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Mittwoch, 14. Mai 2014

Wie man mit seinen Kindern über Michael Sam spricht

Am vergangenen Wochenende wurde mit Michael Sam der erste offen Homosexuelle in die oberste Football-Liga berufen. Damit schreiben die St- Lous Rams zum zweiten Mal NFL-Geschichte, sie waren auch das erste Team mit afro-amerikanischen Spielern im Kader.

Und während Michael Sam nun wahrscheinlich in der Umklaiedekabine über seine Teamkollegen herfällt und ihnen unter anderem seine schwule Agenda in sämtliche Körperöffnungen stopft, fragen sich besorgte Eltern weltweit, wie sie ihren Kindern erklären sollen, dass sich von ihrem Weltbild abweichende Menschen plötzlich nicht mehr verstecken wollen und die Gesellschaft deswegen unmittelbar vor ihrem Untergang steht.

Vermutlich werden die meisten dieser Gespräche nicht unbedingt so ablaufen, wie in Heck Benders Video. Schade.



Freitag, 2. Mai 2014

Jon Lajoie – Please Use This Song

Als Musiker hat man es nicht leicht, habe ich gehört. Entweder ist man "underground", was bedeutet, dass einen keiner kennt, oder man kann von seiner Kunst leben, dann ist man ein Sell-Out. Für Jon Lajoie war die Entscheidung zwischen diesen beiden Übeln offensichtlich kein Problem, er hat einen Song geschrieben, der sich förmlich anbiedert für allerlei Produkte als Werbesong zu fungieren. Im dazugehörigen Video zeigt er schon mal, wie das dann ungefähr aussehen könnte. Dabei bleibt keine Werbespotschablone ungenutzt.

hier erschnorchelt

Musik ist übrigens nicht alles, was Jon Lajoie für Geld machen würde. Nach dem Sprung könnt ihr sehen, wie er sich für das passende Budget gegen Ehegleichheit ausspricht.

Montag, 9. Dezember 2013

Kim Jong Un vs. Vladimir Putin

Oh oh! Die beiden glorreichen Anführer der beiden lupenreinsten Demokratien der Welt im Zwist? Wie konnte es nur dazu kommen? Ein gewisser kenianischer Sozialist war es, der die Zwietracht säte. Zum Glück kommen unsere strahlenden Helden gerade noch rechtzeitig hinter die List des Schurken, sodass am Ende, nach Beseitigung der durch ausländische Propaganda verdorbenen Kinder, sich das tapfere nordkoreanische Volk weiter unbeschwert im Glanze seines Führers sonnen kann...



Freitag, 6. Dezember 2013

Schach für Fortgeschrittene

Früher, in der Schule, habe ich so manche Mittagspause mit Schach verbracht. Das war entspannend, gleichzeitig fordernd und hat vor allem die Zeit vergehen lassen. Wirklich gut darin war ich aber nie, der Höhepunkt meines strategischen Spiels war die Rochade im vierten Zug. Auf so Finessen, wie sie im folgenden Video gezeigt werden, wäre ich nie im Leben gekommen. Dafür haben sich meine Läufer aber auch nie übergeben müssen.


Die Szene stammt anscheinend aus der Serie Look Around You, von der ich eigentlich meinte, alle Folgen gesehen zu haben. Dem war dann aber wohl doch nicht so.


Montag, 23. September 2013

Senioren reagieren auf GTA V

Seit einer knappen Woche ist Grand Theft Auto V nun auf dem Markt, und wie es sich für den Launch eines GTA-Titels anscheinend gehört: die Medien sind entsetzt. Die GTA-Serie steht mehrfach im Guiness Buch der Rekorde, unter anderem als die kontroverseste Videospielserie: Über 4.000 Artikel wurden über GTA geschrieben, nicht zuletzt in Bezug auf angebliche Verherrlichung von Gewalt, unterstellte Verbindungen zu realen Verbrechen und der empirisch nicht haltbaren Verrohung der Spieler.

Wie bereits gesagt hat auch der aktuelle Teil der Serie schon die ein oder andere journalistische Nase zum Rümpfen gebracht. Darauf will ich aber gar nicht zu sehr eingehen, das habe ich an anderer Stelle schon getan. Jedoch echauffiert es mich immer wieder auf's Neue, wenn das Spiel in den Medien missrepräsentiert und -interpretiert wird. So kommt es nämlich, dass Menschen, die nicht eine unkommentierte Sekunde Spielinhalt gesehen haben, eine feste und durchaus vehemente Meinung zu dem Spiel haben.

Was passiert, wenn man der Daddelei eher fremden Menschen Trailer zu GTA V unkommentiert vorsetzt, kann in dieser Folge der Elders react-Reihe der Fine Brothers sehen. Dann fallen nämlich so Sätze wie:"It's NOT just violence!" und "That's amazing! That's not just shoot 'em and kill 'em and how much gore you can get on the screen!" Natürlich hat auch von den Senioren im Video jeder seine eigene Meinung, die nicht unbedingt ausschließlich positiv ist, aber wenigstens ist es eine informierte, selbst gebildete Meinung. Eine solche können sie gerne haben. Bis auf diese eine Frau, die überhaupt immer (auch in anderen Videos zu anderen Themen) gleich Sodom und Gomorra brüllt, die sollte am besten gar keine Meinung haben.


Was bei der Berichterstattung über GTA meiner Ansicht nach immer zu kurz kommt: Grand Theft Auto ist Satire, bissige Satire, die mit dem 'Murrican Way of Life ziemlich hart ins Gericht geht (man schaue sich zum Beispiel diesen oder diesen Werbespot an, welche im spielinternen Fernsehprogramm laufen), und das gesamte Spielprinzip mitsamt seiner Gewalt, Geldgeilheit, Misogynie, Xeno- und Homophobie und so weiter ist Teil dieser Satire. GTA hält der Welt einen Zerrspiegel vor, und wem die Fratze nicht gefällt, die einem aus diesem Spiegel hinaus anblickt, der sollte mal überlegen, ob es nicht vielleicht an der Fratze liegt, die in diesen Spiegel hinein guckt.

So, nun aber zu angekündigtem Video:

Mittwoch, 18. September 2013

Help Kickstart World War III

Dass der Friedensnobelpreis an Barack Obama damals ein klein wenig übereilt vergeben wurde, war wohl außerhalb des Nobelpreisvergabegremiums den allermeisten ziemlich klar. Dass Obama all seine visionären Wahlversprechen nicht würde einlösen können, war auch absehbar. Dass er mit seiner Außenpolitik allerdings drohnenkriegsbedingte "Kollateralschäden" anhäufen würde wie nichts Gutes, das habe zumindest ich nicht unbedingt kommen sehen. Seither wundert es mich allerdings nicht mehr, dass der PotUS es scheinbar kaum abwarten kann, einem neuen Krieg in Syrien beizutreten. Wenn das nur nicht so verdammt teuer wäre! Aber wozu hat man Charisma, wenn nicht für sowas?



Montag, 16. September 2013

Die Amis, die Aussies und ihre Waffen

Okay, so ganz taufrisch sind die folgenden Videos nicht mehr, war ihr Anlass doch eine Abstimmung im amerikanischen Senat im April dieses Jahres, aber das Thema Gun Control und die Debatte darum ist den USofA eine nicht enden wollende Gechichte, wodurch die Videos nichts an Aktualität verloren haben. Und die großartig dreisten Interview- und Satire-Fertigkeiten John Olivers kann man sich sowieso immer angucken.


Teile 2 und 3 nach dem Sprung.

Montag, 2. September 2013

Hallo, NSA?

Was tun, wenn man aus Versehen eine E-Mail unwiderruflich gelöscht hat? Nach Kopien der Mail suchen, ganz klar. Und wer wäre dafür eine bessere Anlaufstelle, als die Hoarder von der National Security Agency?

Klar, dieser Gedankengang wurd seit dem Bekanntwerden der massiven Datenkrakerei durch den amerikanischen Geheimdienst schon des öfteren scherzhaft geäußert, aber tatsächlich bei der NSA nachgefragt hat vor dem niederländischen Filmemacher Bahram Sadeghi meines Wissensw noch niemand. Die Tatsache, dass der gute Mann iranische Wurzeln hat, gibt dem ganzen noch etwas mehr Würze.



Dienstag, 30. Juli 2013

Expeditionen ins Neandertal

David Attenborough ist laut BBC-Umfrage einer der 100 geachtetsten Briten (Platz 63, noch vor so international sicherlich bekannten Persönlichkeiten wie Charlie Chaplin, Richard III und JK Rowling) und seine Natur- und Tierfilme sind der Briten allerliebste TV-Programme. Er ist also so etwas wie der britische Prof. Grzimek, nur in noch beliebter und lebendiger. Außerdem glaube ich nicht, dass Grzimek jemals auf humorvolle Weise das Aufeinanderprallen zweier Primatenhorden, welche sich als rivalisierende Hooligans identifizieren, kommentiert hat. Attenborough schon...

"The strongest will mate with the most females. – Now, where ARE those females..?"


Der kommentierte Kampf zeigt übrigens das Aufeinandertreffen schwedischer und dänischer Hooligans, was eigentlich nichts zur Sache tut, außer, dass es, entgegen einer mir jüngst vorgebrachten Aussage, deren Existenz belegt.

Montag, 8. Juli 2013

A propos Ehegleichheit: Fake-Trailer für World War G

Ein gerne vorgebrachtes Argument in der Diskussion um gleichgeschlechtliche Ehen ist ja, dass die traditionelle Ehe beschützt werden muss und das Erweitern des Ehebegriffs ein direkter Angriff auf die klassische Familie sei. Diesem Angriff sieht sich die Institution Ehe seit dem Beschluss des amerikanischen obersten Gerichts, der sogenannte Defense of Marriage Act sei verfassungswidrig, nun ein weiteres Stück hilfloser gegenüber und man mag sich gar nicht vorstellen, in welch Unglück jener Beschluss die Gesellschaft stürzt. Die Leute von Funny or Die haben es sich trotzdem vorgestellt und aus ihrer Horrorvision und dem Trailer zu World War Z ihr ganz eigenes Endzeitszenario gestrickt: World War G.



Mittwoch, 29. Mai 2013

Samstag, 3. November 2012

Montgomery Burns unterstützt Mitt Romney

Man beachte auch die "binder full of women"...

hier erschnorchelt

Donnerstag, 11. Oktober 2012

First World Problems mal zwei

Erstmal das hier:

hier erschnorchelt

Und nach dem Sprung ein vielleicht etwas weniger lustiges, dafür aber umso hilfreicheres Video zum Thema First World Problems vs. wahre Probleme, welches auf die Seite Water is Life verweist, wo man gerne auch spenden kann. 


Samstag, 22. September 2012

Sarah Silverman – Let My People Vote

Im vorigen Post habe ich es schon angesprochen: es gibt ein neues Gesetz in einigen Staaten der USofA, welches vordergründig das in den Vereingten Staaten kaum existente Problem von Wahlbetrug bekämpfen soll, von dem die Republikaner sich aber offen erhoffen, dass es potentielle Stimmen für Obama blockiert und so ihrem Kandidaten Mitt Romney nützt.


Comedienne und Pottymouth Sarah Silverman ist damit nicht ganz so einverstanden, weshalb sie sich für die Initiative Let My People Vote verdingt und ein gewohnt bissiges Video gedreht hat. Genaueres darin.

Homer Simpson wählt Mitt Romney

Bereits vor vier Jahren durften wir Zuschauer Homer Simpson in der Wahlkabine über doe Schulter gucken. Der entsprechende Ausschnitt war dabei keineswegs unpolitisch, zielte mit seiner Schafzüngigkeit allerdings eher auf das Wahlverfahren an sich ab, als auf einen der Kandidaten (zumindest direkt). Das ist dieses Mal anders. Zwar wird auch das neu eingeführte Gesetz, nach welchem nur noch Wähler mit einem vom Staat ausgestellten Lichtbildausweis (warum hat den eigentlich nicht ohnehin jeder?) ihre Stimme abgeben dürfen und dass dies überwiegend Mitglieder von Minoritäten ausschließt thematisiert, aber der republikanische Kandidat Mitt Romney kriegt neben Homers Stimme auch ganz schön sein Fett weg. Mir gefällt's!



Freitag, 31. August 2012

Todd Akin und der "legitimate rape" – Aus Realsatire wird reale Satire

Ihr werdet es sicher schon mitbekommen haben: Todd Akin, Abgeordneter im Repräsentantenhaus der USA und republikanischer Kandidat für einen Sitz im Senat, hat sich in einem Interview über Abtreibung, Vergewaltigung und ungewollte Schwangerschaft geäußert. Akin erlärte, dass Schwangerschaft nach einer "legitimen Vergewaltigung" extrem selten sei, da der Körper der Frau für einen solchen Fall Abwehrmechanismen hätte.

Hier erklärt Stephen Colbert das Ganze noch einmal genauer und auf seine ihm eigene Art:


Abgesehen davon, dass Akin damit in eine bei sogenannten "Pro-Life"-Aktivisten sehr beliebte, gern genutzte aber im wissenschaftlichen Konsens schlicht haltlose Kerbe schlägt und damit indirekt durch Vergealtigung schwanger gewordenen Frauen der Lüge beschuldigt, sorgte vor Allem der Begriff "legitimate rape" für Empörung. Das Wort legitimate hat im Englischen mehrere Bedeutungen. Einerseits kann damit, wie im Deutschen auch "gerechtfertigt/rechtmäßig" gemeint sein, zum Anderen aber auch schlicht so etwas wie "im rechtlichen Sinne". Wohl kaum jemand möchte Akin ernsthaft unterstellen, dass er irgendeine Form von Vergewaltigung als gerechtfertigt halte, aber schon alleine die Unterscheidung zwischen verschiedenen Formen von Vergewaltigung ist ein Schlag in's Gesicht vor allem der Opfer dessen, was Akin dann wohl als "illegitimate rape" bezeichnen würde.

Natürlich hat sich Akin sehr schnell für seine unglücklich formulierte Äußerung entschuldigt. Das Problem an der Äußerung ust allerdings nicht ihre Formulierung, sonder der Gedanke, den sie, in welcher Formulierung auch immer, ausdrückt. Zudem kommt sie in einer Zeit des Wahlkampfs, in dem die Selbstbestimmtheit der Frauen schon mehr als einmal von republikanischer Seite her herbe Hiebe einstecken musste. Man denke zum Beispiel an den Plan, die Flugsicherheit durch erzwungene transvaginale Ultraschalluntersuchungen zu verbessern, oder an den Vorwurf, Frauen, die auf eine Abdeckung von der Pille durch das Gesundheitssystem bestehen, seien ja nur umtriebig und wollten ein vom Staat finanziertes Lotterleben führen.

Es ist wirklich allerhand, was den Frauen da aus dem rechten politischen Lager Amerikas entgegengeworfen wird. Gut, wenn man es schafft, das Ganze ins Positive zu wenden und die Absurdität der Äußerungen für seine eigene, gute Sache zu nutzen. So wie die "Legitimate Rape" Ad:

hier erschnorchelt

Dienstag, 1. Mai 2012

Autistischer Reporter über Freude und Leid des Kriegs

Krieg geht mit Toden einher. Genau betrachtet sind Tode das Ziel von Kriegen. Dabei gibt es gute Tode und bedauerliche Tode. Der autistische The Onion-Reporter Michael Falk versucht, den Unterschied zu verstehen.


Satire ist, wenn's keiner merkt.


Freitag, 27. April 2012

Die Amis und der Krieg / White Man's Dick

Die USofA scheinen, so könnte man meinen, Krieg ziemlich toll zu finden. Seit Gründung des Staates war dieser laut Wikipedia an 41 "echten" Kriegen beteiligt. Doch damit nicht genug, denn neben diesen militärischen Konflikten wird der, für mich ausschließlich negativ belegte, Begriff Krieg gerne auch bei innerpolitischen Themen, bisweilen durchaus positiv konnotiert, eingesetzt. Da wäre zum Beispiel der "War on Drugs" zu nennen, denn Prävention klingt anscheinend nicht martialisch genug. Am wenigsten will mir aber in den Kopf, wie leichtfertig sich die großen politischen Lager den Vorwurf der Kriegstreiberei an den Kopf werfen. Die Republikaner werfen den Demokraten vor, sie würden einen Klassenkrieg führen, während neuerdings umgekehrt die Demokraten meinen, die Republikaner führten einen Krieg gegen Frauen.

Letzterer Vorwurf rührt vor Allem daher, dass die konservative "Pro Life"-Bewegung Frauen bei der Selbstbestimmung über ihren Körper allerlei bisweilen sehr demütigende und/oder sexistische Steine  in den Weg legen. Das, und daran, dass Frauen im Jahr der Präsidentschaftswahl einen Stimmenpool darstellen, den anzuzapfen sich gewiss lohnt. Dabei ist es für Frauen doch so einfach, als gleichwertig behandelt zu werden! Alles, was sie dazu brauchen, ist WMD, wie Susan Sarandon in folgendem Funny or Die-Video erörtert.


Mittwoch, 4. April 2012

Warum die gleichgeschlechtliche Ehe so schlimm ist

Hierzulande gibt es zwar noch relativ wenige, aber wichtige rechtliche Ungleichheiten zwischen eingetragener Partnerschaft und klassischer Ehe, diese scheinen aber zumindest in der Zeit zwischen Wahlkämpfen nicht die allergrößte politische Aufmerksamkeit zu erhalten. Im Vereingiten Könighreich diskutiert man darüber, ob man sich mit dem "seperate but equal"-Prinzip zufriedengeben sollte, oder ob die ansonsten gleichberechtigte Domestic Pastnership auch Marriage genannt werden soll, während man andernorts, wie zum Beispiel in Spanien schon die volle Gelichberechtigung für homosexuelle Paare eingeführt hat.

Allein in den USA* scheint es ständig grundsätzliche Diskussionen darum zu geben, ob das Prinzip einer homosexuellen Lebenspartnerschaft denkbar, wünschenswert oder der Anfang vom Untergang ist. Non-Stop steht in dem einen oder anderen Bundesstaat zur Debatte, ob Gay Marriage legalisiert, delegalisiert oder gar konstitutionell verteufelt werden soll. Spätestens wenn die Konservativen endlich ihr bevorzugtes Übel zum Präsidentschaftskandidat erkoren haben, wird das Thema auch auf nationaler Ebene eine sicherlich nicht unwichtige, vielleicht sogar die Wahl mitentscheindende Rolle spielen. Da es keinerlei rationale Gründe gegen die sogenannte "Homo-Ehe" gibt, wird die Contra-Seite wohl auch dann wieder auf die Primäremotion Angst bauen und mit vermeintlichen Horrorkonsequenzen die Furcht vor der Regenbogenplage schüren. Das hat ja auch schon des Öfteren so geklappt.

So verliert leider auch dieser Propaganda-Spoof von 23/6 aus dem Jahre 2009 so schnell nicht seine Aktualität.


*Ja, in vielen Ländern wäre eine solche Diskussion ein großer Fortschritt. Ich ging hier von der "freien Welt" aus, als deren Führer sich die USA so gerne sehen. Und ja, auch hierfür muss man den sowieso ziemlich doofen Begriff "freie Welt" recht eng auslegen, aber meine Güte nun gönnt mir doch ein wenig Plakativismus.

Mittwoch, 21. März 2012

Will the Real Mitt Romney Please Stand Up

Ich bin baff, wie unglaublich gut Hugh Atkin dieses Video gelungen ist. Aus Ausschnitten aus Reden von und über den Frontrunner für die republikanische US-Präsidentschaftskandidatur Mitt Romney hat Atkin einen stark an Eminem angelehnten Rapsong zusammengeschnitten. Dabei schafft er es nicht nur, trotz des Geschnippsels einen gewissen "Flow" entstehen zu lassen, sondern er baut auch noch wunderbar ein paar der verachtenswertesten Zitate des Multimillionärs und ehemaligen Private-Equity-Heuschrecklings einzubauen:
"I'm not concerned about the very poor."

 "I'm more concerned about the banks"

 "I like being able to fire people"
 Den kompletten Text gibt es, zusammen mit dem Video, nach dem Sprung.