Montag, 27. August 2012

Lucy Spraggan – Beer Fear

Ich gebe es ja zu, ich gucke ganz gerne so Reality-Wettbewerbs-Sendungen. Allerdings nicht unbedingt, wenn es um Musik geht. Das Problem an Casting-Shows, neben den Deppen in der Jury und den ach so fürchterlichen Schicksalen, die die Kandidaten immer vir laufender Kamera verarbeiten müssen (und vielem mehr) ist, dass dort nahezu immer schlechte Coverversionen von ohnehin nicht so tollen Popkonserven vorgetragen werden.

Nun gibt es da bei den verschiedenen Formaten aber auch deutliche Unterschiede, bei dem einen kommt es nur darauf an, wer am besten auf ein Bravo-Poster passt, bei anderen, wer am besten zur angestrebten Musikrichtung passt, etc. Bei The X Factor geht es laut Selbstverständnis der Sendung darum, wer das "gewisse Etwas" hat, dass ihn aus der Masse herausstechen lässt. Lucy Spraggan, die neulich in der britischen Ausgabe des Formats auftrat, hat das definitiv. Sie ist sympathisch, lustig, begabt und nahbar. Und all das ist ihr vorgetragener Song auch, also, bis auf begabt.


Völlig zurecht erntete sie vom Publikum tosende Standing Ovations und von der Jury jede Menge Lorbeeren für ihre Performance, die übrigens ab 1:17 anfängt, aber auch das Vorgeplenkel ist durchaus sehenswert, denn Lucy Spraggan ist eine wirklich sehr sympathische junge Frau von der Sorte, wie sich viel zu wenige in meinen Dunstkreis verirren.


hier erschnorchelt

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