Mittwoch, 29. Februar 2012

YouTube Reacts – YT-Kommentare vertont

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Das Internet: unbekannte Weiten, in denen jeder dahergelaufene Misanthrop anonym seinem Hass freien Lauf lassen, jeder Hormonling seine Fantasien kundtun und jeder Simpleton seinen mentalen Haferschleim ausrotzen kann. Gerne mal geschieht das in Kommentaren unter YouTube-Videos.

Shesellssheshells sucht für die Webserie YouTube Reacts solche Kommentare zu einem bestimmten Video zusammen und lässt sie in einer dem Inhalt angemessenen Manier vertonen. Zum Beispiel dieser hier, der, wie man unschwer erkennt, eine Reaktion auf das Video von Kristen Bells Faultier-Manie war:


Gibt's auch als Twitter Reacts:


Beides nach dem Sprung.

C.G.P. Grey erklärt: Was ist ein Schaltjahr?

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Heute ist der 29. Februar, ein Datum, dass einem (fast) alle vier Jahre wiederkomisch vorkommt. Zu jedem gegebenen Zeitpunkt hat jedes mindestens achtjährige Kind schon mindestens einmal einen 29. Februar miterlebt und hat vermutlich auch zumindest eine grobe Ahnung, was es damit auf sich hat. Aber so einfach wie "Alle vier Jahre hat der Februar einen Tag mehr." ist die Sache mit den Schaltjahren eben nicht!

Mein derzeit allerliebster Erklärer (dieser Titel ist tatsächlich hart umkämpft) C.G.P. Grey informiert uns in seinem neuen Video, warum und wann es Schaltjahre gibt, und wann nicht. Und was das alles mit einer Ballerina auf einem LKW zu tun hat.


Montag, 27. Februar 2012

52 Games: Prüfung

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In der fünften Woche des 52 Games-Projekts von Zockwork Orange lautet das Thema "Prüfung". Wieder ein Oberbegriff, den man sich eigentlich so zurechtbiegen kann, wie man möchte, das machen die geschickt, die ZWOrkler!

Reifeprüfung, Qualitätskontrolle, Eignungstest... bei allen möglichen Auslegungen, die einem der Begriff Prüfung erlaubt, in erster Linie assoziiere ich damit eines: Schule. Dementsprechend konnte es für meinen heutigen Beitrag auch nur einen Kandidaten geben. Den hier:



Wo ist der Elefant?

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Leicht repetitives Flash-Game. Gratis dazu: Fremdsprachen-Verhunzung.


Otten-Wellness

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Ich wollt ich wär ein Otten,
dann tät man mich abfrotten.
Ich müsste überhaupt nichts tun,
als mich vom Süßsein auszuruh'n.

An mir ist ein Comedian Harmonist verloren gegangen... also, zumindest ein Harmonist. Vielleicht.



Ultimate Ping Pong

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Manchmal kommt es einem ja schon schier unmenschlich vor, wenn man professionelle Tischtennisspieler in Bestform gegeneindander antreten sieht. In der Zeit, die ich zum WTF?-Denken brauche, haben die den Ball schon drölf mal über's Netz geschmettert.

Logisch nur, dass da jemand auf die Idee kam, diese unwirkliche Leistung mal in stilisierter Anime-Manier verabeitet hat. Also, ansatzweise halt, Realfilmvideo mit Anime-Effekten, verstehste?


Gatonovela – feline Telenovela

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Das Gute am Überangebot von Katzenvideos im Internet: Es gibt genügend Rohmaterial, um sich daraus eine tolle Parodie von Telenovelas zu basteln, inklusive Verbrecherkartell, Drogen, schwarzer Magie, Mord und sexueller Devianz.


Drei appetitanregende Folgen gibt's nach dem Sprung, mehr davon auf YouTube (oder bei Flix, falls ihr Hebräisch könnt).

Irische Ein-Mann-Teletubbies-Straßenband

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Tinky Winky wirkt etwas blass um die Nase...

hier erschnorchelt

Wie Episode I ein guter Film hätte werden können

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Ich muss es jetzt mal zugeben: Ich fand Star Wars: Episode I – The Phantom Menace damals gar nicht so schlecht. Das lag vermutlich daran, dass ich gar kein so großer Star Wars-Fan war und die ursprüngliche Trilogie auch erst im Zuge des Hypes um das erste Prequel gesehen habe. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass mir der, wie ich immer wieder feststelle, bisweilen arg konservative, elitäre und exklusivistische  Dogmatismus des Nerdtums weitestgehend fremd ist. Für mich war Episode I einfach ein nettes Stück Popcorn-Kino mit einigen sehr netten Aspekten wie zum Beispiel das Pod Race.

Klar, Jar Jar Bings war eine lächerliche Nervensäge, die vermutlich zu dem Zweck der Kompensation des Fehlens der viel dezenteren Witzfigur C3PO krampfhaft in das Star Wars-Universum hereingeschrieben wurde. Aber abgesehen davon konnte ich nie ganz nachvollziehen, weshalb die neuen Filme so unglaublich schlecht gewesen sein sollten... Und dann kam Belated Media.


Der YouTube-Rezensent geht in seinem Video seine Vision von Episode I Schritt für Schritt durch und lässt dadurch selbst mich erkennen, dass das Original in der Tat einige Schwächen hat und eine Menge Potential verschenkt hat.

Samstag, 25. Februar 2012

Doku-Trailer: Bully

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Mai 2010: Ty Smalley nimmt sich einen Strick und damit das Leben. Der erst Elfjährige wurde in der Schule so sehr gemobbt, dass er keinen anderen Ausweg aus seinem Leid sah. Die Eltern von Ty gründeten daraufhin die Initiative Stand for the Silent.

Die Familie Smalley ist eines von fünf Fallbeispielen, die der Dokumentarfilm Bully näher beleuchtet. Den Film begleitend wurde auch The Bully Project ins Leben gerufen, das Bewusstsein über das Problem und die Lösungsmöglichkeiten schaffen will. Das Projekt ist eine Kollaboration mehrerer Organisationen, in deren Rahmen durch die Unterstützung durch regionale und nationale Partner Programme zur Früherkennung, Bekämpfung und Prävention von Mobbing umgesetzt werden sollen.

Teil des  Projekts war der Plan, den Film an möglichst vielen Schulen, dem Schauplatz für einen Großteil des Mobbings im Leben von Kindern und Jugendlichen, zu zeigen, um so möglichst viele Kinder, Lehrer und sonstiges Schulpersonal für das Problem zu sensitivieren. Doch daraus wird nichts, denn in dem Film fällt das böse F-Wort, weshalb die MPAA, die Selbstorganisation der amerikanischen Filmproduzenten und -verleiher, der Dokumentation ein "R Rating" verpasste. Das bedeutet, dass der Film nicht an Schulen gezeigt werden darf. Bully-Produzent Harvey Weinstein legte mit der Begründung, das erzieherische Wert des Films würde die Profanität überwiegen, Berufung ein, die allerdings erfolglos blieb. Hach, Ami-Land, deine Werte!


Der Film kommt im März raus und der Trailer weckt in mir die Sehenslust, wenn auch die Gefahr des Melodramatik besteht, aber das Thema ist nun mal ein sehr emotionales, das einfach nicht absolut sachlich dargestellt werden kann.

Die saufenden Affen von St. Kitts

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Humanity practically was things that didn't have a position in time and space, such as imagination, pity, hope, history, and belief. Take those away and all you had was an ape that fell out of trees a lot. – Terry Pratchett in Thief of Time
Nur 1,3 % unseres Genoms unterscheiden uns Menschen vom Affen, und manchmal glaube ich, diese 1,3 % sind nicht unsere ruhmreichsten Erbinformationen. Um sich klarzumachen, wie ähnlich manche Affenarten dem Menschen doch sind, reicht ein Zoobesuch. Gerne verweile ich dort vor dem Affengehege, bevorzugt bei den Orang Utans, und beobachte die soziale Interaktion, die Gestik und Mimik und einfach so generell das Verhalten unserer nächsten Verwandten.

Etwas umständlicher als ein Ausflug in den Tierpark, aber noch augenöffnender, ist ein Blick nach St. Kitts. Dort kann man nämlich beobachten, dass Affen auch in Sachen Akoholkonsum verblüffende Parallelen zum Homo Sapiens zeigen. Das beginnt schon damit, des ein solcher Konsum überhaupt stattfindet, geht weiter mit der Häufigkeitsverteilung der verschiedenen Konsummuster, endet allerdings beim sozialen Status des Trinkers, wobei dies unter Umständen auch fraglich beziehungsweise kulturabhängig ist.


Weil St. Kitts nun aber sicherlich eine Reise wert, aber halt leider nicht direkt um die Ecke gelegen ist, hat die BBC die Trinkeraffen für uns auf Zelluloid gebannt. Habe ich schon einmal erwähnt, wie großartig ich die BBC finde? Gibt es eigentlich eine Möglichkeit denen meine GEZ-Gebühren zukommen zu lassen, statt sie Lanz, Kerner, Silbereisen und Co. in den Hintern zu pusten?

Bevor ihr nach dem Sprung den Ausschnitt aus der Doku-Reihe Weird Nature sehen könnt, erklärt euch hier nun erstmal Funny van Dannen, warum er über die 1,3 % Unterschied recht froh ist.

Funny van Dannen – Bonobo

Und weil es irgendwie auch passt:

Funny van Dannen – Saufen

Jetzt aber zum eigentlichen Video!

Neulich im Videospiel-Hundepark...

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Hunde in Videospielen sind, wie Hunde im RL, schon was Tolles! Bei Fable II war mein treuer Schatzspürhund für mich sogar einer der drei Aspekte, die das Spiel vor einem unbemerkenswerten Mittelmaßstatus bewahrt haben. 

Allerdings verheimlicht die Spieleindustrie gerne, dass so ein Tier nicht nur Spiel und Spaß ist, sondern eben auch Pflege braucht und ab und zu auch mal einen Pixelhaufen absetzen muss. Das wird in den Spielen nicht gezeigt, sondern geschiet, fernab von der Aufmerksamkeit der Gamer, in einem spziellen Videospiel-Hundepark. Zumindest macht uns das Dorkly glauben. Einen kleinen Einblick, was dort so passiert, erlauben sie uns gleich auch noch.


Freitag, 24. Februar 2012

Musikvideo: Shaban & Käptn Peng

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"Die Geschichte, wie sich zwei Leute in Füchse verwandeln, und was danach geschah."
Nach so einer Einleitung kann ja fast nur ein tolles Lied folgen, und dem ist dann auch so. Absurd und ziemlich WTF, mit tollem Text und toller Musik und dazu noch ein ebenso knorke Video in minimalistischem Kugelschreiberlook. All das hat Sie mögen sich von Shaban & Käptn Peng zu bieten. Ich mag das. Klingt für mich so ein bisschen wie eine Mischung aus Funny van Dannen und Deichkind, mit anderen Worten: angenehm seltsam.


Mehr davon gibt es demnächst auf dem Album "Die Zähmung der Hydra".

Baby wird jiggy damit

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Das ist Barnold. Barnold ist extrem gut gelaunt und sowas von süß. Und obwohl Barnold mit einem extrem unfunky (Spitz-)Namen gestraft ist, kann er ganz hervorragend und ohne Inhibitionen das Tanzbein schwingen, wobei er noch viel besser gelaunt und süßer wird. Diabetes für die Seele!



Donnerstag, 23. Februar 2012

Animations-Short: The Imperfectionist

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Das Telefon klingelt und Mutter ist dran. Sie möchte mit dir über dein Liebesleben sprechen. Genauer gesagt, versucht sie erneut, dich zu verkuppeln.

Das ist grob die dem Kurzfilm kaum gerecht werdende Zusammenfassung des Plots von The Imperfectionist. Zunehmend genervt und frustriert kritzelt der Angerufene vor sich hin. Die Kritzeleien erwachen zum Leben und verkörpern das am Telefon Gesprochene.

Ach, verdammt. Dieser Animations-Short ist zu schwer anzupreisen. Glaubt mir einfach, wenn ich sage, dass er sehenswert ist. Ist er nämlich wirklich!


The Imperfectionist

Short film for Channel 4 
Directed by: Åsa Lucander & Victoria Kitchingman
Produced by: Blackwatch Productions

Länge: 2:59


Dirk Gently geht in Serie

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Die BBC ist verantwortlich für mindestens sechs meiner derzeit liebtsten TV-Sendungen und liegt damit unangefochten auf Platz 1 meiner favorisierten Fernsehanstalten. Bald wird sie ihren Vorsprung sogar noch weiter ausbauen können, denn am 5. März wird die erste von drei 60-minütigen Folgen von Dirk Gently's Holistic Detective Agency ausgestrahlt werden!

Dass die BBC durchaus in der Lage ist, Literatur mit Kultstatus gekonnt zu modernisieren und zu verfilmen, ohne dabei zu vielen Anhängern des Lesestoffs auf die Füße zu treten, hat sie mit ihrer berechtigt umjubelten Sherlock-Serie schon bewiesen und auch der bereits im Jahr 2010 ausgestrahlte Pilot zu Dirk Gently wusste nicht nur mich zu begeistern und brachte BBC Four mit 1,1 Millionen Zuschauern das dreifache der für den Sendeplatz üblichen Quote. Hier ein kleiner Ausschnitt daraus:


In die Rolle des Dirk Gently wird, wie im Pilot auch schon, Stephen Mangan schlüpfen. Eine Tatsache, die mich ein wenig beunruhigt, spielt dieser doch inzwischen auch in der ebenfalls sehenswerten Sitcom Episodes eine der Hauptrollen. Ich hoffe mal, dass ihn da der eine Job nicht vom Ausüben des anderen abhält. Aber Martin Freeman hat es ja auch geschafft, gleichzeitig Watson und Hobbit zu sein.

Ich merke gerade, dass ich vielleicht ein wenig zu viel Geekiness von euch Lesern vorraussetze, darum nun zum Schluss noch ein kleiner Überblick, worum es sich bei Dirk Gently's Holistic Detective Agency überhaupt handelt:

Dirk Gently's Holistic Detective Agency, zu Deutsch Der elektrische Mönch, ist das erste Buch einer wegen des verfrühten Todes von Autor Douglas Adams leider nur zweieinhalbteiligen Romanreihe. Adams selbst beschrieb es als "thumping good detective-ghost-horror-who dunnit-time travel-romantic-musical-comedy-epic". Eine konventionellere, spezifischere Einordnung der Reihe ist nicht möglich, Aliens, Roboter, Zeitreise, Mord, Schrödingers Katze, ein bedrohlicher Kühlschrank und noch vieles mehr kommen in den Geschichten um den mäßig erfolgreichen Detektiv Dirk Gently vor. Die Aussage, dass Dirk Gently aus der Feder von Douglas Adams stammt, sollte aber eigentlich auch genügen, um Interesse zu wecken. Wer The Hitchhiker's Guide to the Galaxy mochte, der sollte unbedingt mal in Dirk Gently reinlesen. Und wer die Lektüre von Dirk Gently genoss, sollte unbedingt in die BBC-Serie reinschauen. Oder wer Sherlock mag. Oder wer nicht von mir verachtet werden möchte! – Eigentlich sollte sich jeder einzelne Mensch Dirk Gently anschauen, und dann, wenn es denn soweit ist, die DVDs besorgen und so die BBC belohnen für ihre großartige Programmpolitik!

Mittwoch, 22. Februar 2012

Verzeihung, könnten Sie mich kurz Streicheln?

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Das hier ist die wahrscheinlich höflichste, knuffigste, devoteste, hundeähnlichste und somit knorkste Katze, die ich je gesehen habe!


Vermutlich kennt ihr inzwischen alle schon das Video, das völlig mit recht durch das Netz boomt, aber ich finde es so toll, das kann ich nicht ungebloggt lassen.

Bob Ross Sex Talk

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Kennt ihr den Begriff "Vanilla" zur Beschreibung eines Charakters? Ich bin mir nicht absolut sicher, was damit gemeint sein soll, aber ich glaube, Bob Ross war der Prototyp eines Vanilla-Charakters: Ohne Ecken und Kanten, sanft und sensibel, halt einfach so wie die beliebteste, vermutlich weil unspäktakulärste, Eissorte weltweit: Vanille.


Dank Wikipedia weiß ich seit ein paar Minuten, dass Ross einige Zeit bei der US Air Force war, und dort durchaus auch in einen Rang aufstieg, der es von ihm verlangte, auch mal zu brüllen, bestimmt und streng zu sein. Irgendwann hat Bob Ross festgestellt, dass er von seiner Malerei leben kann, den Dienst quittiert und sich geschworen, nie wieder laut zu werden. Schwer vorzustellen!

Beinahe noch schwerer vorzustellen ist Ross in einem sexuellen Kontext. Dachte ich. Und ich lag falsch. Denn erst, wenn man Ross-Zitate aus dem Kontext reißt und geschickt zusammenstückelt, wird einem klar, dass der Maler, der einen so manche Samstagnacht vom Fernseher aus in den Schlaf gesäuselt hat, mit seiner sanften Schlafzimmerstimme auch ganz schön versaut klingen kann. Überzeugt euch selbst, wie immer nach dem Sprung!


Dienstag, 21. Februar 2012

52 Games: Minimalismus

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52 Games zum Vierten. Auch diese Woche wieder stellt das Zockwork Orange einen Oberbegriff, den es daddelthematisch zu verblogwurschteln gilt. Diesmal ist das Thema Minimalismus. 

Wenn man bei Wikipedia nach Minimalismus sucht, findet man leider nicht das hier:
Minimalismus: Psychische Störung. Der Zwang, bei psychischer Belastung unentwegt Bilder von britischen Kleinstwagen anzufertigen.
Stattdessen erfährt man, dass Minimalismus eine Stilrichtung in der Kunst, Architektur, Musik, Linguistik oder der Lebensgestaltung sein kann. Kein Wort von Videospielen. Oder von Autos... In meinem persönlichen Sprachverständnis beschreibt Minimalismus ein stilistisches Mittel, dass in der weitestmöglichen Reduktion eines gewissen Aspekts auf das Allernotwendigste. Durch den Einsatz dieses Mittels wird dem Objekt jegliches Blendwerk entsagt, damit das eigentlich wichtige, der Kern des Objekts, sei es nun ein Bild, ein Musikstück oder eben ein Game, glänzen und seine volle Wirkung beim unabgelenkten Konsumenten entfalten kann.

Im Bezug auf Videospiele gibt es mehrere Aspekte, an denen man Minimalismus einsetzen kann: die Grafik, der Sound, die Handlung etc. Viel zu oft leider auch an der Innovation, aber darauf möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen.

Simon und Nils von Game One sprachen neulich in einem Video auf gameone.de (sinngemäß) an, dass das Medienkonsumverhalten heutzutage einer gewissen Reizüberflutung gleicht: allzu lange Ladezeiten bei Games werden durch einen schnellen Griff zum Smartphone überbrückt, das Schnorcheln im Internet wird durch einen mitlaufenden Fernseher begleitet und so weiter. Eine sehr wahre Beobachtung, die auch, beinahe erschreckt, bei mir selbst schon gemacht habe. Statt mir bei Sportspielen die ewig gleichen Kommentare anzuhören (besonders, wenn man hier auf die meist grottigen deutschsprachigen Kommentatoren festgelegt ist), höre ich mir beim Daddeln gerne Hörbücher oder britische Radio-Comedy-Panel-Shows wie The Unbelievable Truth oder So Wrong It's Right (zwei unbedingte Reinhörtipps!) an. Das finde ich allerdings überhaupt nicht problematisch, sondern durchaus legitim. 
Irritierender finde ich, dass ich beim Gucken von Serien auf meinem Laptop oft auf der einen Bildschirmseite das Video laufen habe und auf der anderen Hälfte des Screens ein Browsergame läuft. Bei diesen Browsergames ist Minimalismus dann sehr wichtig, denn sie sollen mich ja nicht zu sehr vom Video auf der rechten Bildschirmhälfte ablenken.

Ein solches Minigame habe ich mir also heute für meinen 52 Games-Beitrag ausgesucht.


Science Nation Army

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Ich kenne Leute, denen hat das inflationäre Gegröhle von Seven Nation Army in den Fußballstadien dieser Welt den Spaß an jenem tollen Song verdorben. Ich kann das nicht nachvollziehen. In meinen Ohren kann dieses großartige "Dööh Döh-dö Dö Dö Döh-Döm" nichts entstellen, auch kein Plastikschlauch, wie im folgenden Video.


Im Zuge eine ausgedehnten Phase der Langeweile hat das Inside Knowledge Team den Hit der White Stripes angeblich komplett auf ihrer Labeoreinrichtung nachgespielt. Ich schreibe "angeblich", weil ich nicht wirklich glauben kann, dass man mit "Accelerometer cable & Fastening Strings" den Klang einer wunderbar verzerrten E-Gitarre so gut nachahmen kann.


Slinky auf dem Laufband

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Kein Wunder, dass diese Dinger immer so drahtig sind!



El Superhombre fragt nach dem Weg

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Ganz offensichtlich ist Clark Kent nicht der einzige Kryptoner zu Gast bei uns auf Erden. Im Gegensatz zu seinem US-amerikanischen Konterpart hat der Costa Ricanische Superman allerdings einen besseren modischen Geschmack und sieht vom Tragen eines Ganzkörper-Spandex-Kostüms ab. Als Ausgleich dafür scheint allerdings sein Orientierungssinn weniger ausgeprägt.



Hund apportiert drei Bälle gleichzeitig

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Hündin Zoey apportiert drei Tennisbälle in einem Abwasch. Nun kann man sich natürlich fragen, warum sie das macht, muss man aber nicht. Gibt es einen edleren Beweggrund als "for the lulz"?



Samstag, 18. Februar 2012

Jeder Chalkboard-Joke aus den Simpsons

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...(bis jetzt).

hier erschnorchelt

Kindermund tut Astronomie kund

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Dieses kleine Mädchen kann ganz prima Planetennamen nachsprechen, nur bei Uranus hat sie so ihre Probleme. Aber Kopf hoch, Kleine! Wie wir aus Futurama wissen, wird ja irgendwann in der Zukunft genau aus diesem Grund Uranus in Urectum umbenannt werden.


Freitag, 17. Februar 2012

aFfen ganz nah

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Obige Überschrift ist mein klumpfüßiger Versuch, die phonetische Ähnlichkeit von "Affen" und "iPhone" irgendwie halbwegs clever schriftlich zu verwurschteln.

Mit einem iPhone nämlich hat es YouTuber onemeeliondollars geschafft, die natürliche Neugier von Affen zur Erstellung gar großartiger Videoaufnahmen zu nutzen... manche nennen es Naugier, andere Narzismus. Ich nenne es tolle Bilder!



Hey Dale! Hey Dale! – Pferd in einem Video über Kühe

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Wait for it!



Kätzchen Trollen

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hier erschnorchelt

Donnerstag, 16. Februar 2012

Boblefotball

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Wenn ein Fußballvideo selbst Fußballmuffel begeistern kann, dann ist die Wahrscheinlichkeit nicht allzu klein, dass da Henrik Elvestad und Johan Golden von der norwegischen TV-Show Golden Goal ihre Finger im Spiel hatten.

Nachdem sie schon einmal eine Art Elektro-Schocker-Tipp-Kick ausprobiert hatten, schnürten sie nun selbst die Fußballschuhe, striffen sich rivalisierende Mannschaftstrikots und Luftblasen über und spielten mit beim Fußball-Pinball-Mashup-Derby.



Acht tierische Irrtümer

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Nachdem C.G.P. Grey uns jüngst über zehn generelle Mythen aufgeklärt hat, widmet er sich nun dem Irrglaube bezüglich der Tierwelt. Dabei ist er wie immer lehrreich und unterhaltsam... Come on Dinopocalypse!



52 Games: Natur

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Das Blogprojekt 52 Games vom Zockwork Orange geht in die dritte Runde, und diese Woche gilt es, sich etwas zum Thema Natur einfallen zu lassen.

Ursprünglich hatte ich geplant, über Sim City zu schreiben, bei dem ich grundsätzlich lieber ein bisschen cheate, um genug für ausreichend Wind- und Solarkraftwerke zu haben, als mir ein stinkendes Kohle- oder ein tickendes Atomkraftwerk in mein schönes Spottawa zu setzen. Allerdings wäre das ja eher zum Thema "Umwelt" passend, außerdem musste ich beim Spielen zum Zweck der Screenshot-Sammlung in den letzten paar Tagen feststellen, dass ich trotz Windparks und Grüngürteln miserable Umweltwerte in meiner Stadt hatte.

Als Alternative fiel mir Minecraft ein, ein Spiel, in welchem es einfach viel zu viel Natur gibt. So viel, dass ich mich gerne mal verlaufe und als einzigen Weg, zurück zu meiner "Basis" zu gelangen den Sprung von einem hohen Turm zwecks Respawn in Campnähe, zu Wählen gezwungen werde. Aber viel mehr als diesen Schachtelsatz hätte ich dazu auch nicht zu Sagen gehabt.

Was ist eigentlich Natur? Wikipedia sagt:
Natur (lat.: natura, von nasci „entstehen, geboren werden“, grch. semantische Entsprechung φύσις, physis, vgl. „Physik“) bezeichnet als Vorstellung alles, was nicht vom Menschen geschaffen wurde.
Nennt mich einen hoffnungslosen Romantiker, aber wenn ich Natur höre, denke ich immer an idyllische Berglandschaften, kristallklare Bergseen und dicht gewachsene Wälder. Nennt mich unromantisch, aber wenn ich an diese Idylle denke, denke ich im nächsten Schritt automatisch an Isolation, an Schutzlosigkeit und an Hüttenkoller. Nennt mich Filmfreak, aber dieses Szenario lässt mich zwangsläufig an The Shining denken. Und nun nennt mich Captain Obvious, aber von The Shining ist es nur noch ein gedanklicher Katzensprung zu einem der bestesten und atmosphärischsten Spiele der letzten Jahre, das ich mir eigentlich für ein anderes Thema, von dem ich sicher bin, dass es noch drankommen wird, aufheben wollte:

Mittwoch, 15. Februar 2012

Faultiernamengenerator

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Ich wünschte, meine Initialen wären D.D.D., sind sie aber nicht, deswegen hieße ich als Faultier auch nicht Fluff The Chillin' Wookie, sondern Sleepy The Procrastinating Turtle. Meh!

hier erschnorchelt

Їт's мч Lїfэ!

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Die Ukraine hat Talent, zumindest behauptet das die ukrainische Version der Talent-Casting-Show, die meines Wissens nur in Deutschland ein "Super" im Titel trägt, so wie das auch bei DSDS der Fall ist – ich wette, der Bohlen hat da irgendwie eine Vertragsklausel, die besagt, dass alle Sendungen, in denen er seine Furchenvisage in die Kamera halten darf, ein "Super"im Titel haben muss, ich freue mich schon auf Sendungen wie Wer wird Supermillionär?, Superpunkt 12 und Die Supersupernanny...

Aber in diesem Video geht es ja glücklicherweise nicht um RTL-Sendungen, sondern um Ukraine hat Talent, das erfreulicherweise ohne Bohlen auskommt, und um diese vier begabten Musiker, die sich wohl ГУРТ nennen und mit ihrer veröstlichten Version eines It's my Life-Mashups beweisen, dass die Ukraine tatsächlich Talent hat. Mehr als Bon Jovi!



Kurz-Doku: Mr. Happy Man

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Johnny Barnes ist eine Institution auf Bermuda. Jeden Werktag steht der 88-Jährige für sechs Stunden an einem stark befahrenen Verkehrsknotenpunkt, grüßt und winkt und wünscht allen einen schönen Tag.


Matt Morris zeigt in seinem Kurzfilm Mr. Happy Man, wie sehr die Bermudianer diesen freundlcihen Mann in ihr Herz geschlossen haben, dass viele ihre ganz eigene Geschichte zu Johnny Barnes erzählen können und was dieser dazu sagt.

Dienstag, 14. Februar 2012

Cute-Nacht-Lied

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Ein sehr schönes, sachtes, ich würde fast schon sagen künstlerisches (wenn das in meinen Ohren nicht immer so pretentiös klänge) Video zu dem ebenso schönen und sachten Song Lullaby Crocodile, geschrieben und performed von Micaela, Augustina und Valodia León, der vom Stil her auch gut Teil des großartigen Juno-Soundtracks sein könnte.


Guckt mal, was die Tomate kann!

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Gestern bin ich über einen Clip gestolpert, in welchem ein Hotdog einen Batman verspeist. Der war aber eher so meh, besonders, wenn man vorher nicht den Clip kannte, in welchem ein Batman einen Hotdog verspeist, aber er hatte dieses gewisse wtf-ige Etwas und war schön animiert, weshalb ich mal etwas "recherchierte" und von dem Macher dieser Clips, El Cid, noch eine ganze Reihe weiterer, lustigerer Clips gefunden. Zwei davon möchte ich nun mit euch teilen, einen für Herbivore und einen für Carnivore. Beide wie immer nach dem Sprung.



Montag, 13. Februar 2012

Hannah Hart: Anti-SOPA/PIPA song turned LOVE SONG

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Und nun der dritte musikalische Post an diesem Tag:

Hannah Hart, bekannt als betrunkene Köchin und Käseliebhaberin, machte sich daran, einen Song gegen SOPA/PIPA zu schreiben. Spätestens bei der Textstelle "I am at home all day so that my torrents can seed" dürfte ihr aber klar gewesen sein, dass das Ganze eine andere Richtung einnimmt (auch wenn man natürlich auch ganz legal Torrents seeden kann). Stattdessen kam eine ganz wunderbare Liebeserklärung an das weltweite Datennetz, die einem einmal mehr klarmacht, wie knorke Hannah Hart.


Simpsons-Song-Medley

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FreddeGredde, seines Zeichens Internetsensation dank diverser Ein-Mann-Medleys, hat wieder mal zugeschlagen. Diesmal nahm er sich den von mir generell sehr hoch geschätzten Songs aus The Simpsons an.


Dafür, dass es so unglaublich viele großartige Simpsons-Songs gibt, ist das Video reichlich kurz ausgefallen, aber man will ja nicht Nöhlen.


Kleine Kronenberg (1) komponiert Klavierkonzert

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Das ist Lise Linde Kronenberg.


Lise Linde langte lustig in die Tasten.
Durch das drollige Drücken der Tasten tönten tolle Klänge klimpernd aus dem Klavier.
Der findige Vater und die musikalische Mutter machten mühelos melodische Merkmale in dem spontanen Spiel ihres Sprosses aus.
Gewitzt generierten die Eltern eilig eine Geigenbegleitung zum geflimten Geklimper.
Fürderhin fanden feine Flötentöne Verwendung in der filigranen Vollendung von Lise Linde Kronenbergs Komposition.

[So, wenn ich jetzt nicht einen Job als Alliterationstexter bei irgendeiner Verkuppelungsshow im Unterschichtenfernsehen bekomme, dann weiß ich auch nicht!]

Seht nach dem Sprung, wie ein wenig kreativer Einsatz von Menschen mit Ahnung aus dem augenscheinlich randomisiertem Tastengehaue einer Einjährigen ein durchaus hörbares Klavierkonzert wird.


Donnerstag, 9. Februar 2012

Seilbahn im Wind

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Was eigentlich ziemlich romantisch klingt, entpuppt sich in Videoform als optimale Alptraumvorlage.



Interaktives Musikvideo: RHCP – Look Around

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Für ihren neuen Song Look Around haben die Red Hot Chili Peppers, wie man es von ihnen kennt, ein durchaus nettes Video gedreht. Dieses hier:



In dem Video wird munter durch vier Räume, in denen mehr oder minder skurrile Sachen passieren, gescrollt und gezoomt. So weit, so nicht schlecht, aber das reicht in unserer 2.0-Generation niemanden mehr, deswegen gibt es von dem Video auch eine interaktive Version, in der man selbst Scollen und Zoomen, sowie durch Klicks an den richtigen Stellen versteckte Fotos und Videos finden kann. Seht/Spielt das Video nach dem Sprung.

Mittwoch, 8. Februar 2012

People Are Awesome – Januar 2012

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Ich mag diese People Are Awesome-Videos! Die sind so, wie die sogenannten Win-Compilations sein sollten: ganz normale Menschen machen beeindruckende Sachen (oder umgekehrt) und niemand spielte dabei mit seinem oder fremder Leute Leben (wobei es in diesem Video da ein bis zwei Ausnahmen gibt, die man wohl hinnehmen muss, wenn man das Video nicht selbst macht).



Hochstuhl-Zwillinge stehen auf Essen

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Alles will gelernt sein, auch sauberes Essen. Das muss auch Oscar erkennen, bei dem da noch einiges an Potential für Verbesserung besteht.

Tipp: Lasst euch nicht vom YouTube-Voschaubild spoilern! Nach dem Sprung gleich möglichst blind das Video starten!

Nicht im Bild: Oscar!

Madonna Bowl

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Comedian und Gameshow-Host Billy Eichner war voller Vorfreude auf Madonnas Halbzeitshow beim diesjährigen Super Bowl. Für Conan ging er auf die Straße und fand heraus ob das Indianapolis auch so ging.



Bungee-Zwillinge stehen auf Cash

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Besser hätte es gepasst, wenn Reece und Levi zu Kriss Kross's Jump abgegangen wären, aber das hätte sie mir leicht unsympathischer gemacht.



Dienstag, 7. Februar 2012

Animations-Short: Get Out

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Bei Kurzfilmen ist es so: auf alles, was länger als drei, vier Minuten ist, habe ich meist eher keine Lust, esseidenn irgendetwas reizt mich, den Film trotzdem zu sehen. Zum Glück war das bei dem preisgekrönten Animations-Short Get Out der Fall, denn sonst hätte ich ein nettes Stück Filmemacherei verpasst.

Gary, der Antiheld dieses Films hat panische Angst davor, seine flauschige Gummizelle zu verlassen. So sehr sich der geduldige Doktor auch bemüht, es hat alles keinen Zweck, da bleibt ihm nichts anderes übrig, als zu drastischeren Methoden zu greifen... und dann kommt der wirklich unvorhergesehene Twist! Toll!


Get Out
von: Esma-Movie
Länge: 7:43


Kimmel lässt wieder fies sein

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Jimmy Kimmel hat wieder zugeschlagen. Nach Halloween und Weihnachten (2x) lässt er seine Zuschauer nun den Super Bowl ruinieren.

Aufgabe dieser YouTube-Challenge war, in einem besonders spannenden Moment des großen Spiels den Fernseher auszumachen und die Reaktionen zu filmen. Ich habe das Gefühl, besonders Ehefrauen hatten Spaß an dieser Aktion, aber seht selbst.



52 Games: Kälte

Kommentare:

Zweite Runde der 52 Games-Aktion von Zockwork Orange und im Gegensatz zu letzter Woche fällt es mir dieses Mal gar nicht schwer, mir ein zum Thema passendes Spiel einfallen zu lassen. Das Thema diese Woche ist nämlich, wie das obige, klobige PhotoShop-Disaster unschwer erkennen lässt Kälte.

Und was fällt einem unweigerlich ein, wenn man an Kälte denkt? Richtig: Hoth! Dieser karge Eisplanet, der den Rebellen Unterschlupf im Kampf gegen das Imperium bietet. Und bei Hoth fällt mir eines meiner Lieblingsspiele auf dem guten, alten N64 ein: Star Wars: Rogue Squadron. Darin konnte man nämlich das epische Batlle of Hoth in stark de-episierter Form nachspielen.


Rogue Squadron war damals der heißeste Shizzle für den N64, so schwer einem das auch retrospektiv zu glauben fällt. Man düst mit einem Raumschiffjäger, der sich anhört wie eine Hummel auf Sonntagsausflug durch Leveldesigns mit dem Einfallsreichtum eines Wattebauschs der für den N64 typischen Nebelwand entgegen, während sich gefühlte drei Meter vor einem nach und nach die Texturen aufbauen, und schießt mit Waffen, die sich anhören wie ein onanierender Frosch, um sich.
Und doch war damals, vor 14 Jahren, dieses Spiel zurecht ein großer Erfolg. Denn 1. war man noch nicht so verwöhnt wie heute und 2. wäre Rogue Squadron auch heute noch ein passables Spiel, denn es packte den Spieler, fesselte ihn und stopfte ihm eine gehörige Portion Awesomeness in den Rachen.

Zugegeben, ein Großteil dieser Awesomeness rührte von der Star Wars-Lizenz her, aber das ist in diesem Fall kein Manko, denn Rogue Squadron war kein typischer Lizenz-Titel, der sich auf den Lorbeeren der Filmvorlage ausruhte, sondern verstand es prima, den Epos Star Wars zu emulieren. Allein schon die Flotte an Raumjägern, in die man im Laufe des Spiels einsteigen durfte: X-Wing, Y-Wing, V-Wing, T-16 Skyhopper u.s.w., mittels Code konnte man unter Anderem auch im Cockpit des Millenium Falcons sowie eines TIE- Fighter und -Bombers Platz nehmen – da geht das Nerdherz auf! Jedes dieser Fluggeräte hatte seine eigenen Flugattribute und Waffen und, sofern nicht eine bestimmte Eigenheit zum Bestehen der Mission unabdingbar war, konnte man sich vor Beginn des Levels seinen Flieger aussuchen. Auch das war ein feiner Zug.

Die Besonderheit des T-47 Airspeeders war, dass man mit ihm die Harpune, mit der die AT-ATs zu Fall zu bringen sind, nutzen konnte. Alter, der kleine Speeder bringt die mächtigen, schier unbesiegbaren Kampfmaschinen zu Fall! Da jubelt die geschundene Seele eines jeden Gemobbten, und in Rogue Squadron durfte man das selbst machen! Flog man mit dem kleinen Flitzer an einen AT-AT heran und aktivierte das Fangseil, wechselte die Kamera von der Verfolgerperspektive in eine Art cineastische Seitansicht, was die Kontrolle des Fliegers spürbar erschwerte und nicht selten zu Kollisionen mit Bergen, AT-AT-Beinen oder Boden führte – potentiell frustrierend aber doch so schnafte! Und wenn man es dann geschafft hatte, die drölf Runden um den übermächtigen Gegner zu drehen und er plump auf die Schnauze fiel, dann hatte man tatsächlich (zumindest bei den ersten paar Malen) das Gefühl als David gerade Goliath besiegt zu haben. Dann war es egal, dass das Fangseil scheinbar außerhalb jeder Naturgesetze eckig in der Luft hing, der AT-AT scheinbar unbeeindruckt davon einfach durch es hindurch lief und auch sonst alles nicht heutigen Standards entsprach, zu groß war das Gefühl des Triumphs.

Allein dieser eine Moment machte das Spielen von Star Wars: Rogue Squadron zu einem großen Erlebnis – und ich bin gar nicht mal ein so großer Star Wars-Fan, ehrlich!

IRL – Retrospektive eines WoW-Junkies

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Anthony Rosner war ein ganz Großer im World of Warcraft-Universum: geliebt, bewundert, gefürchtet. Dann wurde ihm klar, was jedem von uns ab und zu mal wieder einfallen muss: im wichtigsten MMORPG steht das O für "offline" und es nennt sich RL.
"IRL - In Real Life" is a short, light-hearted documentary looking at the effects of World of Warcraft addiction/compulsion, produced as part of a 3rd Year Film Production project at the University of the Creative Arts.


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Clippy, zu Deutsch Karl Klammer, der überheblich penetrante Office-Assistent aus alten Office-Tagen war wahrlich nicht Microsofts größter Genistreich. Nervig und besserwisserisch wurde er von Office-Usern inbrünstig gehasst.

Ich selbst fand ihn gar nicht soo schlimm, zwar war das ständige Aufpoppen schon ein bisschen nervig, weshalb ich Clippy meist ausblendete, aber spätestens zum Drucken habe ich ihn dann doch oft wieder eingeblendet, denn die Druckanimation, bei der Herr Klammer seinen drahtigen Körper durch seine Augapfelwalzen laufen ließ, die gefiel mir.

Da ein einzelner Druckfanatiker aber noch keine öffentliche Meinung macht, ist Clippy damals recht schnell wieder von der Bildfläche verschwunden und man fragt sich "Was macht er jetzt?"

Guy Collins hat die Antwort.