Montag, 8. Juli 2013

A propos Ehegleichheit: Fake-Trailer für World War G

Ein gerne vorgebrachtes Argument in der Diskussion um gleichgeschlechtliche Ehen ist ja, dass die traditionelle Ehe beschützt werden muss und das Erweitern des Ehebegriffs ein direkter Angriff auf die klassische Familie sei. Diesem Angriff sieht sich die Institution Ehe seit dem Beschluss des amerikanischen obersten Gerichts, der sogenannte Defense of Marriage Act sei verfassungswidrig, nun ein weiteres Stück hilfloser gegenüber und man mag sich gar nicht vorstellen, in welch Unglück jener Beschluss die Gesellschaft stürzt. Die Leute von Funny or Die haben es sich trotzdem vorgestellt und aus ihrer Horrorvision und dem Trailer zu World War Z ihr ganz eigenes Endzeitszenario gestrickt: World War G.



Trailer zu The BoxTrolls betrollt Ehesnobs

Manchmal werden Sachen zum Politikum, von denen man es nicht unbedingt erwartet. Als ich diesen Trailer zum kommenden Film von den Machern von Coraline und Paranorman gefunden habe, zum Beispiel, dachte ich mir nur: "Au, fein! Ein Trailer zum kommenden Film von den Machern von Coraline und Paranorman!" Und alleine das hätte mir schon gereicht, das Video hier zu posten. Als ich dann aber den Trailer von The BoxTrolls guckte, war ich aus einem weiteren Grund noch viel entzückter, als vermutet. Von dem Film selbst ist in dem Trailer nicht allzu viel bis eigentlich gar nichts zu sehen, dafür aber traut sich der Trailer aber Stellung zu dem derzeit global recht heiß diskutierten Thema der Ehegleichheit zu nehmen:
"Sometimes, there's a mother. Sometimes, there's a father. Sometimes, there's a father and a father. Sometimes, both fathers are mothers[...]"


Ich freue mich! Über eine Produktionsfirma, die ihrem Film die Tagline "Families come in all shapes and sizes... even rectangles!" gibt, über dieses seltsam masochistische Gefühl der Selbstbetrollung beim Lesen und Gucken der Reaktionen Konservativer die sich mit ihren Augen voller Elan auf diesen Dorn werfen, über die frohe Erkenntnis, dass eben jene Leute überwiegend Gegenwind bekommen, über die höchstwahrscheinlich folgenden Segmente von Jon Stewart und Stephen Colbert in ihren Sendungen... Vor allem aber freue ich mich über und auf einen neuen Animationsfilm von den Machern von Coraline und Paranorman.

Freitag, 5. Juli 2013

Epischer Animations-Short: A Short Epic

Dass man epische Inhalte nicht immer in epischer Länge ausepisieren muss, zeigt, meiner bescheidenen Meinung nach, am besten die Herr der Ringe Filmtrilogie. Den epischen Aufstieg und Fall eines Helden kann man durchaus auch in weniger als einer Minute darstellen, wie anhand des wirklich kurzen Kurzfilms A Short Epic von Lee Daniels zu sehen ist. Wie er das geschafft hat? Zum Beispiel dadurch, dass er seinen Helden nicht beim durch die Gegend laufen zeigt. Hätte man entsprechende Szenen bei Herr der Ringe weggelassen, wäre man vermutlich auch unter einer Minute Laufzeit geblieben...



Heimkino: Die Zerstörung des Todessterns nachgespielt

Sie ist wohl eine der legendärsten Szenen aus einer der legendärsten Filmreihen der Kinogeschichte: der legendäre Flug durch den Graben des Todessterns. In ihr beweist Luke endgültig, dass er zum Aushängeschild der Rebellen taugt, Han Solo beweist, dass auf ihn zu zählen ist und die Macht beweist, dass sie Raketen im richtigen Moment abbiegen lassen kann.

Im folgenden Video beweisen die Leute von und um CineFix, dass sie große Star Wars-Fans sind. Andernfalls hätten sie wohl kaum so viel Mühe und Arbeit in die beeindruckend akkurate Low-Budget-Nachinszenierung besagter Szene gesteckt, wie sie es ganz offensichtlich getan haben. Wie nah am Original sie dabei geblieben sind, beweist der Seite-an-Seite-Vergleich im zweiten Video. Davor ziehe ich meinen Rebellenhelm.


I'm Glad I live in Canada

Das Comedy-Musik-Duo Bowser and Blue ist verständlicherweise froh, in Kanada zu leben. So froh sind sie darüber, dass sie ihre Freude in einen Song verpackt haben, der natürlich auch nicht ohne Seitenhiebe in Richtung südlichen Nachbarn auskommt.
"We have gun control, unlike our neighbors to the South,
the only thing we can't control is Don Cherry's mouth."



Trickradeln im Kinderzimmer

Über ein Jahr Vorbereitung stecken in Danny MacAskill's Imaginate, einem elaborierten Werbefilm für Danny MacAskill, den Trial Bike Sport und nicht zuletzt Red Bull, die ja auf so ziemlich jeden coolen Sport ihr Logo pappen. Das Konzept des Films blieb bis zuletzt streng geheim, der Drehort wurde hermetisch abgeriegelt und trotz einiger vorab veröffentlichten Behind The Scenes-Videos war bis zur Veröffentlichung von Imaginate nicht bekannt, worum es darin gehen wird. Doch nun ist der Bulle aus dem Sack: Danny MacAskill spielt den in der Phantasie eines spielenden Jungen zu Leben erweckten Spielzeugradler, der auf und mit den Spielsachen des Kindes beeindruckende Tricks hinlegt. Das gefällt.



Dienstag, 2. Juli 2013

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hier erschnorchelt

Adorbz: Mini-Kiwis tanzen den Haka

hier erschnorchelt

Tanziquette der 50er Jahre

Tanzen. Mag ich nicht. Kann ich auch nicht. Deswegen gehe ich auch nie freiwillig tanzen. Und das, obwohl ich keine Frau in den 50er-Jahren bin. Wäre ich eine solche, würde ich erst recht nicht tanzen gehen. Viel zu aufwändig! Allein schon die Vorbereitung des Outfits eine Woche vorher, das austarieren der perfekten Absatzhöhe, das Verstauen von duftender Watte im Ausschnitt, und, und, und...



Trink, trink, Britpopband trink!

Die britische Power Pop Band Moones ist, meiner bescheidenen Meinung nach, nicht unbedingt das allerbeste, was uns das Vereinigte Königreich an Musikanten zu bieten hat. Die Konkurrenz ist aber auch mannigfaltig und stark. Da muss man sich schon was einfallen lassen, um aufzufallen. Und das haben die Jungs auch geschafft, sowohl das ein- als auch das auffallen. Für ihren Song Better Energy haben sie sich nämlich aus diversen Kamerawinkeln bei diversen Blutalkoholpegeln filmen lassen, sodass man sich nun beim Gucken des Videos nicht nur aussuchen kann, aus welcher Perspektive man die Band spielen sehen möchte, sondern auch, wie betrunken sie dabei ist (eingeschaltete Annotations vorausgesetzt). 


Die Idee ist toll, die Musik eher so mittelgut, aber wenigstens klingt sie volltrunken performt ziemlich genauso wie stocknüchtern.