicht so sehr, aber ich muss mich ja gegen rechtliches Mimimi absichern. Da fällt mir ein: Ich werde bei der Durchführung nach bestem Wissen und Gewissen vorgehen, der Rechtsweg ist aber ausgeschlossen.

Das also habe ich mir überlegt. Ist doch eine tolle Idee, oder? Natürlich steh und fllt der Erfolg dieser Aktion mit der regen Teilnahme, also gebt euch einen Ruck und macht mit, oder erzählt zumindest allen Freunden Bekannten und Verwandten von der Aktion!

Ich hoffe auf viele großartige Ideen!

Freitag, 26. August 2011

Hello From Your Vertical Smile in Vaginaland!

Keine Kommentare:
Es folgt ein langer Text. Da ich befürchte, dass Manche, die die nach dem Sprung folgenden Videos durchaus unterhaltsam finden könnten, durch so viel Lesestoff eventuell abgeschreckt werden, betreibe ich quasi als Vorwort einfach mal ein Bisschen Name Dropping: Stephen Colbert und Jeff Bridges.

Dass es nicht unbedingt leicht ist, sich gute Werbung einfallen zu lasse, das habe ich hier schon mehrfach zugestanden. Dass es für manche Produktgruppen noch schwieriger ist, verkaufsfördernde Filmchen zu drehen als für andere ist auch einleuchtend. Dann zum Beispiel, wenn der Unterschied zur Konkurrenz, und somit das Kaufargument reine Geschmackssache ist. Oder aber wenn es gar kein Kaufargument gibt, weil das Produkt völlig überflüssig ist. Oder wenn es gelinde gesagt heikel wäre, näher auf den Einsatzbereich des Produkts einzugehen.

Mindestens die letzten beiden Punkte treffen auf Intimpflege-Produkte zu. So gesehen waren die Werbe-Agenten von The Richards Group Dallas nicht zu beneiden, als sie den Auftrag bekamen, Summer's Eve zu bewerben. Die drei Werbespots, die sie zu diesem Zweck gemacht haben scheiden (tihihihihi!) die Geister.Ich für meinen Teil finde sie eigentlich ziemlich gut, warum und wieso kann ich aber gar nicht so genau sagen. Vielleicht ist es das wunderbar Überzeichnete, welches der Kampagne mittlerweile zum Verhängnis wurde.


 Inzwischen wurden die Werbespots nämlich von Summer's Eve gelöscht, sowohl von ihrer Website als auch auf YouTube. Der Grund daran ist, dass die Spots eine Welle der Empörung ausgelöst haben. Nicht etwa, wie man vom prüden Amerika erwarten könnte, aufgrund des lockeren Umgangs mit Anspielungen und Synonymen auf und für Mumus, sondern weil die Kampagne als "racially insensitive" empfunden wurde.

Neben einer kaukasischen Hand-Mumu kommen nämlich auch eine schwarze Scheide und eine Latina-Vagina zu Wort, was zum einen natürlich durch die Hautfarbe zum Ausdruck kommt, zum anderen ist das Voice-Over in Inhalt, Wortwahl, Aussprache und Betonung mit reichlich Stereotypie gespickt. Und mit Stereotypen ist das ja so eine Sache!

Stereotype an sich sehe ich in erster Linie einmal ziemlich wertneutral. Sie entstehen ja nicht aus dem Nichts, sondern haben einen wahren Kern. So hat sich zum Beispiel jemand über den afro-amerikanisch geprägten Werbespot beschwert, die Sprecherin sei "Pam Grier and Lil' Kim all wrapped in to one", und genau das ist mein Punkt: Pam Grier und Lil' Kim sind reale Personen, von denen auch niemand verlangt, dass sie nicht mehr im Fernsehen zu sehen sein dürfen, weil sie so klischeehaft sind.

Natürlich ist es verwerflich, ärgerlich und einfach nur strunzdumm, gewisse Bevölkerungsgruppen durch die Klischeebrille zu betrachten und zu behaupten, alle entsprächen dem Stereotyp. Andersherum finde ich aber so gar nichts Schlimmes daran, Stereotypen zu verwenden, um zu verdeutlichen, dass der oder die Dargestellte einer gewissen Gruppe angehören soll – natürlich nur solange es sich in einem gewissen Rahmen bewegt und nicht bloß gehässig und bloßstellend geschieht. Gerade Comedy, und Humor ist nun einmal ein effektives und beliebtes Mittel in der Werbebranche, bedient sich oft und gerne gewisser prä-existenter Erwartungshaltungen beim Publikum.

So komme ich zu meiner persönlichen Meinung, dass der Aufschrei, den diese Kampagne ausgelöst hat, übertrieben und überempfindlich war. Die Spots diskreditieren niemanden und sollten deswegen auch bei niemandem Anstoß erregen!

Wenn ihr euch selbst ein Bild von den Spots machen oder sehen wollt, was Stephen Colberts Reaktion auf die Kampagne war und was The Dude Jeff Bridges mit ihnen am Hut hat, dann schaut die Videos nach dem Sprung.


Todesgeruch führt zu Kirmes in der Badewanne

Keine Kommentare:
Was sieht aus wie ein SciFi-Monster, heißt Neunauge und verlässt sich doch hauptsächlich auf seinen Geruchssinn? Richtig, das Neunauge!

By Petromyzon-marinus2_FWS.jpg: U.S. Fish and Wildlife Service Photo derivative work: Haplochromis (Diskussion) (Petromyzon-marinus2_FWS.jpg) [Public domain], via Wikimedia Commons
Das Augen-Geruchssinn-Paradoxon ist aber nicht das einzig Bemerkenswerte am Namen des Neunauge. Genau genommen handelt es sich in den folgenden Videos nämlich um Meerneunaugen, was sie aber nicht davon abhält als destruktive invasive Fremdkörper in den Great Lakes den Behörden von Michigan so einige Probleme zu bereiten.

Bislang wurde, in Anbetracht der Nasensteuerung der kieferlosen Wirbeltiere, Pheromone benutzt, um die Neunaugen in Fallen zu locken, um sie später, unfruchtbar gemacht, wieder andernorts in die freie Wildbahn zu entlassen. Allerdings hat diese Methode, neben dem großen Aufwand, den Nachteil, dass der Geruch der Pheromone oft durch andere Gerüche im Wasser zu stark überlagert wird, um Wirkung zu zeigen.

Wissenschaftler hoffen nun, nachdem sie die ungleich stärkere Reaktion der Neunaugen auf den Geruch von toten Artgenossen beobachtet haben, einen effektiven Vertreibungsstoff zur Abwehr der Neunaugenplage einsetzen zu können. Videos von dieser starken Reaktion seht ihr anch dem Sprung, weitere Informationen gibt es hier.


Animations-Short: Bedtime For Timmy

Keine Kommentare:
Es ist schon dunkel draußen, höchste Zeit für Timmy, in's Bett zu gehen. Wenn da nur nicht dieser unheilvolle Einbauschrank wäre! Bemüht, ein großer Junge zu sein, versucht Timmy sich einzureden, dass da nichts ist, vor dem er Angst haben müsste. Mit einem Spielzeugschwert zur Beruhigung bewaffnet, traut Timmy sich in die Federn und löscht das Licht. Doch was war das? Hatte er da nicht etwas gehört?

Netter Knet-Stop-Motion-Short von Thomas Nicol und Becky Griesheimer, bei dem sich am Ende herausstellt, dass Timmys Angst zwar nicht unbegründet aber ohne Grund war... Oder etwa doch nicht..?


Animations-Short: For Everyone To See

Keine Kommentare:
Ich kann mich nicht daran entsinnen, dass bei uns am elterlichen Kühlschrank je etwas aufgehangen wurde... außer vielleicht mal eine Haftnotiz, die mich an einem späten Samstagvormittag wissen ließ: "Sind einkaufen, kommen dann und dann wieder". Kinderzeichnungen und Ähnliches wurden kurzerhand an die Wand gepinnt, manchmal sogar gerahmt.
Irre ich mich, oder ist das Ausdrücken von Elternstolz mittels Kühlschrankverkleidung ein tendenziell eher angelsächsischer Usus? Und was ist, wenn man besonders stolz auf den Nachwuchs ist?

Letzterer Frage geht der Film For Everyone To See von Felix Colgrave aka Master Aardvark nach.


Buller's Day Off

Keine Kommentare:
Ryan Buller musste für sein Studium einen zwei- bis fünf-minütigen Film drehen, der es schafft, ohne Dialog eine Stimmung zu erzeugen. Kurzerhand hat er sich eine Kamera auf den Kopf geschnallt und so ein Wochenende voller Skydiving gefilmt.

Was dabei herauskam, ist ein dialogfreier Gute Laune-Film, der ein Bisschen an Being John Malkovich erinnert, wenn Mister Malkovich sich denn aus Flugzeugen stürzen und dabei Gogol Bordello hören würde.


Donnerstag, 25. August 2011

Sick Cat, Romance und No Bones – How To Do Dances Moves

Keine Kommentare:
Dafür, dass ich damit eigentlich so gat nix damit anfangen kann, habe ich hier schon einige Tanzvideos gepostet. Vermutlich ist es die neidvolle Bewunderung, die mich dazu treibt. Wie gerne würde ich mich blogwürdig bewegen können! Kann ich aber nicht. Ungeachtet dieser Tatsache werde ich hier wohl demnächst mal ein Video posten, in dem auch ich tanzenderweise zu sehen sein werde... wenn es denn mal freigegeben wird.

Bis dahin hier nun ein paar Filmchen von Nathan Barnatt, jemandem, der's wirklich kann. Amüsant sind sie zusätzlich auch noch! Mensch, ich verwöhne euch!


Prez-O grüßt

Keine Kommentare:
Irgendwie hat er ja schon Schwung in die Weltpolitik reingebracht, der gutte O to the Bama!


I, For One, Welcome Our New Tortoise Overlords

Keine Kommentare:
Was ist nur mit dem Internet los? Hat es endlich eingesehen, dass Katzen nichts anderes als 4-5-fache Teppichmesser mit Attitüde sind? Hat das surfende Kollektiv sich nun doch sattgesehen? Oder erweitert das Web lediglich seinen Horizont?

Was auch immer der Grund ist, in den letzten Ragen bin ich über beinahe genausoviele Schildkröten- wie Katzen-Videos gestolpert... und das heißt schon was! Und weil wohl nichts das von mir propagierde Low-Speed-Browsing besser versinnbildlicht als Schildkröten-Content, kann ich diesen Trend nicht an euch vorbeischleichen lassen.

Hier nun drei Schildkröten: ein Highlander, ein Grilldieb und ein Stalker.


Wikipoem XXI: Judo

Kommentare:
Jeden Mittwoch schreibe ich für Euch ein Gedicht zum Thema des jeweiligen Artikel des Tages der deutschen Wikipedia-Seite.
So habe ich es vor geraumer Zeit verkündet, schnell aber wurde klar, dass ich das so nicht durchhalte. Nicht jeden Mittwoch habe ich Zeit zum Dichten, was in der Regel länger dauert, als es die Kürze meiner Gedichte vermuten lassen würde. Ein weiteres Problem ist, dass scheinbar gerade Mittwochs immer die uninspirierendsten und/oder komplexesten Themen zum Artikel des Tages erkoren werden, die ich beim besten Willen nicht in wenigstens ansatzweise lesenswerte Lyrik zu zwängen in der Lage bin. Die Folge: Wikipoems sind mittlerweile fast schon Ausnahme, und nicht wie ursprünglich geplant regelmäßiger Bestandteil meines Blogs. Daran muss sich was ändern! Und zwar durch folgende Aufweichungen meiner Regeln:
  1. Wikipoems sollen in Zukunft wieder regelmäßig jede Woche erscheinen, aber nicht zwangsläufig mittwochs.
  2. Das Thema such ich mir aus den Artikeln des Tages seit dem letzten Wikipoem aus, grob der letzten sieben Tage also.
Ich hoffe, so kann ich es schaffen, dem wenigen Eigen-Content auf Webschnorcheln wieder etwas Leben einzuhauchen.

Jetzt also mein Wikipoem zum Artikel des Tages vom 23. August: Judo

By Lance Cpl. Scott M. Biscuiti (www.okinawa.usmc.mil www.usmc.mil) [Public domain], via Wikimedia Commons
Wie ihr sehr schnell feststellen werdet, handelt es sich bei dem heutigen Wikipoem um ein in fremdländischer Zunge verfasstes Gedicht, kann man ja mal machen! Leider habe ich meinen anfänglichen Grundgedanken, japanische Begriffe neckisch einfließen zu lassen genau nur zwei Zeilen durchgehalten, es ist aber doch, wie ich finde, ein ziemlich gutes Wikipoem rausgekommen. Man beachte, dass ich von meinem üblichen Reimschema und Versmaß abgerückt bin! Ich verrücktes Huhn, ich!

Ach so, noch was, bitte achtet beim Im-Kopf-laut-Lesen gefälligst darauf, dass in der englischen Aussprache von "psycho" das P stumm ist! [psaɪkəʊ] ist ein sehr geläufiger Fehler, auf den ich aus irgendeinem Grund allergisch reagiere. So, jetzt aber zum Gedicht:



Kimo

Whatever Ju do,
don't tell Kimo no!
'Cause Kimo's a psycho,
just ask poor old Heiko:

He dared to refuse
to buy her new shoes,
she grabbed and then hit him,
she slapped and then bit him.
She knocked his teeth loose,
now Heiko eats mousse.

Let this be a lesson,
don't you go out messin'
with lunatic tarts
who know martial arts!

Mittwoch, 24. August 2011

My Little Dragon

Keine Kommentare:
Mittels General Zois Little Pony-Generator kann man sich sein ganz eigenes Kulleraugen-Equus zusammenbasteln. Die Auswahlmöglichkeiten sind mannigfaltig, so konnte ich dieses ganz, ganz böse Drachen-Pony erstellen. Erinnert mich irgendwie an einen der Evil Xs aus Scott Pilgrim.

Heilige Besucherstatistik, Batman!

Kommentare:
Nur so, weil ich's lustig fand.

Dienstag, 23. August 2011

Farbenblind

Keine Kommentare:
Hierzu habe ich nicht allzuviel zu sagen. Ich habe auch relativ lange gebraucht, bis ich Farbenblindheit verstanden habe...

Bei HAWP (Hey Ash Watcha Playin'?) handelt es sich um eine Serie von kurzen Videos, die aus Daddelei-spezifischen Situationen Sketche machen. In diesem Video geht es wohl um irgendein Farb-Puzzle-Spiel.


Klebeband-Tron

Keine Kommentare:
Na, wenn das mal keine tolle Werbung von Ryactive für Duck ist!

Ich habe Tron zwar nie gesehen, das Original nicht, weil es sich eben einfach nicht ergeben hat und das Remake nicht, weil besser so. Dennoch ist es wohl unmöglich zu wenig von den Filmen mitbekommen zu haben, um dieses Video nicht zu verstehen und eigentlich geht es ja auch nur vordergründig um Tron, eigentlich aber um das altbekannte Unkompatibilität der Geschlechter und noch eigentlicher um die Erhöhung der Verkaufszahlen von Klebeband.


Say something nice

Keine Kommentare:
So ein Ding hätte ich heute vor meiner Wohnung gebraucht, dann hätten mich die Passanten mit Nettigkeiten wie "Kopf hoch!" und "Auf Regen folgt Sonnenschein" aufmuntern können. Anfangs hätte ich mir noch gedacht, dass das doch alles Plattitüden seien und mir überlegt, ein Phrasenschwein an das Pult zu nageln, mit der Zeit aber wäre mein Frust ob der Dauerbestrahlung verdampft und ich hätte jetzt vermutlich auch keine Kopfschmerzen.

Dummerweise haben die Leute von Improv Everywhere diese Pulte aber nur in New York aufgestellt. Meh!


Montag, 22. August 2011

Warum sich Schoko-Baldrian-Eis nie durchsetzen konnte

Keine Kommentare:


WTFluff?! – Action Bunnies

Keine Kommentare:
What the– I don't even– Wait, what?!

RageNineteens Action Bunnies (not to be confused with Passive Llamas)


Animations-Short: Bob

Kommentare:
Der Hamstör hat's schwör!

Da müht und rackert man sich ab, rennt dem Glück hinterher, sucht es auf der ganzen Welt und wie dankt es einem das Leben? Mit doppelter Verarsche, that's how!

Jacob Frey beschert uns mit Bob einen knuffigen Animations-Kurzfilm, ja, fast schon eine Parabel beziehungsweise Fabel, die einen ein Wenig warten lässt, einen dafür aber dann auch mit zweifacher Pointe belohnt. Einfach ausharren!


Donnerstag, 18. August 2011

The World is Saved – und nun?

Keine Kommentare:
Jeder Gamer kennt es, das Mischgefühl, das man bekommt, wenn man seine Aufgabe als polygonaler Retter der Welt seine Pflicht getan hat und die Credits durch den Bildschirm scrollen. Stolz mischt sich mit Wehmut, das Gefühl, etwas geschafft zu haben mit der Leere, nun nichts mehr zu tun zu haben...natürlich alles nur bezogen auf die Videospielwelt, aber sein wir doch mal so ehrlich, in/nach einer durchzockten Samstag Nacht ist das die einzig wahre Welt.

IGN hat diesem Moment einen ganz eigenen Song inklusive 8-bit-M;usikvideo gestiftet. Schön.


Animations-Short: Consoul – Das Leben in 8 Bit

Keine Kommentare:
Toller, mittlerweile schon 2 Jahre alter Animations-Short von Lasse Gjertsen.

Ich stecke derzeit ungefähr bei 2:08.


Als 2-Jährige durch den Park tollen

Keine Kommentare:
Ach ja, noch einmal Kind sein: Die Welt ist groß, eine große Auster zu erforschender Wunder, auch wenn ich noch nie wirklich verstanden habe, was mit "the world is your oyster" genau gemeint ist und wie man überhaupt auf dieses Bild gekommen ist. Igitt!
Aber ja, noch einmal zwei Jahre alt sein und sich an so Sachen wie mit einem Stöckchen im Boden rumstochern Spaß finden, noch einmal völlig unbeschwert durch's Leben stampfen, das wäre schon toll! Geht aber nicht. YouTuber ukredbeard ermöglicht uns aber das Nächstbeste: mittels Helmkamera auf seinem Tochter-Katzen-Hybrid hautnah dabei sein, wie sie die Freuden eines Spielplatzbesuchs durchlebt. Ein virtueller Jungbrunnen, quasi. Hach!


70's Facebook

Keine Kommentare:
Hach, um manche Sachen kann man die Briten durchaus beneiden. Ihr Fernsehen gehört, zum Beispiel, dazu. BBCs Shooting Stars ist eine von vielen britischen Comedy-Panel-Shows, die mich vor Neid ergelben lassen. Worum es in der Show genau geht, weiß ich nicht. Ich bin erst durch diesen Clip auf die Show aufmerksam geworden und meine weitergehenden Recherchen beschränken sich bislang noch auf das Überfliegen der erssten beiden Absätze auf Wikipedia. Macht aber auch nichts, denn dieser kurze Sketch über Social Networking in internetfreien Zeiten ist auch vom Kontext losgelöst knorke!


Dienstag, 16. August 2011

Minimarvelistische Poster

Keine Kommentare:
Ich habe gelesen, diese minimalistischen Poster werden alt und interessieren keinen mehr. Ist das so? Ich steh da ja total drauf! Minimalismus ist knorke!

Marko Manev hat sich hingesetzt und eine ganze Reihe minimalistischer Marvel-Helden-Poster erschaffen. Finde ich, als Noch-Nicht-Comicleser, großartig, denn wenn man die Hintergrundgeschichten der ganzen, vielen Super-Gutmenschen nicht kennt, reduziert man sie ohnehin nur auf ihr/e Kostüm und/oder Superkräfte.

Kaufen kann man die Poster übrigens auch, nämlich hier.

 hier erschnorchelt

Anarchie!

Keine Kommentare:
hier erschnorchelt

Hipster Lorem Ipsum

Keine Kommentare:

Raw denim before they sold out american apparel tumblr sartorial leggings tofu. Skateboard high life american apparel scenester butcher. Ethical put a bird on it wes anderson cred, tattooed synth mixtape biodiesel butcher irony chambray 8-bit pitchfork dreamcatcher locavore. Tattooed vice terry richardson, 8-bit VHS ethical leggings lo-fi 3 wolf moon readymade next level synth beard fanny pack. Tumblr you probably haven't heard of them marfa, master cleanse banksy ethical fanny pack hoodie viral gentrify PBR Austin lomo dreamcatcher synth. Helvetica organic etsy biodiesel, gluten-free tumblr cred stumptown. Irony jean shorts brunch keffiyeh, gluten-free squid scenester wes anderson mixtape banksy cliche cred messenger bag sartorial.

Holt euch euren eigenen hippen Platzhalter-Text von Hipster Ipsum. Hier erschnorchelt.

Montag, 15. August 2011

Mishka, der autogetunete Hund

Keine Kommentare:
  • strahlend blaue Augen ✔
  • weiche, glänzende Haare ✔
  • ehrgeiziger Antreiber ✔
  • generische Songauswahl ✔
  • Autotune ✔
  • auf iTunes vertreten ✔
Darf ich vorstellen: Justin Rebecca Mishka!


Glühbirnen-Ballett

Keine Kommentare:
Small Talk mit El Señor de las Bombillas:
"Und was machst du so in deiner Freizeit?" –"Ich bin Glühbirnen-Puppenspieler."

Anfangs denkt man sich "Ja, und..?", dann kommt die zweite Birne dazu.


Kleinkind feiert Freddy Mercury

Keine Kommentare:
Während ich noch überlege, wie ich meinem Neffen die französischen Kinderlieder und meinen Quasi-Nichten Nickelback austreibe, hat dieser junge Musikkonsument schon eine der besten Bands aller Zeiten für sich entdeckt.


Eisverkaufender Roboter

Keine Kommentare:
Weil ewiges Touchscreen-Getatsche, lange Wartezeiten, ungleich verteilte Toppings, eine unerträgliche Version von "Carmen" und eine verschwindend kleine Portionsgröße total toll sind, wenn einem ein Roboter Eis serviert!


Samstag, 13. August 2011

Tanzen, wie es sein sollte

Keine Kommentare:
Intrinsisch motiviert, ohne Inhibitionen, ohne Choreographie und mit Anmut, wo man auf den ersten Blick keine erwarten würde.

So, wie es dieser Besucher des Big Chill Festivals 2011 zeigt.


Die Katze, die ein Igel sein möchte

Keine Kommentare:
Die optimale akustische Untermalung hierfür wäre das von Skisprung-Enthusiasten bekannte "Ziiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeeehhhhhhhh!", sollte mal jemand remixen!


Donnerstag, 11. August 2011

Gitarre → Kopf, Gitarre → Kopf, Gitarre → Kopf, Kopf → Boden

Keine Kommentare:
Neues Phänomen: "Smashing Pumpkin", hier mit fließendem Übergang zu "Living Room Planking".


Schaut mal, was man mit einem Baseballschläger noch so machen kann!

Keine Kommentare:
Auf einen Baseball eindreschen, zum Beispiel.

Fake oder nicht, mir egal... I want to believe!


Über die Realitätsferne von "Movies"

Keine Kommentare:
"Films" und "movies", als Fremdsprachler fragt man sich, was der Unterschied ist und wann man was richtig verwendet.

Die Marketing-Agentur Wing hat nun für das NY International Latino Film Festival Infografiken als Werbeplakate entworfen, die zumindest verdeutlichen, was Movies sind. Films sind dann wohl im Umkehrscluss lebensnähere, realistischere cineastische Œuvres – ein rein theoretisches Konstrukt?

 hier erschnorchelt

Dienstag, 9. August 2011

Trailer: Vigilante Vigilante

Keine Kommentare:
Vigilantismus (lat. vigilans, wachsam, aus dem angelsächsischen Sprachgebrauch) bezeichnet „systemstabilisierende Selbstjustiz“. Nach Mike Davis richtet der Vigilantismus seine Gewalt oder ihre Androhung gegen untere Klassen „unter dem populistischen Deckmantel der Verteidigung höherer Werte und des Staates“ und ist zumeist gleichzeitig rassistisch motiviert. Nach David Kowalewski bezeichnet man mit Vigilantismus „Aktivitäten zur Unterdrückung von abweichendem Verhalten (Devianz) anderer Bürger seitens Privatpersonen“. Anhänger von Bürgerwehren, die „das Recht in die Eigenen Hände“ nehmen, werden als Vigilanten bezeichnet.
Vigilante Vigilante ist ein Dokumentarfilm von Max Good und Nathan Wollman über ein sehr interessantes Phänomen:
A new breed of crime-fighter now stalks the urban landscape: the anti-graffiti vigilante.
These dedicated blight warriors stop at nothing to rid their neighborhoods and cities of street art,
stickers, tags, and posters.
Yet several of these vigilantes have become the very menace they set out to eliminate. In their relentless attempt to stamp out graffiti, they have turned to illegally and destructively painting other people’s property.
Vigilante Vigilante is the story of two filmmakers who set out to expose these mysterious characters and discover a battle of expression that stretches from the streets to academia.

Mockumentary: The Majestic Plastic Bag

Kommentare:
Sie haben es nicht leicht heutzutage, die Ozeane. Einerseits werden sie nach und nach leergefischt, andererseits gerät immer mehr Müll in sie, der sie entweder direkt vergiftet, und/oder ihre Lebewesen in Lebensgefahr bringt.

In der Mockumentary The Majestic Plastic Bag wird, erzählt von Oscar-Gewinner Jeremy Irons, eine dieser Bedrohungen, eine Plastiktüte, auf ihrer Reise zum Great Pacific Garbage Patch begleitet. Natürlich nicht nur zum Spaß, sondern um im Sinne von Heal the Bay auf die Problematik der Verschmutzung aufmerksam zu machen.


Die Über-Informationsgesellschaft

Keine Kommentare:
Ihr kennt die situation alle: Man fährt mit öffentlichen Verkehrsmitteln und ist ganz mit sich selbst beschäftigt. Doch dann klingelt irgendwo im Bus/in der Bahn ein Handy und es folgt eine Konversation, der man eigentlich gar nicht folgen möchte, es aber gezwungenermaßen doch tut. Und obwohl man nur die Hälfte des Gesprächs hören kann, weiß man bald mehr, als man je hatte wissen wollen.

Zu ihrem 30. Bühnenjubiläum hat die kanadische Comedy-Ensemble The Frantics diese Situation auf die Spitze getrieben. Ich will nicht zu viel verraten, aber es fließt Blut.


Tanz den Durchfall!

Keine Kommentare:
Mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen geht alles leichter, auch das Erlernen einer fremden Sprache, wenn man dabei auch noch etwas Sport treiben kann, umso besser.

Das wissen auch die Macher der japanischen Serie Eikaiwa Taisō Zuiikin' English. Die paaren nämlich einen Englisch-Sprachkurs mit schnittigen Liedchen und fordernden Aerobic-Übungen.

Sollte man sich dann in der Situation befinden, dass man sich vor Bauchschmerzen auf einer Parkbank krümmt und den flotten Otto durch die Gedärme rauschen spürt, muss man sich nur an die entsprechende Übung erinnern und schon kann man dem hilfsbereiten Fremden mitteilen, wofür man eine Ambulanz benötigt. Sollte dieser Fremde von der Diarrhöe-Offenbarung so mitgerissen sein, dass da eventuell noch mehr geht, hat Eikaiwa Taisō Zuiikin' English auch hierfür eine Aerobic-Routine parat. Very-ü jiuhs-ah-ful!


Montag, 8. August 2011

Song-Klassiker als Pictogramm-Poster

Keine Kommentare:
Sehr, sehr schick, was Viktor Hertz aus der knuffigen Stadt Uppsala, den ihr vielleicht schon von seinen "Honest Logos" her kennt, sich da wieder ausgedacht hat. Minimalistische Pictogramm-Filmposter kursieren einige durch das Interweb, völlig zurecht, wie ich meine, dann sowas ist einfach knorke... aber es gibt eben schon einige davon. Kluge Entscheidung des Künstlers, das in dieser Hinsicht weitestgehend unbeackerte weite Feld der Musiktitel durchzupflügen.

Hier nun die Ergebnisse, heute mal sortiert, und zwar alphabetisch. Meine Favoriten: die H's und L's.

 hier erschnorchelt

Arschloch wird tätowiert

Keine Kommentare:
Nicht wörtlich gemeint. Könnt ihr euch vorstellen, wie weh das wohl täte? Dabei sind die Schmerzen beim Tätowieren ohnehin schon bei ganz "normalen" Körperstellen für manche kaum zu Ertragen.
So auch für diesen Unsympathen, der sich seinen 18. Geburtstag wohl auch anders vorgestellt hätte, so von wegen "Endlich ein Mann!" oder so'n Quatsch. Statt dessen windet er sich auf einem Tätowiersessel und versucht seine bedrohte Männlichkeit durch Beleidigungen zu restaurieren.


Moobsday

Keine Kommentare:
Soso, heute ist also boobsday. Weil nämlich das Datum 08.08. anscheinend an Busen erinnert. Na gut, von mir aus. Aber wenn es eines im Internet im Übermaß gibt, dann ist das doch wohl, neben Idioten und Katzen (heute ist auch Weltkatzentag), Boobies!

Weil ich manchmal ganz gerne ein kleines Bisschen dagegen bin, mit Boobies seit dem Abstillen nicht mehr allzu viel anzufangen weiß und ich sowieso finde, 08.08. sieht eher aus wie zwei beleibte Männer mit ordentlich Plautze, feier ich heute Moobs (man boobs, also).

Deshalb gibt es hier heute für euch von bei mir ein Moobs-Bild. Die können nämlich auch ästhetisch sein. Liegt ja ohnehin im Auge des Betrachters.

 hier erschnorchelt

Schoko-Häschen-Snuff

Keine Kommentare:
Ich bin nicht der größte Schokoladen-Fan. Weil Schokolade zu gewissen Gelegenheiten aber einfach dazugehört, man Nahrungsmittel nicht so ohne weiteres wegschmeißt und ich schon sehr lange keine Munchees mehr erlitt, tummeln sich bei mir zu Hause mindestens drei Generationen Schoko-Osterhasen. Lange wusste ich nicht, was ich mit ihnen anstellen sollte. Jetzt hätte ich eine Idee: möglichst grausam und künstlerisch einschmelzen.