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Donnerstag, 15. Dezember 2011

Nightsurfing

Sich Leuchtschläuche an Körper und Surfbrett zu kleben, damit in dunkler Nacht Wellenreiten zu gehen und sich dabei filmen zu lassen ist eine sehr schöne Idee, da ist schon fast egal, dass dahinter eine Werbeidee eines Cider-Konzerns steckt. 


Wenn man dann den Großteil der Aufnahmen allerdings in Richtung Strand schießt, die Scheinwerfer des hell erleuchteten Hotels direkt in die Linse strahlend... Na, Strongbow, merkste was? Trotzdem stellenweise sehr schön anzusehen.

Executive Producer - Josh Cilento
Director of Photography - Jack McCoy

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Rotlichtkatze

Man kommt im Internet einfach nicht um Katzenzeugs drumrum, und, auch wenn ich für mich persönlich die Frage "Katze oder Hund?" nach wie vor eindeutig kanin beantworten würde, muss ich zugeben, dass unsere felinen Freunde halt doch auch drollige Sachen machen können. Zum Beispiel: gar nix, so wie diese Rotlichtkatze.


Sonntag, 4. September 2011

Plasmasturm im Wasserglas

Mit einer Mikrowelle lassen sich die tollsten optischen Erlebnisse herbeiführen. Die Klassiker wie der Schoko-Nikolaus mit Stahlwollebart oder der Schokokuss dürften den Meisten bekannt sein, doch auch mit gesundem Obst lassen sich knorke Effekte herbeiführen.

Im folgenden Video gibt es erst mal eine Menge How-To-Blabla, ab 1:40 kann man dann sehen, welches Lichterspektakel eine schnöde Weinbeere im Mikrowellenherd bewirkt.


Donnerstag, 1. September 2011

Interaktiver HD-Projektions-Pool-Table

Toll! Einfach nur toll, was (unter Anderem) da im Hard Rock Hotel & Casino in Las Vegas rumsteht: Das CueLight!

Ein Pooltisch wird mittels HD-Projektor bestrahlt, die Positionen und Bewegungen der Kugeln werden mittels Tracking-System an einen PC übermittelt, der in Echtzeit töfte Animationen berechnet und an den Projektor weiterleitet.

Besonders die erstgezeigten Effekte begeistern mich, die Flammen sehen nur so mäßig überzeugend aus und der – ich nenn ihn jetzt einfach mal so – Verdrängungseffekt am Ende ist auch knorke, allerdings finde ich dann das Pin Up-Foto so'n bisschen ärmlich. Leute, die sowas gut finden spielen doch auch mit diesen Nackedei-Kartendecks und zünden sich ihre Selbstgedrehten mit Nackedei-Feuerzeugen an. Dürfen Gefängnis-Insassen überhaupt Pool spielen?


Montag, 8. August 2011

Moobsday

Soso, heute ist also boobsday. Weil nämlich das Datum 08.08. anscheinend an Busen erinnert. Na gut, von mir aus. Aber wenn es eines im Internet im Übermaß gibt, dann ist das doch wohl, neben Idioten und Katzen (heute ist auch Weltkatzentag), Boobies!

Weil ich manchmal ganz gerne ein kleines Bisschen dagegen bin, mit Boobies seit dem Abstillen nicht mehr allzu viel anzufangen weiß und ich sowieso finde, 08.08. sieht eher aus wie zwei beleibte Männer mit ordentlich Plautze, feier ich heute Moobs (man boobs, also).

Deshalb gibt es hier heute für euch von bei mir ein Moobs-Bild. Die können nämlich auch ästhetisch sein. Liegt ja ohnehin im Auge des Betrachters.

 hier erschnorchelt

Dienstag, 26. Juli 2011

The MP3 Experiment Eight

Improv Everywhere hat mal wieder zum MP3 Experiment aufgerufen.

Die Teilnehmer haben sich eine MP3-Datei heruntergeladen, spielten diese zeitglich zum verabredeten Zeitpunkt ab und folgten den Anweisungen, die ihnen in dieser MP3 gegeben wurden.

Das diesjährige Experiment kommt nicht ganz an die siebte Ausgabe heran, zu großartig war die darin entstandene Time Freeze-Aktion auf dem Times Square. Dafür ist Ausgabe acht schon bunt und blinkig und ein Anschauen allemal wert!


Donnerstag, 7. Juli 2011

Gleitende, musizierende Mönchskerzen

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wofür Segways eigentlich gut sein sollen?

Hier die Antwort: Für Straßenfest-Performances, die mit einem amüsanten optischen WTF-Effekt anfangen, auf diesem dann ein wenig zu lange herumreiten, um dann am Schluss doch noch mal ein Schippchen draufzulegen.

So setzt sie die Truppe ULIK et LE SNOB zumindest für diesen Auszug aus ihrem Programm Glisssssssssendo ein.


"Lightning" by Philip Glass.
Concept and technical design by Ulik (the mechanical clown).

Dienstag, 28. Juni 2011

Der Himmel brennt

Überall, wo man dieses Video findet, steht geschrieben, dass in diesem Video 8000 Lampions steigen gelassen würden. Nun kann ich auch kein polnisch und verstehe somit kaum ein Wort der Beschreibung zu dem Video auf YouTube, ich bin mir aber ziemlich sicher, dass 11000 auf Polnisch das Gleiche bedeutet wie auf Deutsch oder Englisch.

Weniger sicher bin ich mir, was da sonst noch so steht, wenn ich es richtig verstehe, handelt es sich bei dem im Video festgehaltenen Ereignis aber um einen Versuch, den polnischen Rekord im Lampion Steigenlassen zu brechen.

Egal, wieviele von den Dingern da aus welchem Grund in den Nachthimmel entfleuchen, es sieht schön, fast schon milchstraßig, aus!


Dienstag, 7. Juni 2011

Int. Werbe-ABC: Q wie Qatar

Jaja, ich weiß, Qatar schreibt man auf Deutsch mit K, aber da will ich mal ein Auge zudrücken! Aber nur kurz, denn sonst kann ich ja die Schönheit dieser die Windfestigkeit eines Sturmfeuerzeugs demonstrierenden Lichtmalerei nicht bewundern.

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Advertising Agency: FP7 DOHA, QATAR
Creative Director: Fadi Yaish
Art Directosr: Fadi Yaish, Kalpesh Patankar
Copywriter: Kalpesh Patankar

Montag, 6. Juni 2011

Int. Werbe-ABC: I wie Indien

So simpel und deswegen so gut! Auch, weil sie wohl in jedem Einzelnen von uns das Schmerzgedächtnis aktiviert. diese Werbekampagne für Taschenlampen.


Int. Werbe-ABC: H wie Hong Kong

Hong Kong würde ich persönlich nicht unbedingt zu den Vorreitern in Sachen Energiesparen zählen, schon gar nicht, wenn es um Beleuchtung geht. Genau darum dreht sich aber dieser Werbespot von der Agentur DDB.


Mittwoch, 23. März 2011

How To Make a Thunfischlampe

Das hier vermittelte Wissen dürfte zwar nur in ganz bestimmten MacGyver-Momenten Anwendung finden, aber für so einen Fall seid ihr nach dem Gucken des Videos gewappnet.


Samstag, 19. Februar 2011

Schattenschwertkampf

Kreativität, Präzision und Awesomeness.


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Mittwoch, 16. Februar 2011

Innenarchitektur per Beamer

Mehr als zwei Projektoren braucht Mr. Beam nicht, um einem vollständig weißem Wohnzimmer eine Vielzahl völlig unterschiedlicher aber realistischer wirkenden Wohndesigns überzustreifen.


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Samstag, 12. Februar 2011

Ich bin wieder drin?!

... im Internet nämlich.

Da saß ich gestern am frühen Abend an meinem Rechner, die mühsam marinierten Chicken Wings zischten verlockend im Ofen und plötzlich saß ich mit einem onomatopoetischem "Pfatz!" im Dunklen.
"Na, knorke!", dachte ich mir, stolperte mit ausgestreckten Armen durch meine gefährlich unaufgeräumte Wohnung und suchte mir meine Schuhe zusammen. Das Licht im Treppenhaus ging noch, Stromausfall also ausgeschlossen. Ab ins Erdgeschoss, wo sich hinter einer Tür Stromzähler und Sicherungen für's gesamte Haus verbergen. Tür aufgemacht und mich einer Unmenge sehr unzureichend beschrifteter D-Sicherungen, solcher Keramikdinger zum Reindrehen also, gegenüber gesehen. Nach einigem Suchen habe ich dann doch meine Sicherungen entdeckt. Nun muss ich zugeben, dass ich - trotz aller Bemühungen meines Vaters - kein sonderlich umfassendes Heimwerkerwissen habe und solchen alten Sicherungen bislang aus dem Weg gehen konnte, folglich also nicht wusste, woran man erkennt, ob so ein Ding durchgebrannt ist oder nicht. Zum Glück kenne ich da jemand, der sowas mal gelernt hat. Nach telefonischer Nachhilfestunde stand fest, dass hier alles in Ordnung zu sein scheint. Nicht ohne schlechtes Gewissen habe ich aber dennoch mal eine fremde Sicherung raus- und nacheinander in jede der drei Fassungen für meine Wohnung reingeschraubt. Hat nix gebracht.

Auf dem Weg zurück in mein finsteres Loch habe ich festgestellt, dass auf meinem Stockwerk nochmal zwei Sicherungskästen sind, einer mit drei unbeschrifteten Kippschaltersicherungsdingern, auch alles OK, und ein völlig eingestaubter mit einer Mischung aus unbeschrifteten D-Sicherungen und ein paar von den Dingern, wo ein Knopf rausspringt, wenn sie durchbrennen, auch ohne Beschriftung plus einer D-Sicherung mit dem Label "Licht". Hier waren die kleinen Metallblättchen, die, wie ich gelernt hatte, anzeigen, ob die Sicherung noch funktionstüchtig ist, nur sehr schwer zu erkennen, ich meinte aber überall eins ausmachen zu können.
 
Also zurück in die Wohnung, bei Kerzengefunzel die Nummer der Stadtwerke rausgesucht, festgestellt, dass mein Telefon natürlich auch nicht funktioniert, gehofft, dass die zwei Balken Akkustand meines Handys noch ausreichen und erfahren, was mir ohnehin schon klar war: Freitag abends um Sieben ist dort keiner mehr zu erreichen. Im Kleingedruckten der Fußzeile eines Stadtwerke-Schreibens habe ich dann nach der Nummer eines 24-Stunden-Notdienstes gesucht und nicht gefunden. Die gleiche Idee hatte aber auch mein Elektriker-Freund und hat mich nach einer Internetrecherche mit zwei Telefonnumern versorgt: 24-Stunden-Service-Hotline (nach einigen um meine zwei Balken bangendem Warteschleifeminuten: "Gesperrt ist ihr Strom nicht, untersuchen sie doch mal die Sicherungen!") und Entstörungsdienst ("Wenn bei ihnen im Treppenhaus das Licht geht, liegt der Fehler nicht bei uns. Guten Abend!").

Beim erneuten ratlosen Herumstehen vor dem Sicherungskasten gab mir eine freundliche Nachbarin den Tipp, dass doch die Hausverwalterin auch im Haus wohne, ganz oben. Also bin ich die Treppen hochgekeucht, denn unser Fahrstuhl geht schon seit Jahren nicht mehr, und geklingelt. Da es nun schon relativ spät war und ich zum einen nicht stören wollte und ich außerdem sehr deutlich merkte, dass ich den ganzen Tag noch ncihts gegessen hatte, beiließ ich es bei einem vergeblichen Klingeln.

Beim Essen wusste ich dann nicht so recht, ob ich froh oder besorgt sein sollte, dass das schwache Kerzenlicht nur unzureichend geeignet war, festzustellen, ob der jäh unterbrochene Bratvorgang gereicht hatte, um meine Chicken Wings in einen salmonellentechnisch unbedenklichen Garzustand zu versetzen... Anschließend musste ich feststellen, dass Kerzenlicht zwar romantisch, aber keineswegs die optimale Beleuchtung zum Lesen ist, auch wenn es atmosphärisch sehr gut zu dem entsprechenden Kapitel in Neil Gaimans "Neverwhere" gepasst hat. Also ging ich früh ins Bett, ohne das so dringend benötigte Hörbuch zum Einschlafen.

Nach einer unruhigen Nacht mit unangenehmen Gedanken (Was, wenn das was an den Leitungen ist und hier die ganze Wand aufgebrochen werden muss?) und mehrfachem Aufwachen, habe ich dann heute früh erneut bei der Hausverwalterin geklingelt, dann bei deren direkten Nachbarn. Von denen erfuhr ich, dass sie drei Wochen im Urlaub sei. Yay! Also habe ich bei meiner Vermieterin geklingelt, keiner da. Schließlich noch mal alle Sicherungen angeguckt: die Sicherung mit der Beschriftung "Licht", die ich eben aufgrund jenes Labels am Vorabend nur flüchtig überprüft hatte wirkte etwas merkwürdig. Verzweifelt wie ich war bechloss ich, sie einfach mal auszutauschen. Im Baumarkt gab es die Dinger natürlich nicht einzeln zu erstehen, sondern nur im Fünfer- oder Zehnerpack. 3,39€ sind zwar wirklich nicht die Welt, dafür, dass ich nach meinem Mietrechtsverständnis für eine Sicherung aber gar nichts zahlen müsste, dann doch mindestens 3,39€ zu viel. Da ich aber nun nicht unbedingt die Wahl hatte, habe ich mir einen Fünferpack geholt und, siehe da, nach dem Einschrauben fließt auch wieder Strom in meiner Wohnung.

So unangenehm diese ganze Geschichte auch war, sie hatte auch ihre positiven Aspekte:
  1. Ich habe sehr interessante Einblicke in die Wohnung und das Leben meiner Nachbarn gewonnen, über die ich hier mal diskret den Mantel des Schweigens legen werde.
  2. Ich weiß jetzt, dass meine Wohnung über eine einzige Sicherung mit der Beschriftung "Licht" läuft.
  3. Ich bin für 4 weitere Durchbrenner jener Sicherung gewappnet.
  4. Ich hatte ein Thema für einen Blogeintrag, der vermutlich niemanden interessiert.

Dienstag, 1. Februar 2011

Teelicht-Animation

Beeindruckendes Video, auch wenn man weiß, dass es nicht in klassischer Stopmotion-Technik entstanden ist, sondern die Kerzen per Photoshop zum Erleuchten und -lischen gebracht worden sind... Über zwei Wochen Arbeit stecken dennoch drin.


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Montag, 31. Januar 2011

Landeanflug auf LA in Ego-Perspektive

So schön sieht es aus, wenn man vorne an ein Flugzeug eine Kamera montiert und dann im Zwielicht LAX ansteuert.
Ich wüsste bei den ganzen Lichtern ja nicht, wo ich da landen soll, aber ich schätze deswegen darf sich ja auch nicht jeder hinter den Steuerknüppel eines Fluggerätes setzen.

Die durchaus hörbare musikalische Untermalung stammt von Sugarcult.


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Fotografie: Michael Dalanikas

Lines nennt der griechische Fotograf Michael Dalanikas seine Fotokollektion, aus der ich Euch hier und nach dem Sprung eine Auswahl präsentiere.

Ich bin ja ein Fan von solchen Close Up-Detail-Fotos, für die der Fachmann sicher einen Fachbegriff hat, der mir aber nicht geläufig ist. Wenn jemand mehr weiß, er lasse es mich wissen

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Donnerstag, 18. November 2010

Fotografie: Mark Hebblewhite

Detailaufnahmen haben, wie ich finde, immer etwas nahezu Rätselhaftes und fordern so den Betrachter, sich den Rest vom großen Ganzen selbst zu denken...oder er kann sie einfach schön finden. So wie ich diese Fotoserie von Mark Hebblewhite. Weitere seine Fotos von Londoner Architektur nach dem Sprung.

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Donnerstag, 28. Oktober 2010

Warmes Licht

Neben dem Restaurant, in das ich nie reingehe, und dem Ballpool, in den ich nicht mehr rein darf, ist die Lampenabteilung mein Lieblingsbereich bei IKEA. Es gefällt mir, wie man mit Licht spielen und so Stimmungen erzeugen kann.
Ein Gefühl der Heimeligkeit wollte wohl das Designstudio CreativeAffairs (die nichts mit IKEA zu tun haben) mit ihrer Lampenserie WARM Light erzeugen. Angeschaltet werden die Lampen, indem man ihnen durch den Puschelbezug wuschelt. Für mich ist dieser Zottellook zwar unauslöschbar mit der Assoziation "WC-Vorleger" verbunden, die Idee ist aber trotzdem nett.

Mehr Bilder gibt's nach dem Sprung.

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