Donnerstag, 6. Dezember 2012

Die Isaac-Newton-versus-Rube-Goldberg-Maschine

Gute Neuigkeiten für vergessliche Fallschirmspringer, eitle Frauen reiferen Alters und meine Gelenke: die Schwerkraft scheint keineswegs so unumstößlich zu sein, wie bislang vermutet.



Regenschirm-Mode der 50er-Jahre

Wisst ihr, wie oft ich mir in den letzten zehn Jahren gewünscht habe, ich hätte einen Regenschirm? Nie! Vielmehr wünsche ich mir nahezu täglich, es gäbe weniger von den Dingern, besonders in den Händen von Leuten, die nicht merken, dass sie nicht alleine auf der Straße unterwegs sind (und das sind ja die allermeisten). Viel zu oft bekomme ich einen achtlos umhergetragenen Regenschirm ins Gesicht gerammt, und wenn es nicht regnet werden die Dinger horizontal, mit der Spitze nach hinten, im auf Schritthöhe umherschwingenden Arm gehalten. Außerdem verdankt Rihanna ihren Durchbruch einem Regenschirm (Enschirm, enschirm, ay ay ay). Regenschirme sind evil!

Auf den britischen Inseln scheint man jedoch sehr regenschirmaffin zu sein, vielleicht aufgrund des vielen Niederschlags... so eine merkwürdige Form eines objektbezogenen Stockholm-Syndroms oder so. Woher das auch immer rühren mag, im Vereinigten Königreich mag man Regenschirme so gerne,  dass man ihnen in den Fünfziger Jahren sogar ihre eigene Modeschau gewidmet hat. Was da gezeigt wurde war noch unnützer als konventionelle Regenschirme, aber gerade das macht sie so sehenswert.



I'm gonna spend my Christmas with a Dalek

hier erschnorchelt

Dienstag, 4. Dezember 2012

Totaka's Song – Nintendos Easter Egg-Melodie

Vorhin habe ich VSauce3s Video mit 11 Nintendo-Faktoiden gesehen. Das war ganz nett, wenn auch nicht auf voller Linie die Offenbarung. Eine Sache wurde darin jedoch angesprochen, davon wusste ich bislang wirklich noch nichts und die fand ich ziemlich interessant: Totakas Song.

Kazumi Totaka ist ein von Nintendo gerne bemühter Sounddesigner und Komponist. Unter Anderem hat er an Mario Paint mitgewirkt. Wenn man da auf dem Titelbildschirm auf das O klickte, erklang eine durchaus merkwürdige 19-tönige Melodie, von der man nach und nach feststellte, dass sie in ziemlich vielen Spielen an denen Totaka arbeitete irgendwo versteckt ist. Seht nach dem Sprung reichlich amateurhafte Videos, in denen weitere Spiele mit Totaka's Song aufgedeckt werden.


Früchte-Rezension: Apfel

Web 2.0: Vom User für den User. Jeder, der sich dazu berufen fühlt, hat die Möglichkeit sich der Welt mitzuteilen, vorausgesetzt er oder sie hat einen Internetanschluss und lebt in einem Land, in welchem man diesen sogar nutzen darf. Gerne und oft wird diese Möglichkeit genutzt. Manche haben zwar das Bedürfnis sich mitzuteilen, allerdings gar nichts von Interesse zu sagen. Jene Leute machen dann einen Reblog wie eben dieser hier. Andere Leute haben die Idee, ihre Mitmenschen an ihren Einschätzungen teilhaben zu lassen, die machen dann Reviews zu irgendwelchen Sachen. Nicht selten sind jene Leute aber gar nicht so unbedingt die Arbeit vor, hinter und an der Kamera gewöhnt und auch ihre Post-Production ist eher als laienhaft zu bezeichnen. Solche Leute parodiert Dan Klein in dem folgenden Video und kommt dabei sehr authentisch rüber, inklusive banalem Sujet, Schamesröte im Gesicht, aufgeregtem Zittern in den Händen, Schnittfehlern et cetera...



Montag, 3. Dezember 2012

Wohnungssuche in Konsolien

Die Axt im Haus erspart den Zimmermann, das wissen wir von Friedrich Schiller. Wie zutreffend das, beziehungsweise der Umkehrschluss, dass die Entfernung der Axt im Haus einen Zimmermann dringend notwendig macht, ist, muss das nette Paar im folgenden Video schmerzlich erfahren.



Weshalb es so viele Lesben gibt

hier erschnorchelt

Ein Paradebeispiel für das lupenreine schlussfolgernde Denken religiöser Hardliner.

Wie Kinder auf ungerechte Verteilung reagieren

Ich kann kein Spanisch, und was die Dame da am Anfang des Videos herunterrattert verstehe ich schon mal gar nicht. Vermutlich sagt sie aber, dass sie irgendetwas holt und die Kinder in ihrer Abwesenheit ja etwas essen könnten. Den Text am Ende des Videos verstehe ich so: 
In einer Welt, die Nahrungsmittelkapazitäten für das Doppelte der Weltbevölkerung hat, sterben immer noch jährlich 3,5 Millionen Kinder an Unterernährung. Wir sollten daraus lernen!
Falls jemand meiner geneigten Leser tatsächlich Spanisch spricht, kann er mich gegebenenfalls ja gerne korrigieren. Für das Tolle an dem Video braucht man aber auch gar keine Worte. 

[Edit: Wie sich herausstellte, kann man das da oben durchaus als sinngemäße Wiedergabe des im Video Gesprochenen und Geschriebenen akzeptieren. Wer sich dennoch lieber die englisch untertitelte Version angucken möchte, der sei auf den Link im Kommentar von Seitvertreib (s.u.) verwiesen.]


Verzogener Kinderchor schockiert Einkaufszentrum

Bekannte Melodien werden von aufmüpfigen Kindern ja gerne mal umgetextet, sodass sie eine dem kindlichen Gemüt ansprechendere, vermindlich amüsante Note bekommen. Man denke da nur an den Klassiker Happy Birthday to you, Marmelade im Schuh oder das aus den Simpsons bekannte Jingle Bells, Batman Smells. Während diese beiden Beispiele ja noch eher harmlos daherkommen, geht es in den Liedern des im Video gezeigten Kinderchor doch etwas deftiger zu, aber alles für einen guten Zweck...



Jimmy Fallon und Rashida Jones singen Feiertags-Medley

Gestern war erster Advent. Das heißt, nach meinem mir selbst auferlegten Regelwerk, dass ich endlich wieder meine handvoll CDs mit guter Weihnachtsmusik anwerfen darf.

Bei den Amis hat die sogenannte Holiday Season mit Thanksgiving ja schon etwas früher begonnen. Jimmy Fallon und die aus Parks & Recreation bekannte Rashida Jones haben das zum Anlass genommen, einige der größten Hits des Jahres neu zu betexten und daraus ein Festtags-Song-Medley zusammenzuschustern. Songs wie Somebody That I Used To Know, That's What Makes You Beautiful und Gangnam Style wurden so zu Thanksgiving-, Weihnachts- und Hannukah-Liedern aufgewertet.


Nicht ganz so toll wie Fallons HipHop-Chroniken mit Justin Timberlake, aber immer noch bannig toll.