Donnerstag, 25. September 2014

Gamephilephoto 2 – Schönheit


Und dann heißt es: Aber die Schönheit, ja die Schönheit ist wirklich schön,
doch sogar die schönste Schönheit kann auf die Nerven geh'n.
– Funny van Dannen, So enttäuscht vom Leben 


Runde Zwei in Redmakers Blogprojekt #gamephilephoto... und ich hasse ihn dafür, dass er mich allwöchentlich zwingt, allen Ernstes außerhalb von Twitter einen Hashtag zu verwenden.

Das Thema diese Woche lautet Schönheit. Die Allgemeinheit hat ja ein ziemlich klares Bild davon, was schön ist, und Videospielentwickler können jenes Bild dank Pixelchirurgie so gut bedienen wie sonst wohl kein Medium. Leider wird allzu oft vergessen, dass Schönheit letzten Endes dann doch subjektiv ist und Leute, deren Schönheitsideal nicht dem der breiten Masse entspricht, dann doch ein wenig düpiert sein können, wenn dann mal eine Figur, die sie vielleicht mal sie anspricht, lediglich als Witzfigur fungiert. Mir jedenfalls geht es bisweilen so. Besonders, wenn einem durch einen Charaktereditor eigentlich die Möglichkeit vorgegaukelt wird, sich eine Figur ganz nach eigenem Gusto erschaffen zu können, man beim Körpertyp dann aber lediglich auswählen kann, welches Maß von "extrem Muskelbepackt" man haben möchte, geht einem diese "Schönheit" schon mächtig auf den Senkel... Rock Band, ich meine dich!



Aber Schönheit bezieht sich ja zum Glück nicht allein auf Menschen, und ich kann frohen Herzens sagen, dass in Sachen Landschaft mein Schönheitsbegriff total Mainstream ist. Deshalb ist mein Screenshot für #gamephilephoto jenes hier:

Screenshot aus: Hannah Plays! - Alan Wake, Part 2 - Scary Ladies von YOGSCAST Hannah

Das ist gar nicht mal das beste Beispiel für die wahnsinnig schöne Landschaft in Bright Falls, aber bei diesem Screenshot passt die Caption so schön zum Thema. Außerdem bekommt man ja dann doch einen ganz guten Eindruck von der Landschaft in Alan Wake. Weshalb diese das Spielerlbenis ar grandios unterstützt habe ich schon einmal im Rahmen von 52 Games erklärt, an dieser Stelle nur so viel: die Schönheit und Idylle steht im krassen Kontrast zu den albtraumhaften Survival Horror-Elementen des Spiels. Und das ist es doch auch, was Schönheit ausmacht: der Kontrast zum Hässlichen – wie auch immer man dieses oder jenes nun für sich persönlich definiert – denn sonst wäre das Schöne ja lediglich stinknormal und langweilig... so wie all die wippbrüstigen Kämpferinnen in Dead or Alive oder die Anabolikadreiecke in Gears of War.

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