Dienstag, 31. Mai 2011

Mein Beitrag zum Internationalen Bratwursttag

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Wenn man sein Gehirn in einem Einmachglas aufbewahrt, kann es schon mal passieren, dass man auf abstruse Ideen kommt. So ist es jedenfalls Marco von Minds Delight geschehen, als er letztes Jahr den 7. Juni zum Internationalen Bratwursttag ernannte.

Obwohl, so absurd ist diese Idee nun auch wieder nicht, denn das Grillen als hyperschnafte Sommerbetätigung verdient nun wirklich einen Ehrentag, und woran denken wohl die meisten Menschen zuerst, wenn sie an's Grillen denken? Nicht an Nachbarschaftsstreit, nicht an marinierte Auberginenscheiben oder Kartoffelsalat... Nein, an die Bratwurst! Sie kommt als Erstes auf den Grill, um das Magenschnurren schon einmal etwas zu dämpfen, bis das Steak gar ist; und auch nach dem Grillen liegen stets noch mindestens zwei Würste auf dem Grill, eine in der Glut und eine, für die keiner mehr Platz in seinem Magen hat, auf dem Rost 

Der Bratwursttag ist also gerechtfertigt, aber wie begeht man ihn? Mit Grill, Wurst und Freunden natürlich! Von "offizieller" Seite gibt es zusätzlich noch einen Fotowettbewerb, bei dem der Grillpöbel basisdemokratisch seine/n BratwurstkönigIn wählen kann. Die Bewerber und das Abstimmungsergebnis von letztem Jahr könnt ihr hier sehen.

Da ich die Blaublütigkeit meines Kulinarismus als Bestandteil des Sandwich-Dreigestirns bereits unter Beweis gestellt habe, scheue ich natürlich auch nicht die Herausforderung, den amtierenden Bratwurstkönig Mister Honk von seinem Thron aus Brät und Naturdarm zu stoßen!

Wie ich das anstellen will? Mit diesem Meisterwerk darstellender Küche:


Großartig, gelle? Lasst euch von meinem Gemälde aus (der einzig wahren) Nürnberger Rostbratwurst, Ketchup und Senf ruhig für eigene Tellerlandschaften am Bratwursttag inspirieren, vergesst aber nicht, am 7. Juni auf Minds Delight (für mich) abzustimmen und der Welt so zu beweisen, was mir schon lange klar ist: dass ich der legitime Bratwurstthronfolger bin! Vermutlich trage ich irgendwo an meinem Körper auch ein bislang unentdecktes Geburtsmal in Form einer Wurst, dass meine Identität bestätigt.

Den Link zur Abstimmung werde ich, sobald er feststeht natürlich hier posten.

Möge der Wurstigere gewinnen!

Beervertising

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Das Bewerben von Bier ist nicht schwer, man muss nur das Wort "Frei-" davorsetzen, und schon geht das Zeug weg wie nix. Das Bewerben einer speziellen Biermarke oder gar -sorte hingegen ist ungleich schwerer, da es eigentlich keine objektiven Argumente für oder gegen eine bestimmte Marke gibt (wenn man mal von dem Preis-Schädel-Dilemma absieht); entweder schmeckt einem der bestimmte Gerstensaft, oder eben nicht. Da ist es egal, wie lang oder oft das Bier gebraut wird, durch wieviele Erdschichten das Quellwasser sickert und welches TV-Event die Marke uns präsentiert.

Weil man mit dem Slogan "Entweder es schmeckt Dir, oder eben nicht!" aber vielleicht für Marmite, aber nicht unbedingt besonders gut für Bier werben kann, überlegen sich die Marketing-Leute immer neue angebliche Vorteile ihres Bieres, sei es Flaschenform, Braumethode oder sonstwas.

An diesem Phänomen setzt die Werbung für die Breckenridge Brewery mit einer satten Prise trockenem Humor an.


Montag, 30. Mai 2011

Nitro LOTR Circus – Parkour!

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Egal, was man mit dieser Filmreihe auch anstellt, die Spoofs sind nahzu garantiert besser als das Original.



Alternativer Pledge of Allegiance

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In den allermeisten Schulen in Amerika gehört das gedankenlode Herunterleiern des Treueschwurs, des sogenannten Pledge of Allegiance, zur festen Tagesordnungspflicht.

Ich habe mal einen Bericht über einen 11- oder 12-Jährigen Jungen gesehen, der sich weigerte, den Treueschwur, der die Zeile "with liberty and justice for all" enthält, aufzusagen, solange in Amerika eben nicht alle die gleiche Freiheit und die gleichen Rechte haben. Leider habe ich das Video gerade nicht mehr parat, macht aber auch nichts. Was ich von dem Video noch weiß ist, dass der Junge dafür ziemlichen Ärger bekommen hat. Wenn ich mich recht entsinne wurde er gar vom Unterricht suspandiert. Soviel zur großen (Meinungs-)Freiheit.

Die Leute von der New Yorker Comic-Truppe The Whitest Kids You Know haben für ihre gleichnamige Tv-Show eine neue Version des Pledge of Allegiance entworfen. Das Video, sowie Text des tatsächlichen und des satirischen Schwurs gibt es nach dem Sprung.


Krabbenflucht

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Wenn man Fleisch und Fisch isst, sollte man sich immer dessen bewusst sein, dass Tiere dafür ihr Lebenlassen mussten, wenn man das vor sich selbst verantworten kann, dann kann man auch Fleisch essen.

Mehr als bedenklich finde ich es aber, wenn man aus der Tatsache, dass ein Tier getötet wird irgendeine Art von Freude zieht, das gilt für die Jagd genauso wie, wie in diesem Fall, für das Werfen von Meeresfrüchten in kochendes Wasser. Dass dieser junge Mann auch noch hämisch über das Schicksal seines Abendessens witzelt finde ich noch mehr als mehr als bedenklich. Dem gönne ich den vorläufigen Ausgang dieses Videos, wenngleich es wohl leider nicht das Ende der Geschichte war.


Gott sei Dank! – Geht's noch zynischer?

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Der Direktor und eine Schülerin einer christlichen Privatschule danken Gott für ein Hochwasser, dass besagte Schule überschwemmte und somit eine Renovierung der Gebäude notwendig machte. 100 Tage und über 2.000.000$ später erstrahlt die Schule in neuem, schnieken Glanz, der angebliche Beweis dafür, dass Gottes Wege unergründlich aber zielgerichtet sein sollen.

Bis hierhin wäre die Geschichte schon schlimm genug, was in dem Video allerdings nicht erwähnt wird ist, dass offenbar mindestens 23 Menschen durch die Flut ihr Leben verloren haben. Wie das wohl in Gottes großen Plan passt? Vermutlich Heiden..!


Musikvideo: Lovett

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Sehr schickes Steampunk-Animations-Musikvideo zu den getragenen Tönen des Liedes Eye of the Storm von Lovett. Buch und Regie von Christopher Alender. Das Making Of gibt's hier zu sehen.


Durch die Tür in's Auto fallen

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Türen Öffnen wird überbewertet..!


Hund hopst hoffnungslos herum

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Dieser Idefix-Look Alike versucht verzweifelt, an sein Spielzueg auf dem Fensterbrett zu kommen. Dummerweise hat er es noch nicht ganz raus, seine Sprungkraft in Weite umzuwandeln.


Flauschige, pinke Waffen

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Gerade gestern Vormittag noch wurde ich beim Zappen Zeuge, wie im Fernsehen Kindern das total hippe Hobby Filzen nähergebracht werden sollten. Die merkbar zur Euphorie aufgeforderten Kinder in dem Filmchen haben so schnafte Sachen wie eine Filzherz-Halskette, ein Filzblumen-Haargummi und eine Filzstern-Brosche mit Glitzersetin gebastelt.

So klassisch geht es auf der Seite NifNaks.com nicht zu. Hier kann man Filz-Cthuluhs, Filz-Flying Spaghetti Monsters, gefilzte Schnurrbartprothesen und ähnlich knorkes Zeug sehen und bestellen.

Ein besonderer Geniestreich ist der Künstlerin hinter dieser Seite, Nifer Fahrion, mit ihrer "Kollektion" Love & Hate gelungen, für die sie drei Waffen in knallpinker Wolle – soweit ich das beurteilen kann, sehr detailliert – nachgefilzt hat.

Ich bin kein großer Fan vom Filzen und schon gar nicht von Waffen, diese pinken Mordwerkzeuge gefallen mir aber. Vielleicht, weil sie mich in ihrer rosa Flauschigkeit an Friedenspanzer von den Ärzten erinnern, davon bin ich ein Fan!

Hier und nach dem Sprung ein paar Bilder, mehr Infos und Bilder gibt's in Nifer Fahrions Blog und bei Flickr.

by Nifer Fahrion (CC-BY-NC-ND 2.0)
hier erschnorchelt

Freitag, 27. Mai 2011

SB-Blogging: Mi Links son Su Links

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Wochenende, Zeit für selbstbestimmtes Schnorcheln. Hier meine Vorschläge:


Donnerstag, 26. Mai 2011

Jellyfish Lake, Palau

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Ich mag Gewaber, ich mag Wasser, folgerichtig finde ich auch Quallen knorke!

Jede Menge von den Wabbeltieren gibt es in Sarosh Jacobs Schnorchelvideo zu sehen, welches er im Jellyfish Lake in Palau aufgenommen hat.

Der Jellyfish Lake wurde vor 12.000 Jahren vom Ozean abgeschnitten und bildet seither ein geschlossenes, isoliertes Ökosystem, in dem sich über die Jahre eine eigene Quallenart entwickelt hat. Die Quallen leben, ähnlich wie manche Korallenarten, in Symbiose mit Algen, die sich in ihrem Körper einnisten. Tagsüber schwimmen die Quallen oberflächennah dem Verlauf der Sonne nach, was die Algen zur Photosynthese anregt, die Zucker freisetzt, von dem sich die Qualle ernährt. Nachts schwimmen die Quallen in größere Wassertiefen, wo die Algen die dort auftretenden Nährstoffe für sich aus dem Wasser filtern.

Da die Quallen auf diese Weise keine Nesseln benötigen, um Grill zu fangen und in dem geschlossenen System Jellyfish Lake auch keine Fressfeinde lauern, haben die Quallen im Laufe der Evolution des Intelligent Designs der Jahre ihre Giftproduktion so weit heruntergefahren, dass es Menschen, sofern sie nicht zufällig allergisch sind, problemlos in ihren Reihen Herumschnorcheln können.

Im Jellyfish Lake zu Tauchen ist allerdings alles Andere als empfehlenswert, da das Wasser ab einer Tiefe von etwa 50 Fuß eine hohe Konzentration von Schwefelwasserstoff aufweist, welcher über die Haut in den Körper eindringt und ihn vergiftet.

Sehr interessant, dieser Quallensee in Palau!


Play Hard & Win Big! – Dildo Sport

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Ist euch schon mal aufgefallen, dass man auf verschiedene Witze mit unterschiedlichem Lachen reagiert? Bei bösartigen Witzen schallt es dumpf "HOHOHO!", auf infantile Genitalscherze entfleucht einem ein semi-unterdrücktes,  "hihihihi!" und nach Mario Barth-Witzen vernimmt man Grillen-Gezirpe und das Geräusch von über die Bühne rollenden Tumbleweeds.


Folgendes Video von Paulilu Productions gehört in die "hihihihi!-Kategorie und ist fürwahr ziemlich unreif. Aber da stehen wir doch drüber, oder? Ich zumindest fand's schon lustig.


Richtig auf's Klo gehen

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Bis vor Kurzem dachte ich noch, ich hätte zumindest die grundlegendsten Dinge des Lebens gemeistert. Dann erfuhr ich, dass ich meine Schuhe falsch bind, und jetzt das: Ich defäkiere nicht einmal korrekt! Warum sagt mir denn auch keiner, dass man immer eine Trittleiter mit auf's Klo nehmen sollte?

WC-Instructor Robert Jackson gibt auf seiner Website übrigens Tipps zu nahezu jedem Aspekt der Körperhygiene: Wie wäscht man sich die Hände, wie entfernt man Nasenhaare richtig und was gibt es beim Kämmen zu beachten? Antworten auf all das und noch viel mehr gibt's hier.


Frauen sind doch alle kopfgesteuert!

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Ein weiteres Beispiel für gute Werbung kommt aus Frankreich.

Die Preisvergleichsseite für Versicherungen, Stromanbieter und Ähnliches jechange.fr zeigt in ihrem Spot, warum es manchmal besser ist, nicht die ganze Wahrheit zu wissen.

An dieser Stelle könnte ich auch noch ankündigen, dass ich euch ab nächster Woche auf eine alphabetische Weltreise durch die Werbung mitnehme. Geplant ist das so: In regelmäßigen Abständen (täglich?) werde ich Werbung aus einem Land posten, das mit dem entsprechend an der Reihe seienden Buchstaben beginnt, ob ich aus Qatar, Yemen und Zaire wirklich etwas blogbares finden werde ist noch fraglich, aber bis dahin ist ja auch noch ein wenig Zeit. Womit es los geht, Angola, Andorra oder doch Azerbaidschan? Weiß ich selbst noch nicht, lassen wir uns überraschen.

Jetzt aber erst mal die versprochene Werbung aus Frankreich.


Regenbogen-Leck

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Es gibt Firmen/Marken, von denen man generell sagen kann, dass ihre Werbespots absoluter Müll sind, andere warten in löblicher Regelmäßigkeit mit Spots auf, die zu begeistern wissen. Skittles gehört in letztere Kategorie.


Muh-Muh-Stimulation

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Das soll hier jetzt in keinster Weise wie "zivilisierte Überheblichkeit" oder so was wirken, aber bisweilen bin ich doch ganz froh, im Reich der Melkmaschinen geboren zu sein und meine Jugend nicht im Dinka-Stamm mit der wichtigen Aufgabe der Milchflussstimulierung verbracht zu haben.

Bei solchen Methoden frage ich mich immer, wie man auf sowas kommt.


Trailer: The Goon

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Zum jüngst stattgefundenen Gratis Comic Tag hatte ich beschlossen, mich einmal etwas intensiver (um nicht zu sagen überhaupt) mit dem Comiclesen zu befassen. Dank Minds Delight wusste ich auch, welche Gratis-Comics einen Blick besonders Wert waren. Zu The Goon stand dort zu lesen: "Lasst euch davon bloß nicht anfixen!"

Weil ich mich aber nun mal relativ gerne anfixen lasse, habe ich mir The Goon natürlich geholt. Mein Eindruck von der sehr kurzen Schnuppergeschichte: Der Zeichenstil hat mir sehr gut gefallen, der Humor war auch durchaus genießbar und das Setting ist auch kein schlechtes, einzig die Geschichte wirkte mir viel zu flach und abgehetzt dargeboten, was aber vermutlich an der extremen Kürze des Comics lag.

Haute jedenfalls habe ich erfahren, dass eine CGI-Verfilmung der Comicreihe unter der Regie von David Fincher geplant ist und es auch schon einen Trailer gibt. Vermutlich werden die meisten echten Fans, wie bei so ziemlich jeder Verfilmung, pikiert die Nase rümpfen und "Pfft!" oder "Tss..!" denken, mir hingegen macht der Trailer Lust auf mehr, sowohl auf Lainwand als auch auf Papier.


Cuten Morgen VIII

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Ach verdammt, schon wieder so 'ne knuffige Katze! Wie soll ich mich denn auf deren arrogante Hochnäsigkeit versteifen, wenn die Viecher sich immer so süß geben?


Mittwoch, 25. Mai 2011

Wikipoem XVIII: Rinderpest

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[In etwa] Jeden Mittwoch schreibe ich für Euch ein Gedicht zum Thema des jeweiligen Artikel des Tages der deutschen Wikipedia-Seite.

Thema heute: Rinderpest

See page for author [see page for license], via Wikimedia Commons
Na, wenn das mal nicht geplant war, dass dieses Thema an genau dem Tag Artikel des Tages ist, an dem die offizielle Bekanntgabe der Ausrottung der Krankheit angekündigt war..!

Obwohl, oder vielleicht auch weil, es überraschenderweise bereits ein Gedicht über die Rinderpest gibt (Severus Sanctus Endelechius, 'de mortibus bovum'), tat ich mir diese Woche rech schwer bei der originellen Verpoesierung des Themas. Weil es so eine schöne inhärente Originalität hat und sich bei diesem Thema zur Wortspielerei geradezu anbietet, habe ich mich entschlossen, diese Mal meinen allerersten Versuch eines Haikus zu wagen. Bitte vergebt mir die Kalauerei! Hier ist es:

Haikuh

Die Rinderpest ad acta
mit wilder Orgie feiert auf ihrer Weide
die Kuhmmuhnity

Happy Towel Day!

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Zur Feier des Tages Thomas Ds "Keine Panik" von seinem Album Kennzeichen D.



Übrigens: Wenn man die Quersumme aus dem 42. Tag des Jahres (11.02.), Douglas Adams' Geburtstag (11.03.) und seinem Todestag (11.05.) bildet, erhält man... 43 – Mist, so knapp!

Dienstag, 24. Mai 2011

Unicorns are for Gangstas

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Na toll, da fängt nicepeter endlich wieder an, Picture Songs zu machen, und ich krieg davon gar nichts mit. Irgendwer muss mir mal bitte YouTube-Abos erklären...

Aber zum Glück habe ich genau zum richtigen Video wieder davon Wind bekommen, denn der neueste Picture Song 'Unicorns are for Gangstas' ist mal richtig knorke! Unbedingt angucken!


Montag, 23. Mai 2011

Spider Hamster

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Spider Hamster, Spider Hamster,
does whatever a Spider Hamster does.
Can he walk up a wall?
Not for long,
he is a hamster!
LOOK OUUUUUT!
He's a SPIDER HAMSTER!



Schuhe richtig binden

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Ich habe ja tatsächlich so meine Probleme mit Schnürsenkeln, immer gehen die Mistdinger auf. Es gab sogar mal eine Phase, da habe ich, ganz zum Missfallen meiner Mutter, in meinem Pragmatismus beschlossen, dass es ja eh keinen Zweck hat und habe meine Schuhe grundsätzlich unverschleift getragen. Hätte ich mal schon damals dieses Video, in dem Terry Moore via TED die richtige Schleifentechnik erklärt, gesehen!


Roboter sucht Freunde

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Werbespot für den Event-Such-/Vermittlungsdienst Meetup.com. Nicht besonders witzig oder so, aber dafür mit awesome Robotern.


Boutaoshi – Kamikaze-Pfahlsitzen

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Wenn ich Japan und Sport in einem Atemzug höre, denke ich in erster Linie an Sumoringen, vielleicht auch noch an Baseball und ganz eventuell noch an die Schulmädchenschürzenjagd. Dabei gibt es dort anscheinend noch so viel besser Sportarten. Boutaoshi, zum Beispiel, eine Mischung aus Pfahlsitzen und King of the Hill, bei der es offenbar bisweilen recht ruppig zugeht.

Ziel des Spiels ist es, den gegnerischen Pfahlsitzer zu entthronen und sich selbst, beziehungsweise eines seiner Teammitglieder dort zu postieren. Bei dem ganzen Geschiebe und Gezerre taugen die verschiedenfarbigen Leibchen nicht allzu lange zu differenzierung zwischen Feind und Freund... kann man nur hoffen, dass Japaner nicht auch für Japaner alle gleich aussehen!


Freitag, 20. Mai 2011

Don't Say Gay – Say Takei

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Ein Gesetzentwurf in Tennessee soll es Lehrern der ersten bis achten Klasse verbieten, mit ihren Schülern über Homosexualität zu sprechen. Ganz schön prüde, werden jetzt vielleicht einige denken, aber damit liegen sie falsch. Prüde wäre es, wenn über jede Form der Sexualität der Mantel des Schweigens gelegt würde, dieser Gesetzentwurf ist schlicht und ergreifend diskriminierend!

Weil in den USA ja jede Bill einen schneidigen Namen bekommt, hat man sich auch für diesen Entwurf einen überlegt. Nicht etwa, wie es durchaus passend gewesen wäre "Close your eyes, put your fingers in your ears and loudly say 'Lalalalala!'", sondern "Don't say gay".

George Takei hat sich von diesem Namen inspirieren und eine tolle Kampagne einfallen lassen: "It's OK to be Takei!".


[Update]: Gerade noch geschrieben und schon veraltet. Inzwischen hat der Senat in Tennessee abgestimmt: 19 zu 11 Stimmen für "Don't Say Gay"! Buh!

Donnerstag, 19. Mai 2011

Das weltallerawesomeste Sandwich

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"Und jetzt basteln wir uns alle ein Sandwitch, machen ein Foto von und bloggen es."
So regte es Superheld Roland in seinem Kommentar zum Sandwich-Supercut auf Seitvertreib an. Die Idee gefiel, und so griff sie das gelbe Seitvertreib-Ding auf. Und weil es mir nicht so oft vorkommt, dass ich irgendwo mitmachen darf und ich die Idee auch ganz nett finde, habe ich auch zugesagt.

Gestern dann legte Seitvertreib mit seinem stilsicher pretentiös benannten "Chèvre Rouge Vert" vor. Oh Mann, sieht das appetitlich aus, wenn man sich den Käse in fleischfarbig vorstellt! Und auch noch so gesund! Dagegen kann ich echt nicht anstinken, zumal das Photo so aussieht als wäre es direktemang aus der Speisekarte eines dieser jungen, hippen Bistros entsprungen, die von jungen, hippen Pärchen geleitet werden, esoterischlich anmutende Namen haben, die in-a, besser noch in -ura enden und klein geschrieben werden, deren Layout in frischem Pastellgrün gehalten ist und die ein ganzheitliches Konzept basierend auf frischen, regionalen Produkten verfolgen... ihr kennt solche Läden. Das ist eine ganz andere Liga als mein Sandwich, das wohl mehr dem "Comfort Food" zuzurechnen, nicht annähernd so frisch und gesund, dafür aber trotzdem lecker ist. Halt mehr "American Diner" als "esotura-Bistro". Naja, passt halt zu mir.

Ein kreativ-appetitlicher Name fällt mir auch nicht ein, ich nenne es einfach CB'nK (Chicken, Bacon and Kasseler) mit Honey-Mustard-Dressing. Spätestens jetzt habe ich eventuell mitlesende Vegetarier verschreckt, und das ist vielleicht auch besser so, denn sie würden vor Empörung ob des Tiergehalts meines Sandwiches in schockinduzierte Schnappatmung verfallen.

Lange habe ich überlegt, ob ich das besagte Endprodukt hier direkt an den Anfang packe, mich dann aber entschlossen, es doch als krönenden Abschluss einer Bilderstrecke zu inszenieren, daher an dieser Stelle nur ein kleiner Schmunzler zur Einstimmung.



Dienstag, 17. Mai 2011

Kinderarbeit bei der Handyproduktion

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...ist wahrlich ein ernstes Thema. Qais Sarhan hat dazu für seine Abschlussarbeit über Kinderarbeit eine Animation gebastelt, die mit dem ernsten Thema wunderbar humoristisch umgeht.


G.A.Y.S. (Guys Against You Serving)

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Eine der wohl augenscheinlichsten Fromen der Diskrimination homosexueller in den USA ist die wehrrechtliche Direktive 'Don't Ask, Don't Tell', die besagt, dass es Schwulen und Lesben gestattet ist, in den Streitkräften der Vereinigten Staaten zu dienen, solange niemand weiß, dass sie homosexuell sind. Genau genommen ist dies noch eine euphemistische Beschreibung der rechtlichen Lage, denn eigentlich ist es Homosexualität ein Kündigungsgrund für Soldaten, die von Bill Clinton eingeführte 'Don't Ask, Don't Tell'-Direktive besagt lediglich, dass, zum Beispiel in Einstellungsverfahren, nicht mehr nach der sexuellen Orientierung eines Soldaten gefragt werden darf, sodass Homosexuelle dienen können, solange sie nur brav 'in the closet' bleiben, sich also nicht outen.

'Don't Ask, Don't Tell' entstand als Kompromis zwischen Bill Clintons Bemühungen, sein Wahlversprechen zur Bekämpfung von Homophobie in den Streitmächten einerseits und dem Widerstand des Kongresses auf der anderen Seite.

Ein, wenn nicht das, Hauptargument gegen Schwule und Lesben in den Streitmächten, war und ist, überspitzt formuliert, dass sich die armen, braven Hetero-Soldiers im Schützengraben nicht auf das Durchsieben des Feindes konzentrieren könnten, wenn sie mit zusammengekniffener Rosette jederzeit auf ein Vorstoß der eigenen hinteren Reihen befürchten müssten.

Und genau hierin zeigt sich ein weiteres großes Problem, mit dem sich Lesben, vor Allem aber wohl Schwule, immer wieder rumschlagen müssen: das Klischee des/der promisken Homosexuellen, der/die wie ein Raubtier nur auf das nächste Opfer zum "Umkrempeln" lauert.

Natürlich gibt es sie, die dem Klischee Entsprechenden, die sich abends auf Raststätten, in Parks, Saunen oder an sonstigen sogenannten Cruising Spots tummeln, im Sinn nur den schnellen, unkomplizierten, anonymen Sex. Aber auch dieser geringe Prozentsatz der Gesamtheit der Homosexuellen sucht in der Regel Gleichgesinnte und nicht jemanden, den er "rekrutieren" kann. Und, liebe Hetero-Männer, fragt euch doch bitte mal ganz ehrlich, was ihr oder euresgleichen mahen würdet, wenn es keine Puffs gäbe? Und ich bin mir auch sicher, für jeden Schwulen, der es als eine Herausforderung sieht, Heteros in's Bett zu kriegen gibt es mindestens einen Mann, der unbedingt mit einer oder besser noch zwei Lesbe schnakseln möchte. Es ist nun mal eben so, Schwule sind auch nur Männer!

Dass das eben geschilderte Verhalten aber keineswegs typisch schwul ist zeigt doch allein das große Streben Homosexueller nach einer der Ehe gleichgestellten Institution, die ihnen vielerorts (Deutschland eingeschlossen) allerdings noch verwährt ist.

Um zurück zu 'Don't Ask, Don't Tell' zu kommen, sei hier erwähnt, dass die Direktive mittlerweile so gut wie abgeschafft ist. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde im Dezember 2010 vom Kongress verabschiedet. Die Rechtslage bleibt allerdings noch solange beim Alten, bis der Präsident, der Verteidigungsminister und der Vorsitzende des Vereinten Generalstabs bescheinigen, dass das Militär durch die Gesetzesänderung weiterhin handlungsfähig bleibt, erst wenn dies geschehen ist und eine daran anschließende Warteperiode von 60 Tagen abgelaufen ist, dürfen bekennende Homosexuelle in den amerikanischen Streitkräften dienen.

Wohl nicht ganz unbeteiligt an dem Erfolg der Bemühungen, 'Don't Ask, Don't Tell' abzuschaffen, waren zahlreiche Kampagnen wie die folgenden zwei Videos mit Starbesetzung.


Charlie Bit My Finger – Directors' Cuts

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Für das kanadische Kurzfilmfestival CFC Worldwide Short Film Festival hat sich die Agentur doug & serge Inc. eine wirklich nette Kampagne einfallen lassen. Um den Unterschied zwischen viralen Heimvideos und echten Kurzfilmen zu verdeutlichen, haben sich drei Regisseure von einem meiner Lieblings-Virals, Charlie Bit My Finger, inspirieren lassen und ihr ganz eigenes Ding daraus gemacht. Heraus kamen ein Musical, eine dunkle Komödie und ein Horror-Kurzfilm.
Und wenn ich Horror schreibe, dann meine ich das auch so! Also, liebe beeinflussbare Kinder und Jugendliche: Nur die ersten beiden Videos angucken!
Allen Anderen wünsche ich viel Spaß bei dem, wie ich finde, besten der drei Videos.


"That's so gay!" – Think before you speak!

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Einer der Orte, wenn nicht der Ort, an dem Homophobie im Alltag am ehesten zum Tragen kommt, ist der Schulhof.
"Schwul" und seine Derivate sind mittlerweile mit die am häufigsten gebrauchten Schimpfworte. Schlimmer noch als das Wort "schwul" als Beleidigung zu verwenden finde ich jedoch sein Gebrauch als generelle negative Wertung von Musik, Filmen, Kleidung, Wasauchimmer. Hier zeigt sich besonders, dass der Wertende sich in keinster Weise Gedanken darüber macht, was er da sagt und wen er damit verletzen könnte.
Gerade im Jugendalter haben viele Homosexuelle sehr mit ihrer Sexualität zu kämpfen, was die ohnehin nicht einfache Identitätsfindung, die in diesem Alter beginnt, nicht unbedingt leichter macht. Wie soll ein verunsicherter 13-Jähriger mit sich selbst ins Reine kommen, wenn er tagtäglich hört, wie seine Identität als Synonym für Scheiße verwendet wird?
Nun ist den "schwul"-als-Wertung-Nutzern, eben weil sie sich nichts dabei denken, nicht unbedingt die Pestilenz an den Hals zu wünschen, vielmehr ist es wichtig, sie über ihre Wortwahl grübelnd zu machen.
Dieser Mission hat sich die Aktion Think Before You Speak verschrieben, auf deren Website man unter Anderem einen Zähler für den Gebrauch abwertender Synonyme für Homosexuelle auf Twitter sehen kann. Auch zu sehen sind dort folgende Videos mit prominenter Beteiligung.


Doch bevor wir zu besagten Spots kommen, hier erst mal ein kurzer Ausschnitt aus Nevermind The Buzzcocks, in dem sich Simon Amstell vor dem gleichen Hintergrund zu Katy Perrys Song Ur So Gay äußert.

Katze GENIESST Streicheleinheiten

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Was soll ich dazu sagen, außer: Awww!

Ja, ja, Katzen sind eigentlich auch ganz okay.


Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie

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Lange schon hatte ich keine Posts mehr mit Aktionstagsbezug, dabei liegen mitunter darin doch auch die Wurzeln dieses Blogs. Heute aber ist es mal wieder so weit.

Seit sechs Jahren wird am 17. Mai der internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie begangen, und wie es der Zufall so will halte ich diesen Aktionstag nicht nur für gut und wichtig, sondern habe auch noch vor Kurzem ein passendes Video erschnorchelt, dass ich mir für den heutigen Tag aufgehoben habe. Wenn es mir die Zeit erlaubt, werden im Laufe des Tages vielleicht noch der ein oder andere Eintrag zu dem Thema folgen.


Keine Angst, dieses Bild ist kein Screenshot aus besagtem Video, sondern meine eigene stümperhafte Illustration zum Begriff Homophobie, der vielleicht auch verdeutlicht, wie ungeschickt der Begriff eigentlich gewählt wurde. Es dürfte wohl kaum jemanden geben, der tatsächlichen mit phobischen Symptomen auf Homosexualität beziehungsweise Homosexuelle reagiert. Eigentlich fast schade, denn ein zentrales Merkmal der Phobie ist es, dass den Betroffenen durchaus bewusst ist, dass ihre Reaktion irrational, übersteigert und unangemessen ist und dass ihre Phobie einen Leidensdruck erzeugt, der nicht selten Anreiz für den Wunsch ist, ihre Phobie loszuwerden, beides ist bei zu vielen Homophoben leider nicht der Fall.

Ganz im Gegenteil, oft fußt Homophobie auf einem Fundament felsenfester Überzeugung, das durch rationale Argumente nicht zum Bröckeln zu bringen ist. Und wenn man es doch versucht, dann kommt meist früher oder später der Religionshammer und zertrümmert jede Diskussionsgrundlage mit dem "Es steht geschrieben"-Argument.

An eben jene Leute, denen das vermeindlich heilige Wort mehr Entscheidungsgrundlage ist, als wissenschaftliche Studien oder non-religiöser Menschenverstand, richtet sich der Abgeordnete Steve Simon von Minnesota in seiner Rede während einer Debatte über einen Antrag zur Delegalisierung gleichgeschlechtlicher Ehen.
Mit viel Feingefühl und Bauchpinselei entgegnet er den überwiegend religiösen Argumenten gegen homosexuelle Ehen. Eigentlich sollte allein schon sein erster Satz genügen, in dem er an die Unabhängigkeit von Staat und Kirche erinnert, genügen, um die Diskussion zu beenden. Sollte, tut er aber nicht und so appeliert Simon an die politischen Widersacher, sich einmal folgende Frage zu stellen:
"How many more gay people does God have to create, before we ask ourselves, whether or not God actually wants them around?"
Das ist zwar wahrlich kein sachliches Argument, dürfte aber in einer Diskussion, bei der es eben nicht um Ratio, sondern um Tradition und Werte geht, mehr ziehen als nüchterne Fakten.

Montag, 16. Mai 2011

Wenn die Simpsons Wirklichkeit werden

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Ihr kennt sie hoffentlich alle, die Simpsons-Folge, in der Michelangelos David-Statue das moralische Fundament Springfields erschüttert (Season 2, Episode 9; 7F09: Itchy & Scratchy & Marge). Wie sich herausstellt war die Geschichte alles andere als abwegig.


Otro ladrillo en la pared.

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Pink Floyds Another Brick in the Wall ist eines jener Lieder, die nur schwer kaputtzucovern sind. Auch diese von Mariachi Carbos dargebotene Version hat was und auch Beat it funktioniert! Außerdem bin ich immer von diesen Riesengitarren, hinter denen die Mariachisten nahezu verschwinden, total fasziniert.


Stuhlflut im Wrestlingring

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Stellt euch folgende Situation vor:
Ihr seid Wrestler, habt euren Gegner mit Clotheslines, Atomic Drops, Piledrivern, Flying Elbows und Wasweißichnichtwas soweit groggy luftgeboxt, dass er völlig benommen in der Ringmitte liegt. Das Skript sieht nun vor, dass ihr eure Widersacher mit einem Klappstuhl weiter ver...hihihi...möbelt. Dummerweise habt ihr aber gerade keinen Stuhl einstecken. Was nun? Das Publikum nach einer ihrer Sitzgelegenheiten fragen? Sehr schlechte Entscheidung! Warum seht ihr nach dem Sprung.


Trailer: The Adventures of The American Rabbit

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Ihr seid der Meinung, Captain America sei an lächerlichem Fuck, Yeah!-Patriotismus nicht zu übertreffen? Think again, denn hier kommt der American Rabbit!


Der Plot des Films aus dem Jahre 1986: Rob Rabbit arbeitet in einer New Yorker Nachtbar als Pianist. Dummerweise wird besagte Bar von einem Schutzgeld erpressenden Schakal und seiner Gang terrorisiert. Um Geld für die Bar zu sammeln, begibt sich der gutmütige Held auf eine Benefiz-Tournee, auf der er allerdings auch keine Ruhe vor des Schakals Häschern hat. Zum Glück muss Rob Rabbit nur schnell genug sprinten, um sich in den rot-weiß-blauen American Rabbit zu verwandeln und mit seiner star-spangled awesomeness dem Bösen Einhalt zu gebieten.
Ich bin mir nicht ganz sicher, wie und wo das in die Geschichte passt, aber ein Schokoladenelch und sein Sohn werden auch noch von den Bösen gefangen genommen, denn:
"The whole world craves chocolate. And he who controls chocolate controls everything!"

Nintendo-Rap

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"I love you Nintendo" mit "You're always my friend, Bro!" zu reimen... Na, ich weiß ja nicht! Auch sonst hoffe ich für Nerd-Rapper Alex Hanly, dass der Song zumindest ein kleines Bisschen ironisch gemeint ist. Aber was soll ich sagen, ich kann es ja doch nachvollziehen.


Kids React To Osama bin Laden's Death

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Prinzipiell finde ich das Konzept der Kids React To-Reihe ja sehr gut, aber muss davon wirklich jede Woche eins rausgehauen werden?
Diese Ausgabe fällt etwas aus dem Rahmen, weil sich die Kinder, die von den Anschlägen vom 11.September, sofern sie denn überhaupt schon am Leben waren, reichlich wenig bewusst mitgekriegt haben dürften, darin nicht wie üblich mit irgendeinem popkulturellen Phänomen befassen, sondern mit der Tötung des meistgesuchten Mannes der Welt.

Wie also denken die Kinder, die wir schon bei ihren Reaktionen auf diverse YouTube-Banalitäten beobachten konnten, über dieses historisch und weltpolitisch wahrlich bedeutende Ereignis?
Für mich lieferte das Video keine großen Überraschungen: Das Arschlochkind ist immer noch Arschlochkind, meine Favoriten unter den Kindern sagen auch in diesem Video wieder die klügsten Aussagen, unter dem Strich sind sie aber doch alle Amerikaner – und das meine ich in diesem Fall keineswegs wertend, sondern als verständnisvolle Erklärung, weshalb ihnen eventuell ein Wenig Distanz, Nüchternheit und Abeklärtheit abgeht.


Nach dem Sprung gibt es mit Fresh Perspectives auch noch ein ganz ähnliches Format zum gleichen Thema zu sehen. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Reihen ist, dass sich die Kinder in Fresh Perspectives in jeder Ausgabe mit politischen Themen befassen.


Cuten Morgen VII

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Endlich habe ich dem ewigen Katzenconten mal wieder was hundiges entgegenzusetzen gefunden: Diesen Beagle nämlich, der etwas kann, womit ich so meine Probleme habe. Was das ist, fragt ihr euch? Nun, da müsst ihr wohl das Video gucken!

Kleiner Tipp: Aufrecht sitzen kriege ich gerade noch hin.


Royal Wedding resynchronisiert

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Es war der medientechnisch wohl aufwendigste Fall eines Sack Reises des Jahres, die Hochzeit zwischen Prinz William und der Schwester von dieser einen Frau, deren Hintern an jenem Tag das Netz im Sturm eroberte. Selbst der Live-Kommentar des großartigen Martin Sonneborn konnte mein Interesse an dem Event nicht sehr lange wecken.

Dayjob Orchestra, die man wohl nicht unbedingt zu den größten Royalisten zählen kann, haben Ausschnitte aus dem Dösfest genommen und, zu den Lippenbewegungen passend, neu besprochen. Heraus kam dieses Video, das teilweise etwas albern oder auch einfach nur unlustig daherkommt, durchaus aber auch Schmunzelanreiz bietet...


Samstag, 14. Mai 2011

De(s)troit, MI

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Okay, zerstört sind die 100 Abandoned Houses nicht, aber wenn so ein billiges Wortspiel sich schon geradezu aufdrängt, so wie ab dem späten Nachmittag die "Damen verhandelbarer Affektion" auf dem Straßenstrich vor meiner Haustür, dann sage ich, anders als bei den Bordsteinschwalben, nicht nein.

Detroit, Michigan, einst mit seinen Prachtbauten Villen als "Paris des Westens" bekannt (Wieviele Parise gibt's auf dieser Welt eigentlich?), später dank Ford und Co. industrielle Hochburg, hat, wie es vielen Malocher-Städten weltweit erging, in den letzten 60 Jahren einen massiven Einburch in der Einwohnerzahl erlebt. Von einem Maximalwert von circa 1,8 Millionen sind durch Abwanderung in, je nach sozio-ökonomischem Hintergrund, Vororte oder Orte mit größerem Arbeiterbedarf, mittlerweile nur noch etwas über 700.000 Einwohner übrig geblieben. Entsprechend viele leerstehende Häuser gibt es dann auch in Detroit.

Der Fotograf Kevin Bauman hat mit seinem Projekt 100 Abandoned Houses vor zehn Jahren begonnen, ganz im Sinne der Vanitas-Malerei, die tragische Ästhetik der verfallenden leerstehenden Gebäude einzufangen. Einige davon könnt ihr hier sehen, den Rest gibt es auf der Projektseite.

hier erschnorchelt

Must See: OutFOXed

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Regelmäßige Simpsons-Gucker wissen es, The Daily Show-Zuschauer wissen es, Leser meines Blogs wissen es, eigentlich weiß es fast jeder: Die Berichterstattung von FOX News ist ungefähr so ausgeglichen wie eine Hochschwangere Frau mit Affektstörung während ihrer Tage nach vier Nächten Schlafentzug, oder, wir wollen ja fair bleiben, wie ein Mann beim Fußball gucken. Interessanterweise ist genau das der Slogan von FOX News: Fair & Balanced.

Warum das einer der wohl besten und unzutreffendsten Geniestreiche in der PR-Geschichte ist, wird in der knapp 80-minütigen Doku OutFOXed: Rupert Murdoch's War on Journalism genauer beleuchtet. Zwar werden in dem Film aus dem Jahre 2004, der auf Google Videos zu sehen ist, keine großen Enthüllungen gemacht, sondern nur bereits bekanntes zusammengetragen und analysiert, aber trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, regt die Dokumentation dazu an, sich zu fragen, wieso sich die Mehrheit der amerikanischen "Nachrichten"-Konsumenten sich dermaßen an der Nase herumführen lassen.

Neben ehemaligen FOX-Mitarbeitern kommen auch Medienexperten, sowie Jeremy M. Glick, ein ehemaliger Interviewpartner Bill O'Reillys, zu Wort. Anhand des Beispiels Glicks, der seinen Vater durch die Anschläge am 11.09.2001 verlor, O'Reilly aber dennoch nicht den gefallen tat, den "War on Terror" gutzuheißen, wird einmal mehr wunderbar klar, welch schäbige Diskussionskultur bei FOX News herrscht und wie oppertunistisch man dort mit der Wahrheit umgeht.


Auch interessant sind die in den Film eingestreuten allmorgendlichen Memos vom FOX News HQ an die lokalen Sendestationen, in denen unverholen mitgeteilt wird, welche Nachrichten des Tages besondere Aufmerksamkeit verdienen und aus welchem Winkel über sie berichtet werden soll, damit sie der konservativen Linie des Senders den größten Nutzen bringen. Außerdem wird gezeigt, weshalb Ronald Reagans Geburtstag einen Außenreporter in Nöte brachte, welchen juristischen Nutzen O'Reilly aus seinem notorischen Gelüge zieht, weshalb die Redakteure von FOX News von ihren Kollegen anderer Sender nicht beneidet werden, wie sie George Dabbeljuh eine zweite Legislaturperiode bescherten, etc.

Ein wirklich sehr sehenswerter Dokumentarfilm, der, zugegeben ebenso unausgeglichen wie FOX News, dafür aber den journalistischen Ansprüchen an Sorgfalt und Ethik entsprechend, über die PR-Maschinerie FOX News berichtet.

Hier noch mal der Link zu OutFOXed: Rupert Murdoch's War on Journalism.

SB-Blogging: Links liegen gelassen

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Nachdem mich der fast 2-tägige Aussetzer von Blogger kostbare Postzeit gekostet hat, hier erst mal wieder ein Link-Dump zum Selberschnorcheln. Viel Spaß dabei!

Mittwoch, 11. Mai 2011

Wikipoem XVII: Der Steinkauz

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[So gut wie] Jeden Mittwoch schreibe ich für Euch ein Gedicht zum Thema des jeweiligen Artikel des Tages der deutschen Wikipedia-Seite.

Thema heute: Der Steinkauz

By Trebol-a (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Die liebe Verwandtschaft

Im Wald rumort's, im Wald radaut's,
wer schreit da wie besessen?
Uhus schlagen einen Steinkauz
und tun ihn auch noch fressen!

Der Waldkauz denkt:"'S ist wie'n Albtraum,
's ist meine Nacht nicht heute!
Mir fehlt nicht nur der Lebensraum,
jetzt bin ich auch noch Beute!"

Dereinst im alten Griechenland
galt er schon fast als heilig,
wurd nach einer Göttin benannt,
doch seither läuft's so geil nicht!

So wie's den meisten Tieren geht
wird er vom Mensch vertrieben,
Glück hat, wer heut nen Kauz erspäht,
so wenig sind geblieben!

So kam es, dass in jener Nacht
der Kauz 'ne Bleibe suchte,
sein Nest hatte mensch plattgemacht,
weshalb der Steinkauz fluchte.

Doch fluchte er wohl gar zu laut:
Die Uhus ihn so fanden,
jetzt wird der arme Kauz verdaut,
von den lieben Verwandten!

10 Jahre Adamslosigkeit

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Heute vor zehn Jahren hat die Welt einen klugen, witzigen, engagierten, phantasievollen und überhaupt generell knorken Schriftsteller und Menschen verloren: Douglas Noel Adams.

By michael hughes from berlin, germany (douglas adams  Uploaded by Diaa_abdelmoneim) [CC-BY-SA-2.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons
Adams hat es in seinem zu kurzen Leben leider nicht geschafft, meinen Bedarf an Adams-Büchern zu stillen und so bin ich über jeden mir bis dahin unbekannten Schnippsel aus Douglas Adams' Feder über den ich stolper froh. So, wie dieser schon jetzt als akkurat prophetisch einzuordnende Text über das Internet, die Neuerungsskeptik des Menschen und die Zukunft des www aus dem Jahre 1999 mit dem Titel How to Stop Worrying and Learn to Love the Internet... 
Vielleicht Definitiv sollte ich mir doch mal The Salmon of Doubt durchlesen! Der Grund, warum ich es bisher nicht getan habe: Irgendwie halte ich es nicht für richtig, Unvollendetes, also Material, bei dem der Autor nicht die Chance hatte, das Feintuning durchzuführen, sodass es seiner Vision und/oder Intention entspricht, zu lesen.

Kann Ihr Leitungswasser das auch?

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Fracking, kurz für Hydraulic Fracturing, beschreibt einen Vorgang, bei dem Mittels einer in ein Bohrloch gepumpten Flüssigkeit Risse in unterirdischen Gesteinsschichten herbeigeführt werden, beispielsweise, und meistens, um dadurch Erdgas fördern zu können. Diese Methode hat den wahrlich nicht unerheblichen Nachteil, dass sich das so freigesetzte Erdgas mit dem Grundwasser vermischen kann, wie im Video eindrucksvoll verdeutlicht wird. Also, ich wollte das nicht unbedingt Trinken..!


There goes my Grundsatz

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Verdammt seist Du, Internet, verwässerst Du doch immer mehr meine Ressentiments gegenüber Katzencontent!

Mein letztgültiger Grundsatz war ja, wenn schon Katzen, dann aber doch definitiv keine Lolcats, also Bilder von Katzen mit irgendeinem daszugedichteten Spruch, zu posten... Und jetzt das!

hier erschnorchelt

Aber ich kann diesen Ausruzscher wie folgt vor mir selbst rechtfertigen:
Zum Einen hebt sich diese Lolcat mit ihrer Denkerpose und der arithmetischen Thematik sehr schön von ihren strunzdummen Artgenossen mit Rechtschreibschwäche ab, zum Anderen spielt sie geschickt mit der Mutter aller Lolcats, der "I Can Haz Cheezburger"-Katze und ist somit eigentlich gar keine wirkliche Lolcat, sondern vielmehr eine Meta-Lolcat und als solche durchaus blogbar. Phew!

It's Tee Time

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Gestern gab es zum Frühstück Kaffee-Stop Motion, heute gibt es etwas für die Tee-Liebhaber: Glennz Tees – man verzeihe mir dieses Wortspiel!

Zwar denke und hoffe ich, dass Glenn Jones' T-Shirt-Designs für den routinierten Schnorchler schon längst ein Begriff sind, und ich war mir eigentlich auch sicher, schon einmal einige seiner Entwürfe gepostet zu haben. Da aber ein Durchsuchen meines Blogs keine Ergebnisse brachte und seit jenem eventuellen Post ohnehin einige neue Designs nachgekommen sind, überflute ich euch einfach (noch einmal?) mit einigen meiner Favoriten der auf Glennz.com erhältlichen T-Shirt-Designs.

In meinem Abi-Jahrbuch ist übrigens noch über mich zu lesen, ich trüge mit Vorliebe "Hawaii-Shirts oder andere Shirts mit seltsamen Aufdrücken", die "zusammen mit [meiner] Lämmermann-Frisur" meinen ganz eigenen Look ausmachen würden (kennt überhaupt noch jemand Frank Lämmermann?) – und ich wundere mich, warum ich immer nur so mühsam integrier(t)e...
Hierzu möchte ich allerdings anmerken, dass besagte Frisur einer Phase der frisuralen Selbstfindung entsprang, immer noch besser als die ebenfalls erwogene blaue Färbung war und sowieso heute wegen zunehmend erodierenden Ressourcen gar nicht mehr möglich wäre. Auch besaß ich nie ein wirkliches Hawaii-Hemd, das Hemd, was wohl zu dieser Aussage führte hatte zwar ein Florales Hibiskus-Dessin, war von der Farbgebung jedoch völlig Hawaii-Hemden untypisch zweifarbig in hell- und dunklgrün gehalten. Die später von meinem Chef erdachte Bezeichnung "Hippie-Guerilla" für diesen Look finde ich daher viel sympatischer und treffender. Das damals nicht unübliche Faux-Pas des Spruch-Shirt-Tragens habe ich aber wirklich begangen, jedoch ist das heute auch überstanden, solche Designs wie die von Glennz Tees würde ich aber jederzeit und immer noch anziehen.

Aber genug von mir, hier (und nach dem Sprung) kommen nun also besagte Designs:

'Cannibal'
 hier erschnorchelt

Dienstag, 10. Mai 2011

Der will nur spielen!

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Also, echt jetzt! Doof nur, dass er sich den falschen Partner ausgesucht hat.


It's Back(ofen): Drunk Kitchen

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Der Alkohol und die holde Weiblichkeit, das ist so eine Geschichte... Zu oft kommt es vor, dass frau durch Alkoholkonsum zuerst einen auf der Pfanne und dann einen Braten in der Röhre haben, Hannah Hart hingegen hat in ihrer dritten Ausgabe von Drunk Kitchen zunächst Eier in der Pfanne und in Ausgabe 4 dann Kekse in der Röhre. Besser so!


Faceschnorcheln

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Euer aller Lieblings-Blog-Underdog ist ab sofort auch auf Facebook erschnorchelbar.  
Hossa! Hossa! Hossa! 
Na, wenn das kein Grund zum "Liken" ist...


Außerdem habe ich dort mal zwei "Umfragen" gestartet, über deren Bearbeitung ich sehr erfreut wäre.